Thailand bleibt bei harter Linie

Angesichts der Flüchtlingskrise in Südostasien hat UN-Generalsekretär Ban die Staaten der Region zur Aufnahme der Bootsflüchtlinge aufgefordert. Diese weigern sich jedoch weiterhin, die Menschen an Land kommen zu lassen – obwohl sie völkerrechtlich dazu verpflichtet sind.

Es sind furchtbare Bilder, die das thailändische Fernsehen zeigt. Dicht gedrängt sitzen rund 300 Menschen auf dem Deck eines Bootes, das vor der thailändischen Küste treibt, sie haben die Hände noch oben gestreckt, flehen um Hilfe. Zehn seien schon gestorben, ruft einer der geschwächten Flüchtlinge einem Reporter zu.

Lebensmittel, aber kein Asyl

Thailands Premier Prayuth Chan Ocha weigert sich, die Flüchtlinge an Land kommen zu lassen.
Die Küstenwache drängt das Boot hinaus auf See, Hubschrauber werfen Lebensmittel ab. Die Begründung der thailändischen Behörden: Sie Flüchtlinge, zumeist muslimische Rohingyas aus Myanmar, einer dort verfolgte Minderheit, würden nach Malaysia wollen.  “Glauben sie denn, wir könnten 3000 bis 4000 Menschen aufnehmen?”, fragt Thailands Premier Prayuth Chan Ocha. “Wo sollen die denn hin? Erwarten sie nicht, dass das geschieht.”

An Malaysias Küsten werden die Bootsflüchtlinge ebenfalls abgewiesen, allein gestern Eintausend verzweifelte Menschen. Muhammad Hussein hatte das Glück, in der indonesischen Provinz Aceh an Land gehen zu können: “Wir danken Gott, dass wir hier sein dürfen. Wir wissen nicht wohin. Wir wollten nach Malaysia, aber wir durften nicht. Zurück nach Myanmar können wir auch nicht, dort herrscht die buddhistische Mehrheit. Wir wollen doch nur leben.”

Staaten völkerrechtlich zu Hilfe verpflichtet

Trotz Mahnungen der Vereinten Nationen sowie der USA, die Aufnahme der Flüchtlinge sei eine völkerrechtliche Pflicht, bleibt Malaysia bei seiner harten Linie. Das Land könne den illegalen Flüchtlingen nicht erlauben, an den Küsten anzukommen, heißt es aus der Marinebehörde. Die Probleme müssen im Heimatland der Flüchtlinge gelöst werden, fügt Malaysia Vize-Innenminister Jafaar hinzu. Den Flüchtlingen müsse das Signal gegeben werden, dass sie nicht willkommen seien, schließlich sei ihr Land Myanmar nicht im Krieg, sie könnten zurück.

UN-Generalsekretär Ban appelliert an die Staaten, die Flüchtlinge aufzunehmen.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ist äußerst beunruhigt, erklärte derweil sein Sprecher: “Angesichts der Lage in der Andamanensee ist der Generalsekretär besorgt, Er ist von Berichten alarmiert, dass mehrere Staaten den Flüchtlingsbooten den Zugang zur Küste verweigern. Er fordert die betreffenden Staaten auf, die Flüchtlinge so schnell wie möglich an Land zu lassen. Es muss eine umfassende und an den Menschenrechten orientierte Lösung geben.”

Tausende weiter auf See

Bis zu 8000 Bootsflüchtlinge aus Myanmar sind noch draußen auf See, von den Menschenschmugglern, die ihnen in Myanmar eine sichere Überfahrt versprochen hatten, allein gelassen, nachdem thailändische Behörden die Landroute der Flüchtlinge nach Malaysia versperrt haben.

“Die Camps in Thailand sind jetzt geschlossen”, sagt Phil Robertson von Human Rights Watch. “Draußen auf See sind aber bereits Tausende Flüchtlinge unterwegs, die kommen jetzt beispielsweise an den Küsten Malaysias an, an der Insel Langkawi, oder in Aceh auf Indonesien.”

Noch viele Muslime wollen Myanmar verlassen

25.000 Rohingyas, eine in Myanmar völlig rechtlose muslimische Minderheit, sind bereits seit Anfang des Jahres geflohen, weitere warten in Myanmar auf die Flucht – und die dortige Regierung hat keine Lösung parat. Sie verweigert den Rohingyas seit Jahren die Staatsbürgerrechte, 150.000 Mitglieder der muslimischen Minderheit leben nach Übergriffen radikaler Buddhisten inzwischen in Notunterkünften.

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41 Kommentare zu Thailand bleibt bei harter Linie

  1. emi_rambus sagt:

    STIN: Prayuth scheint auch deiner Meinung zu sein. Er meinte heute, das Rohingyas keine Flüchtlinge sind, sondern lediglich illegale Migranten und sie somit nicht unter die internationalen Abkommen für Hilfe an Flüchtlingen fallen. Tja, was nun?

    Die UN-Richtlinien aendern, weil nach den alten, solche Minderheiten wie die R. keine Rechte haben und menschenverachtende Staaten mit ihnen machen koennen , was sie wollen.
    Ansonsten gilt:

    Staatenlose sind dem Schutz des Staates anbefohlen, in dem sie sich aufhalten.

    Dies und vieles mehr siehe:
    Übereinkommen über die Rechtsstellung der Staatenlosen
    https://beck-online.beck.de/default.aspx?vpath=bibdata%2Fges%2FUNRechtStaatenlosUeb%2Fcont%2FUNRechtStaatenlosUeb%2Ehtm
    Burma muss den R., fuer die auch die Menschenrechte gelten, wie fuer alle anderen Menschen, entsprechende Paesse ausstellen. Damit koennen sie nach einer gewissen Zeit die Einbuergerung beantragen, wenn sie unter anderem die Landessprache beherrschen.
    Die Ausstellung der Paesse fuer Staatenlose verweigert Burma aber schon seit etwa 70 Jahre.
    Als Staatenlose koennen sie natuerlich auch nach Thailand einreisen, sich dort aufhalten und arbeiten! Nach einer gewissen Zeit koennen sie sogar die Einbuergerung beantragen.

    STIN: Er unterschied auch den Status von Karen usw. mit dem Rohingyas. Karen flohen vor einem Krieg, wären also richtige Flüchtlinge. Es gibt aber keinen Krieg der burmesischen Armee gegen Rohingyas, also kann man den Status der beiden nicht vergleichen.

    Doch, die burmesische Armee hat seit der Unabhaengigkeit 19 Vertreibungs-Kriege gegen die Rohingyas gefuehrt (siehe fruehere Posts zu dem Thema und Ausfuehrungen zum Voelkermord), die R. haben aber “ueberlebt”(es sollen ja mal ueber 3 Mio gewesen sein!) und sind in ihrer Heimat geblieben, wo zig Generationen ihrer Toten in der Erde liegen!
    Komischerweise fuehrte Burma ja auch nur gegen all die Gebiete Vertreibungs-Kriege, die durch die Unabhaengigkeit nicht oder nur beschraenkt zurueckgegeben wurden.
    Wuerde das endlich geprueft werden, waeren alle keine verfolgten Minderheiten mehr.
    Zum Thema Vertreibung (In Burma “Normalzustand” nicht nur gegen die R.):

    Vertreibungen sind völkerrechtswidrig. Sie wurden bereits im Naturrecht des 18. Jahrhunderts geächtet. Sie verstoßen unter anderem gegen die Haager Landkriegsordnung von 1907, gegen das Verbot von Kollektivausweisungen, gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker und gegen das Eigentumsrecht. Vertreibungen sind oft mit Enteignungen verbunden. Doch selbst eine Vertreibung ohne Enteignung würde das Eigentumsrecht der Vertriebenen verletzen, weil dieses Recht das Recht der Nutzung einschließt. Ein Vertriebener kann aber seine Immobilien nicht mehr nutzen.
    Soweit Vertreibungen eine hinreichend klar definierte Gruppe betreffen und mit der Absicht durchgeführt werden, diese Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören, erfüllen sie außerdem den Tatbestand des Völkermordes im Sinne der UN-Konvention von 1948.

    Nun,Voelkermord sollte ein ausreichendes Argument fuer die UN sein, einzugreifen!

      emi_rambus(Quote)  (Reply)

      (Zitat)  (Antwort)

  2. emi_rambus sagt:

    <a href="http://https://www.facebook.com/schoenes.thailand" data-slimstat-tracking="true" data-slimstat-callback="true">STIN</a>: ja, da macht aber die UN glaub ich keinen grossen Unterschied, das sind für die Flüchtlinge aus Burma, auch wenn sie dort keine Staatsbürgerschaft besitzen, so dürften sie doch registriert gewesen sein, also mit ID-Karte usw. – somit hatten sie eine Heimat.

    1.Verweigerung der Staatsbürgerschaft und Ausstellung entsprechender persönlicher Dokumente mit dem Gesetz aus dem Jahre 1982

    Das hatte ich vor etwa 2 Tagen schon mal gepostet.

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      Prayuth scheint auch deiner Meinung zu sein. Er meinte heute, das Rohingyas keine Flüchtlinge sind, sondern lediglich illegale Migranten und sie somit nicht unter die internationalen Abkommen für Hilfe an Flüchtlingen fallen. Tja, was nun?

      Ich schätze Prayuth liest hier mit :-)

      Er unterschied auch den Status von Karen usw. mit dem Rohingyas. Karen flohen vor einem Krieg, wären also richtige Flüchtlinge. Es gibt aber keinen Krieg der burmesischen Armee gegen Rohingyas, also kann man den Status der beiden nicht vergleichen.

        (Zitat)  (Antwort)

  3. emi_rambus sagt:

    <a href="http://https://www.facebook.com/schoenes.thailand" data-slimstat-tracking="true" data-slimstat-callback="true">STIN</a>: warum sollte das Thailand tun? Die legalen Burmesen im Lande haben nun Aufenthaltserlaubnisse, die kann man nicht so einfach stornieren.

    Ja ich weiss, die ist fuer ein Jahr, wie die Krankenversicherung gueltig.
    Da ist ein staendiges Kommen und Gehen. Die 10.000 Fluechtlinge auf dem Meer bekommt man locker unter, wenn man ab sofort keine Burmesen mehr nimmt!
    Das ist sowieso besser, denn ueber kurz oder lang gehen die meisten Burmesen zurueck und arbeiten in der Heimat, dann wird der Arbeiter-Ausfall-Schock nicht so gross!.

    <a href="http://https://www.facebook.com/schoenes.thailand" data-slimstat-tracking="true" data-slimstat-callback="true">STIN</a>: das machen tw. ja schon Burmesen. Warum sollte man nun Burmesen, mit staatenlosen Burma/Bangladesh-Flüchtlingen austauschen?

    Wenn ich das richtig verstehe, sind die dann gar nicht mehr lange “Staatenlos”, wenn sie dann noch als Wanderarbeiter Arbeit haben, gewoehnen sie sich besser ein!

    <a href="http://https://www.facebook.com/schoenes.thailand" data-slimstat-tracking="true" data-slimstat-callback="true">STIN</a>: Ev. könnte Deutschland die Türken rauswerfen und stattdessen die

    … die politischen Fluechtlinge aus Afrika aufnehmen.
    Aber HALLO! Wenn der Tuerke tatsaechlich die IS unterstuetzt ist er fuer einen Grossteil der Fluechtlinge verantwortlich!
    Die Rohingya wollen aus ihrer Heimat nicht weg, die politischen Fluechtlinge kommen selbst weil sie (u.a.) von der IS verfolgt werden.

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      Da ist ein staendiges Kommen und Gehen. Die 10.000 Fluechtlinge auf dem Meer bekommt man locker unter, wenn man ab sofort keine Burmesen mehr nimmt!

      angeblich schlagen sich die Rohingyas in den Camps schon gegenseitig – man musste nun die Flüchtlinge von Bangladesh von den Rohingyas trennen, gab viel Ärger. Wie soll denn eine Zusammenarbeit der Rohingyas mit den Burmesen gehen. Dann müsste man alle Burmesen rauswerfen und nur Rohingyas einstellen. Die vertragen sich scheinbar mit keinem anderen Volk. Keine Ahnung warum. Alleine schon die Schilderungen der Reporter, das die Rohingyas tw. ihre Kollegen einfach über Bord werfen oder aufhängen bzw. killen, um an deren Essen zu kommen – sind schon krass, wenn es stimmt. Da es aber unabhängig von einander, bereits mehrere Gerettete den Medien geschildert haben, halte ich es schon für glaubwürdig. Es sollen schon 100e so ermordet worden sein.

        (Zitat)  (Antwort)

  4. emi_rambus sagt:

    Thailand kann wegen Fremdenfeindlichkeit keine Asylanten aufnehmen
    Bangkok – Thailand äußerte sich am Montag besorgt über eine Welle von Ausländerfeindlichkeit auf sozialen Medien. Diese unterstreiche, weshalb Thailand keine Asylanten mehr aufnehmen könne, die mit dem Boot die Küsten des Landes erreichen. ….
    „Premierminister Prayuth Chan-ocha ist besorgt über den Trend in den sozialen Medien, der zeigt, dass die Regierung irregulären Migranten im Indischen Ozean nicht helfen sollte, denn sie werden auf lange Sicht für Thailand eine Belastung“, sagte Vize-Regierungssprecher Oberst Sansern Kaewkamnerd. „Wie auch immer die Entscheidung der Regierung aussieht, die Bedürfnisse von Thailand und des thailändischen Volkes kommen zuerst, und wir werden keine Politik machen, die den Wohlstand und die Sicherheit des Landes beeinflussen.“

    Premierminister General Prayuth Chan-ocha hatte sich vor ein paar Tagen selbst dahingehend geäußert, dass die Rohingya den Thais, so wörtlich „die Jobs und die Lebensgrundlage stehlen.“

    Das kommt vom General?
    Also wird er und die Regierung bereits von den “sozialen Medien” gesteuert!?
    Angeblich hat TH 0,5 % Arbeitslose
    Auf den 5-12.000 Fischerbooten arbeiten ausser dem Kapitaen und dem “1.Offizier” nur Auslaender. In der Fischverarbeitung arbeiten sonst 1-3 mio Wanderarbeiter!
    Welcher Thai will denn diese Arbeit machen?

    ABER, warum stoerniert man denn nicht die Arbeitsgenehmigungen der burmesischen Wanderarbeiter und laesst dafuer die Rohingya arbeiten.
    Sorry, auch fuer die Wanderarbeiter, aber Burma verursacht dieses Chaos und bekommt als Belohnung noch die Devisen (geschaetzt 150-200 MrdTB/a).
    Mit etwas Einarbeitungszeit, koennen die R. auch Gummi schneiden.
    Uebrigens sind auch bei den Burmesen viele Moslime dabei! Auch Christen!
    Wenn die Rohingya jedes Jahr 200 Mrd TB an Devisen bringen, waeren sie auch in Bangladesch oder Indien (Andamann-inseln) willkommen.

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      ABER, warum stoerniert man denn nicht die Arbeitsgenehmigungen der burmesischen Wanderarbeiter und laesst dafuer die Rohingya arbeiten.

      warum sollte das Thailand tun? Die legalen Burmesen im Lande haben nun Aufenthaltserlaubnisse, die kann man nicht so einfach stornieren.

      Mit etwas Einarbeitungszeit, koennen die R. auch Gummi schneiden.

      das machen tw. ja schon Burmesen. Warum sollte man nun Burmesen, mit staatenlosen Burma/Bangladesh-Flüchtlingen austauschen?

      Ev. könnte Deutschland die Türken rauswerfen und stattdessen die Rohingyas aufnehmen. Dann hätten alle 800.000 Rohingyas aus Burma Platz. :-)

        (Zitat)  (Antwort)

  5. emi_rambus sagt:

    <a href="http://https://www.facebook.com/schoenes.thailand" data-slimstat-tracking="true" data-slimstat-callback="true">STIN</a>: ja, wenn man die Vergangenheit näher betrachtet, magst du recht haben. Nur haben die Rohingyas vor der thail. Küste wohl den Flüchtlingsstatus der UN und gelten somit als Flüchtlinge. Da sie Burma scheinbar auch nicht mehr zurücknimmt, sind die momentan auch noch Heimatlos.

    Fluechtlinge koennen es nur sein, wenn sie ein Heimat haben!

    Als Flüchtling, im Unterschied zum Migranten, gilt nach der Genfer Flüchtlingskonvention eine Person, die „aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will.“

    Da sie keine Staatsangehoerigkeit haben koennen sie keine Fluechtlinge sein!
    Staatenlose in der 3.-X. -Generation darf es auch nicht geben!

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      Fluechtlinge koennen es nur sein, wenn sie ein Heimat haben!

      ja, da macht aber die UN glaub ich keinen grossen Unterschied, das sind für die Flüchtlinge aus Burma, auch wenn sie dort keine Staatsbürgerschaft besitzen, so dürften sie doch registriert gewesen sein, also mit ID-Karte usw. – somit hatten sie eine Heimat.

        (Zitat)  (Antwort)

  6. emi_rambus sagt:

    <a href="http://https://www.facebook.com/schoenes.thailand" data-slimstat-tracking="true" data-slimstat-callback="true">STIN</a>: warum flüchten sie dann?

    Sie fluechten doch gar nicht!
    Sie sind 70 Jahre nicht gefluechtet obwohl sie 19 mal von der burmesischen Armee ueberfallen wurden.
    Sie suchen Arbeit, wie schon die letzten 20 Jahre! Der Unterschied ist, sie nehmen jetzt Frauen und Kinder mit (zum Arbeiten). Die will aber vor allem Malaysia nicht haben!

    <a href="http://https://www.facebook.com/schoenes.thailand" data-slimstat-tracking="true" data-slimstat-callback="true">STIN</a>: Ich denke, das da auch viele Flüchtlinge von Bangladesh mit dabei sind, die natürlich nicht beweisen können, das sie Burmesen sind.

    Das sind die Phii/Nongs von der anderen Flussseite. Die suchen auch Arbeit, die sie in Bangladesch nicht finden. Aber sie werden von Bangladesch nicht massakriert, warum sollten sie also “fluechten”?
    Es waren 30-50.000 Wanderarbeiter (auf dem Boot) die pro Jahr hin und ZURUECK fuhren.
    Bei diesem Wetter ist eigentlich gar nix mehr bis Ende November.
    Die wollen alle aus der Not jetzt zurueck.
    Das ist wie bei den Meinungsumfragen, wenn man insbesondere den Rohingyas die falschen Fragen stellt, bekommt man nie die richtige Antwort.
    Bei den Rohingyas war bisher immer der Rueckkehrwille vorhanden, sonst muessten ja ueber eine Million in Malaysia aufgelaufen sein.
    Deswegen ist es ein Verstoss gegen die Menschenrechte, wenn jetzt mit der UN die R. aus ihrer Heimat zwangs-umgesiedelt werden.

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      Sie fluechten doch gar nicht!

      ja, wenn man die Vergangenheit näher betrachtet, magst du recht haben. Nur haben die Rohingyas vor der thail. Küste wohl den Flüchtlingsstatus der UN und gelten somit als Flüchtlinge. Da sie Burma scheinbar auch nicht mehr zurücknimmt, sind die momentan auch noch Heimatlos.

        (Zitat)  (Antwort)

  7. emi_rambus sagt:

    <a href="http://https://www.facebook.com/schoenes.thailand" data-slimstat-tracking="true" data-slimstat-callback="true">STIN</a>: Also kann sein, kann auch nicht sein.

    Im Zweifel fuer den “Angeklagten” und auf keinen Fall fuer die, die sich bereichern wollen!

      (Zitat)  (Antwort)

  8. emi_rambus sagt:

    <a href="http://https://www.facebook.com/schoenes.thailand" data-slimstat-tracking="true" data-slimstat-callback="true">STIN</a>: es geht mir weniger darum, im welchen Tal die leben, sondern welches Land für die Flüchtlinge vor Thailands Küsten eigentlich veantwortlich sind.

    Worum es dir geht ist fuer die R. nicht so wichtig! Ich habe aber noch nie gehoert, das Bangladesch die R. politisch verfolgen!
    Sie werden ja auch angeblich in Burma nicht politisch verfolgt, weil dann muesste Polizei und Armee sie ja schuetzen, auch wenn sie Staatenlose waeren.
    Die UN und die halbstaatlichen Organisationen, die ueberwiegend von Spenden leben, wuerde es sich einfach machen, wenn sie die R. nach Bangladesch abschieben.
    Die R. haben eine Heimat, genauso wie die Karen, Shan, Kachin . Die Mon hat man dann wohl auch schon abgeschrieben!
    Es gibt auch Gesetze, wonach Kinder von Staatenlosen einzubuergern sind. Die R. werden schon ueber 3-4 Generationen in Burma verfolgt.
    Der Berater aus Dubai besucht ja auch immer den Hellseher. Die Frage ist, ob er in dem Fall Beratung sucht oder ob er “beraet”!

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      Worum es dir geht ist fuer die R. nicht so wichtig! Ich habe aber noch nie gehoert, das Bangladesch die R. politisch verfolgen!

      warum flüchten sie dann?

      http://www.abc.net.au/news/2015-05-12/refugees-arrive-in-malaysia-and-indonesia-after-thai-crackdown/6461980

      Die R. haben eine Heimat, genauso wie die Karen, Shan, Kachin . Die Mon hat man dann wohl auch schon abgeschrieben!

      das sagst du. Fakt ist aber, das dies umstritten ist. Vor ca 150 Jahren brachten die Briten die Rohingyas von Bangladesh in die Rakhinge-Region. Eigentlich müssten es dann Staatsbürger aus Bangladesh sein.

      Die britischen Kolonialherren brachten ihre Vorfahren vor mehr als 150 Jahren aus dem heutigen Bangladesch in die Rakhine- oder Rakhaing-Region am Golf von Bengalen.

      http://www.srf.ch/news/international/wer-sind-die-rohingya

      Die Rohingyas selbst behaupten, sie wären sozusagen Burmesen – die UN hat das aber nicht bestätigt. Also kann sein, kann auch nicht sein.

        (Zitat)  (Antwort)

  9. emi_rambus sagt:

    <a href="http://https://www.facebook.com/schoenes.thailand" data-slimstat-tracking="true" data-slimstat-callback="true">STIN</a>: sowie es aussieht, sind die Rohingyas gar nicht alle aus Burma. Ich las gestern in den Medien: “vor allem aus Bangladesh”
    Haben die auch keine Staatsangehörigkeit in Bangladesh?

    Liest du manchmal auch, was hier gepostet wird?
    Die Rohinya leben seit dem 8.Jahrhundert im Tal des Naf-Rivers.
    Irgendwann in den 70-er-Jahren wurde der Staat Bangladesch ins Leben gerufen und man hat dabei Arakan geteilt und das linke Ufer dem neuen Staat zu geschlagen.
    Dadurch wurden Familien auseinandergerissen und dadurch hatten Bengalen ploetzlich Rohingyas, die sie bis dahin nicht hatten.
    Wenn ein Transfairboot in den Naf reinfaehrt, nimmt er von beiden Uferseiten Rohingyas gegen Schuldschein mit nach Malaysia.
    Das Problem heute ist, seit dem erneuten Aufflammen der Unruhen im Jahr 2012 , nehmen die Arbeiter auch Frauen, Kinder, Alte mit. Es besteht aber ueberwiegend der Rueckkehrwille!
    Daraufhin machte aber Malaysia dicht!
    Aber den Schuldschein fuer Frauen und Kinder wollte dann sehr schnell auch keine Reederei mehr uebernehmen.
    Daraufhin entstanden die ersten Lager und man erpresste die Daheimgebliebenen um an das Geld fuer die Ueberfahrt zu kommen.
    Ich glaube jetzt um die Jahreszeit, sind die Meisten auf dem Rueckweg!

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      Liest du manchmal auch, was hier gepostet wird?
      Die Rohinya leben seit dem 8.Jahrhundert im Tal des Naf-Rivers.

      es geht mir weniger darum, im welchen Tal die leben, sondern welches Land für die Flüchtlinge vor Thailands Küsten eigentlich veantwortlich sind.
      Die Rohingyas mögen vorher mal eine Staatsangehörigkeit gehabt haben, momentan haben sie auf jeden Fall keine, auch nicht lt. UN.
      Also wäre eigentlich Bangladesh für die Rückkehrwilligen zuständig, zumindest für jene, die von Bangladesh aus die Reise nach Thailand angetreten haben. Nur wird das nun schwierig – wie weisen die Rohingyas nach, woher sie kommen?

        (Zitat)  (Antwort)

  10. emi_rambus sagt:

    <a href="http://https://www.facebook.com/schoenes.thailand" data-slimstat-tracking="true" data-slimstat-callback="true">STIN</a>: auch bei den Rohingyas gibt es sicherlich auch kriminelle Menschen. Wenn dann einer dieser Kriminellen was anstellt, wird man die
    ganze Gruppe dafür verantwortlich machen. So ist der Mensch eben nun mal…

    Deswegen gibt es ja Gesetze, Polizei, …. UN.
    Die Ursache hier ist, Menschen wie die Rohingyas haben nicht mal ein Antragsrecht bei der “Demokratischen UN”!

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      du meinst aber nicht die thail. Polizei, oder? :-)

      Die Ursache hier ist, Menschen wie die Rohingyas haben nicht mal ein Antragsrecht bei der “Demokratischen UN”!

      sowie es aussieht, sind die Rohingyas gar nicht alle aus Burma. Ich las gestern in den Medien: “vor allem aus Bangladesh”
      Haben die auch keine Staatsangehörigkeit in Bangladesh?

        (Zitat)  (Antwort)

  11. emi_rambus sagt:

    <a href="http://https://www.facebook.com/schoenes.thailand" data-slimstat-tracking="true" data-slimstat-callback="true">STIN</a>: es gäbe eine andere Möglichkeit. Die Engländer nehmen alle Rohingyas, die nach England wollen, auf.

    Na, das waere ein Ding! Aber das kann man den Rohingyas nicht zumuten!
    Die Englaender haben ja schon genug an der Region verdient! Sie haben es durch die unvorstellbare Rodung ja erst ueberhaupt ermoeglicht, dass man heute regierungstreue “Buddhisten” dort ansiedeln kann.

    <a href="http://https://www.facebook.com/schoenes.thailand" data-slimstat-tracking="true" data-slimstat-callback="true">STIN</a>: Haben die Burmesen alle niedergemeltzelt und den Staat annektiert.

    Ja, und nach den Karen, den Rohingyas, …. kommen als naechstes die Mon dran, …
    Das wird die “demokratische”UN aber auch noch aussitzen!
    Nur dann hat Thailand aber die “Bude wirklich voll”!

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      Na, das waere ein Ding! Aber das kann man den Rohingyas nicht zumuten!

      naja, auf freiwilliger Basis natürlich.

      Nur dann hat Thailand aber die “Bude wirklich voll”!

      eben, daher ist nun australische Härte gar nicht mal so verkehrt. Kein Boot mehr an Land lassen und eine andere Lösung suchen. Notfalls auch Schlauchboote für die Weiterfahrt verteilen.

        (Zitat)  (Antwort)

  12. emi_rambus sagt:

    Rolf46: Und weil ungefähr 98 Prozent Flüchtlinge bei genauerem Hinsehen überhaupt nicht heruntergekommen, mager und kaputt aussehen, wie wir uns arme und hilfebedürftige Menschen aus Afrika vorstellen,..
    ..sondern es sich vor allem um gesunde und kräftige Männer handelt, welche natürlich auch die 2 oder 3000 Dollar Schleppergebühren bezahlen konnten, kommt mir die ganze Flüchtlingsinvasion aus praktisch allen Ländern Afrikas schon ziemlich “spanisch” vor..
    Bin daher gespannt darauf, wann neben den vielen bereits entsprechend ablehnend handelnden und die Aufnahme der Wirtschaftsflüchtlinge verweigernden anderen europäischen Staaten auch Deutschland merkt, was wirklich los ist.

    Und was meinst du ist los?
    Da stinkt was zum Himmel! Bei den Rohingya haben sich die Kredit-Haie an den Gehaeltern guetlich getan. Als es die nicht mehr gab, fingen die Erpressungen der in der Heimat Zurueckgebliebenen an!
    In Afrika muss das anders laufen!
    Die Chinesen wollen Land, Land, Land, …. und machen die Kleinbauern mit Krediten kaputt.
    Aber wer gibt die Kredite fuer die Ueberfahrt? Kann man sich das Geld in den Auffanglagern zurueckholen?
    Mir kommt da staendig ein anderer in den Sinn, der einen dicken Hals auf Europa hat und viele $-Ueberschuese.
    Das wuerde auch zu den Wahlergebnissen passen in der letzten Zeit. Wenn man in jedem Land 20.-50.000 Einwanderer hat, die beim Urnengang noch ueber einen Kredit verpflichtet sind.
    Ja, ich weiss, hoert sich sehr schraeg an, aber … Europa hat viele schraege “Freunde”!

    Man sollte die Fluechtlinge eingehend befragen, wo das Geld fuer die Ueberfahrt her kommt! Ich glaube die Antwort waere fuer eine “Ueberraschung” gut!

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      Man sollte die Fluechtlinge eingehend befragen, wo das Geld fuer die Ueberfahrt her kommt! Ich glaube die Antwort waere fuer eine “Ueberraschung” gut!

      ich weiss nicht, woher die Rohingyas das Geld haben, jedoch haben viele andere Flüchtlinge mal darüber berichtet, wie das abläuft. Da verkauft tw. die gesamte Verwandtschaft alles was sie zuverkaufen hat, tw. Grundstücke, Häuser – nehmen Kredit aus, was nur geht, um einen oder 2 vom Clan in ein besseres Laben zu verhelfen. Die versprechen dann, das zurück zu zahlen oder andere Familienmitglieder zu holen. Andere Flüchtlinge berichteten, das sie die Überfahrt auf Kredit bekamen, diese dann aber im Zielland dann jahrelang abzahlen mussten.

      Ich schätze das jetzt bald diese Warnung auch für Thailand kommt.

        (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      wenn Burma bei der Konferenz nicht mit dabei ist, hilft die gesamte Diskussion darüber nichts.

      He told VOA that ASEAN nations had expressed interest in holding discussions but, referring to the country’s Rohingya minority, said that “It will be meaningless to discuss [the issue] since our country and our people do not accept them.” If they can demonstrate they belong to Myanmar, the government is willing to consider the issue, he said.

      Ich denke, das da auch viele Flüchtlinge von Bangladesh mit dabei sind, die natürlich nicht beweisen können, das sie Burmesen sind.

      http://englishnews.thaipbs.or.th/myanmar-not-ready-to-discuss-rohingya-exodus

        (Zitat)  (Antwort)

  13. emi_rambus sagt:

    berndgrimm: Die Probleme im Sueden kommen daher dass diese Muslime keine Thai
    sondern Malayen sind.

    Ich denke, die sind/waren staatenlos!
    Da wurden lange Zeit(bis etwa 2008) 3 Mio Staatenlose in den Statistiken gefuehrt. Dann sind 2,5 Mio ploetzlich verschwunden.
    Dann konnten die Moslems den Fuehrerschein machen, was seiner Zeit das erste Ausweispapier war.
    Danach machte die thailaendische Einwohnerzahl einen Sprung von rund 65 Mio auf fast 70 Mio!
    Gleichzeitig hat man dort aber (wie in Burma ? gleicher “Berater”?), den Moslime jede Menge buddhistische Siedler vor die Nase gesetzt!

      (Zitat)  (Antwort)

  14. Rolf46 sagt:

    Hier in Europa wird das Flüchtlingsproblem auch immer größer. Ich weiß zwar nicht, wie es in Asien damit aussieht, habe aber hier den Eindruck, dass wir ohne mehr und bessere Abwehrmaßnahmen bald das halbe Afrika in der EU haben werden.

    Und weil ungefähr 98 Prozent Flüchtlinge bei genauerem Hinsehen überhaupt nicht heruntergekommen, mager und kaputt aussehen, wie wir uns arme und hilfebedürftige Menschen aus Afrika vorstellen,..
    ..sondern es sich vor allem um gesunde und kräftige Männer handelt, welche natürlich auch die 2 oder 3000 Dollar Schleppergebühren bezahlen konnten, kommt mir die ganze Flüchtlingsinvasion aus praktisch allen Ländern Afrikas schon ziemlich “spanisch” vor.. :roll:
    Bin daher gespannt darauf, wann neben den vielen bereits entsprechend ablehnend handelnden und die Aufnahme der Wirtschaftsflüchtlinge verweigernden anderen europäischen Staaten auch Deutschland merkt, was wirklich los ist.

    Natürlich könnte man die nun schon systematisch bei bestem Wetter auf dem Swimmingpool-glatten Mittelmer in Seenot geratenen Menschen auch weiterhin aus Seenot retten, doch muss mit der Rettung ja nicht unbedingt immer ein Anspruch verbunden sein, genau an das Ziel-Ufer gerettet zu werden, für welches man bei den Schleppern die überzogen hohen Gebühren entrichtet hat.

    Wenn erst einmal 1000 wieder ans afrikanische Ufer Zurückgerettete über ihre negativen Erfahrungen mit dem menschenverachtenden Schleppertourismus in Afrika berichten könnten, würde sich das ebenso schnell herumsprechen, wie die häufig schon per Smartphone von den “armen” Flüchtlingen abgesetzten derzeitigen Erfolgsmeldungen der z.B. planmäßig in Deutschland angekommenen Afrikaner.

    So schreibt “die “Welt” dazu beispielsweise:

    Es klingt unmenschlich, ist aber nicht von der Hand zu weisen: Je mehr Schiffe zwischen Lampedusa und Libyen kreuzen, je häufiger Schiffe aus EU-Staaten Flüchtlinge aus den verrotteten Kähnen der Schlepperbanden retten, desto attraktiver wird die Flucht. Und irgendwann wäre “Mare Nostrum” eine Art Fähr-, Taxi- oder Shuttle-Unternehmen geworden, das den Schleppern ihre Klientel abgenommen hätte.

    Deshalb wird wohl auch den gutmütigsten “Gutmenschen” nichts anderes übrig bleiben, als das australische Modell zu übernehmen. Mir fällt im Moment leider auch nichts besseres ein, auch wenn es politisch nicht korrekt aussieht:

    http://www.pi-news.net/2015/04/schlepper-australiens-push-back-funktioniert/

      Rolf46(Quote)  (Reply)

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      Hier in Europa wird das Flüchtlingsproblem auch immer größer. Ich weiß zwar nicht, wie es in Asien damit aussieht, habe aber hier den Eindruck, dass wir ohne mehr und bessere Abwehrmaßnahmen bald das halbe Afrika in der EU haben werden.

      ja, Australien bietet der EU ja schon Hilfe an. Die haben das durch radikale Massnahmen wohl in den Griff bekommen. Keine Boote mehr seit Monaten.
      Nur wenn die Massnahmen auch von Thailand kopiert werden, ist das Geschrei laut. So arm die Leute sind, Thailand kann nicht Millionen von Flüchtlingen aufnehmen. Da hilft es auch nicht, wenn man nun fordert, wenigstens die 7000 an Land zu lassen. 25.000 warten schon in Burma – die würden dann sofort gleich direkt nach Thailand kommen, wenn Malaysia und Indonesien zu macht.

      Natürlich könnte man die nun schon systematisch bei bestem Wetter auf dem Swimmingpool-glatten Mittelmer in Seenot geratenen Menschen auch weiterhin aus Seenot retten, doch muss mit der Rettung ja nicht unbedingt immer ein Anspruch verbunden sein, genau an das Ziel-Ufer gerettet zu werden, für welches man bei den Schleppern die überzogen hohen Gebühren entrichtet hat.

      ich würde die Flüchtlinge denen ins Auge drücken, die das Schlammassel angerichtet haben, also im Fall Libyen der USA. Die EU wollen nun die Boote der Schleppe wegbomben – mal sehen, das wäre ev. auch eine Lösung in Burma. Ohne Boote keine Toten auf hoher See.

      Deshalb wird wohl auch den gutmütigsten “Gutmenschen” nichts anderes übrig bleiben, als das australische Modell zu übernehmen. Mir fällt im Moment leider auch nichts besseres ein, auch wenn es politisch nicht korrekt aussieht:

      ich bin eigentlich politisch mehr links der Mitte – aber in Sachen Asyl wohl eher etwas rechts der Mitte :-)

      Ich würde nicht nur bei den Flüchtlingen das austral. Modell übernehmen, sondern bei den vorhandenen Asylanten auch aussieben. Kriminelle Asylanten würden radikal ins Heimatland abgeschoben werden. Ohne wenn und aber….
      Es kann nicht sein, das die Aslanten tw. teuere Smartphones haben, schicke Kleidung und erhalten dann Sozialhilfe. Deutschland ist kein Einwanderungsland – ich würde aber dann je nach Fall entscheiden. Das man dann Kinder, die in D aufgewachsen sind, radikal in ihr Heimtland zurückschickt – halte ich auch für falsch. Lieber die kriminellen Asylanten abschieben, dafür auch mal Kinder in D lassen.

        (Zitat)  (Antwort)

      • Rolf46 sagt:

        STIN: ich bin eigentlich politisch mehr links der Mitte – aber in Sachen Asyl wohl eher etwas rechts der Mitte

        Das ist doch schon eine recht gute Bandbreite. Bei mir geht es sogar ..je nach Thema und Region ;-) .. über die volle Bandbreite.

        Im Fall Thailand gebe ich z.B. den überzeugten linken Monarchiegegner und unbeugsamen Retter des bereits erfolgreich entmündigten Thaivolkes vor dem Diktator , ..während ich mich zur Rettung meines deutschen Vaterlandes vor den Brüsseler Bürokraten und zur Abwehr der als Flüchtlinge getarnten Invasoren aus Afrika im Interesse unserer nationalen Sicherheit leider auch schon mal in den mehr rechts gelegenen Ecken , also beispielsweise in den Resten des längst zerstörten Führerbunkers nach eventuell noch brauchbaren Rezepten umsehen muss . ;-)

        Geht ja wohl auch nicht anders, denn unsere Schwarzrote Regierungs-Einheitspartei (SRE) scheint bereits ..bzw. wie immer schon.. völlig hilf- und ratlos zu sein und mit den Linken und Grünen hat der Feind anscheinend schon einen gültigen K0llaborationsvertrag . :roll:

          Rolf46(Quote)  (Reply)

          (Zitat)  (Antwort)

  15. Rolf46 sagt:

    Hier in Europa wird das Flüchtlingsproblem auch immer größer. Ich weiß zwar nicht, wie es in Asien damit aussieht, habe aber hier den Eindruck, dass wir ohne mehr und bessere Abwehrmaßnahmen bald das halbe Afrika in der EU haben werden.

    Und weil ungefähr 98 Prozent Flüchtlinge bei genauerem Hinsehen überhaupt nicht heruntergekommen, mager und kaputt aussehen, wie wir uns arme und hilfebedürftige Menschen aus Afrika vorstellen,..
    ..sondern es sich vor allem um gesunde und kräftige Männer handelt, welche natürlich auch die 2 oder 3000 Dollar Schleppergebühren bezahlen konnten, kommt mir die ganze Flüchtlingsinvasion aus praktisch allen Ländern Afrikas schon ziemlich “spanisch” vor.. :roll:

    Bin daher gespannt darauf, wann neben den vielen bereits entsprechend ablehnend handelnden und die Aufnahme der Wirtschaftsflüchtlinge verweigernden anderen europäischen Staaten auch Deutschland merkt, was wirklich los ist.

    Natürlich könnte man die nun schon systematisch bei bestem Wetter auf dem Swimmingpool-glatten Mittelmer in Seenot geratenen Menschen auch weiterhin aus Seenot retten, doch muss mit der Rettung ja nicht unbedingt immer ein Anspruch verbunden sein, genau an das Ziel-Ufer gerettet zu werden, für welches man bei den Schleppern die überzogen hohen Gebühren entrichtet hat.

    Wenn erst einmal 1000 wieder ans afrikanische Ufer Zurückgerettete über ihre negativen Erfahrungen mit dem menschenverachtenden Schleppertourismus in Afrika berichten könnten, würde sich das ebenso schnell herumsprechen, wie die häufig schon per Smartphone von den “armen” Flüchtlingen abgesetzten derzeitigen Erfolgsmeldungen der z.B. planmäßig in Deutschland angekommenen Afrikaner.

    So schreibt “die “Welt” dazu beispielsweise:

    Es klingt unmenschlich, ist aber nicht von der Hand zu weisen: Je mehr Schiffe zwischen Lampedusa und Libyen kreuzen, je häufiger Schiffe aus EU-Staaten Flüchtlinge aus den verrotteten Kähnen der Schlepperbanden retten, desto attraktiver wird die Flucht. Und irgendwann wäre “Mare Nostrum” eine Art Fähr-, Taxi- oder Shuttle-Unternehmen geworden, das den Schleppern ihre Klientel abgenommen hätte.

    Deshalb wird wohl auch den gutmütigsten “Gutmenschen” nichts anderes übrig bleiben, als das australische Modell zu übernehmen. Mir fällt im Moment leider auch nichts besseres ein, auch wenn es politisch nicht korrekt aussieht:

    http://www.pi-news.net/2015/04/schlepper-australiens-push-back-funktioniert/

      (Zitat)  (Antwort)

  16. ben sagt:

    berndgrimm:

    …Inzwischen kommen auch die ersten Kommentare die auf die Scheinheiligkeit der USA und ihrer westlichen Nachlaeufer hinweisen die gerade Thailand aufgefordert hatten gegen den Menschenhandel vorzugehen und sich jetzt darueber entruesten dass Prayuth gerade dieses tut…

    Immerhin nehmen die USA jetzt an der Internationalen Konferenz am 29. Mai teil.. – Burma nicht!! – denn, die geht das Problem offenbar nichts an??? – unsere LIEBSTEN Menschenrechtler sind auch sehr still geworden, wenn es nicht mehr, nur gegen den General geht… 555

    http://www.bangkokpost.com/news/general/563107/myanmar-slams-meet-hints-at-snub

    http://www.bangkokpost.com/news/general/563295/us-raises-pressure-as-more-grim-migrant-tales-emerge

    http://www.bangkokpost.com/news/general/562903/thailand-hopeful-about-rohingya-meeting

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      es gäbe eine andere Möglichkeit. Die Engländer nehmen alle Rohingyas, die nach England wollen, auf. Das hat die USA vor ca 2 Jahren mit den Hmongs gemacht, weil diese der US-Army im Indochina-Krieg geholfen haben. Heute leben viele Hmongs in der USA. Da die Rohingyas den Engländern gegen Burma geholfen haben, sollten die das auch so machen.

      Die Tatsache, das die Rohingyas ja gar keine Staatenlose sind, zählt wohl nicht allzuviel. Auch die Shans sind eigentlich keine Staatenlose, hatten schon ihren eigenen Staat: State of Shan – mit Parlament usw. Haben die Burmesen alle niedergemeltzelt und den Staat annektiert. Heute sind die Shans Staatenlose und werden auch von der UN als Staatenlose geführt, obwohl sie auch nie ausgebürgert wurden. Sie hatten ja die Shan-Staatsbürgerschaft – die hat man ihnen aber auch bei der Annektion weggenommen, also nicht in eine burmesische umgewandelt.

        (Zitat)  (Antwort)

  17. berndgrimm sagt:

    ben: Da wollten die USA ein bisschen gegen die böse Diktatur und Thailand Stimmung machen – obwohl ja jeder weiss, dass sowohl die Fischerei Sklaven, wie die Menschen Händler in der ganzen (armen) Welt tätig sind… – da haben sie ganz schön in ein Wespennest gestochen… ohne voraus zu sehen, dass Prayuth wirklich Action macht und somit das ganze gigantische Masse annimmt… – jetzt könnten die USA ja auch ein bisschen helfen, statt nur weltweit rum zu rüsseln…

    So ist es!
    Ich bin ja derzeit in Europa und hier haben die Medien zunaechst nur
    ueber die Rohingyas geschrieben um von den eigenen Fluechtlingsleichen
    im Mittelmeer abzulenken.
    Inzwischen kommen auch die ersten Kommentare die auf die
    Scheinheiligkeit der USA und ihrer westlichen Nachlaeufer
    hinweisen die gerade Thailand aufgefordert hatten gegen
    den Menschenhandel vorzugehen und sich jetzt darueber
    entruesten dass Prayuth gerade dieses tut.
    Von der Quasselbude am Hudson kann man leider garnix
    mehr erwarten!

      (Zitat)  (Antwort)

  18. berndgrimm sagt:

    <a data-slimstat-callback="true" data-slimstat-tracking="true" href="http://https://www.facebook.com/schoenes.thailand">STIN</a>: Thailand ist auf jeden Fall der schlechteste Platz für die Rohingyas. Die Angst und der Hass gegen Moslems wird weltweit noch zunehmen, da bin ich
    überzeugt. Daher sehe ich hier die Gefahr, das es dann mal hier richtig kracht. Muss nur ein Rohingya mal was böses anstellen, eine Thai vergewaltigen oder ähnliches. Schon explodiert es…

    Die müssten in Malaysia oder Indonesien Rettung finden, da sind sie unter sich. Notfalls eine der vielen Inseln in Indonesien bereit stellen.

    Natuerlich waeren Malaysia und Indonesien die “besseren” Laender
    fuer die Rohingyas weil sie Muslime sind.
    Aber in Thailand gibt es keine Aversion gegen Muslime solange sie
    THAI sind.
    Ich habe 5 Jahre in Prawet gewohnt wo reiche und arme THAI Muslime
    mit ebensolchen THAI Buddhisten zusammenlebten ohne jedes Problem.

    Die Probleme im Sueden kommen daher dass diese Muslime keine Thai
    sondern Malayen sind.

      (Zitat)  (Antwort)

  19. emi_rambus sagt:

    STIN: Notfalls eine der vielen Inseln in Indonesien bereit stellen.

    Das waere ja dann die Kroenung der Verbrechen an den Rohingyas!

    Hat denn schon mal jemand die Menschen IN IHREM LAND/ IHRER HEIMAT gefragt, was sie wollen?! ? Schusswaffen fuer eine Buergerwehr? Blauhelme?
    Aber bitte keine halbstaatliche Organisation , die ueberwiegend von Spenden abhaengig sind, schicken.
    Das waere doch mal was fuer die unstudierten “Journalisten”!
    Nicht nur immer “Meldungen” umformulieren.

    STIN: Die Angst und der Hass gegen Moslems wird weltweit noch zunehmen, da bin ich
    überzeugt.

    Das wird ja wohl auch kraeftig geschuert! Insbesondere von den Religionen, die vom Aussterben bedroht sind!
    Wir haben hier im Sueden keine Probleme! Mein Nachbar ist Moslem und ein Super Typ! Eine der Freundinnen meiner Frau auch, das wusste ich lange Zeit gar nicht, obwohl ich sie haeufig sah.
    In Burma wurde der Buddhismus zur Staatsreligion erklaert. Die haben aber keine Mehrheit mehr. Trotz der Vertreibung und Abschlachtung der Christen, Rohingya, ….
    Vielleicht sollte man in Thailand dieses fehlgeschlagene Konzept nicht in der Verfassung uebernehmen.
    Vielleicht sollte sich ausserdem der Buddhismus von der “Demokratischen Regierung” in Burma distanzieren!
    Was man ja 2007 schon gemacht hat. Da starben auch viele Moenche!

    STIN: Daher sehe ich hier die Gefahr, das es dann mal hier richtig kracht. Muss nur ein Rohingya mal was böses anstellen, eine Thai vergewaltigen oder ähnliches. Schon explodiert es…

    Hast du Insider-Wissen? Genauso fingen die Unruhen an! Es wurde nur nie untersucht, wer die buddhistische Burmesin vergewaltigt und getoetet hat . Es wurde einfach behauptet (! auch von der “Presse” ohne Quellen), es waere ein Rohingya gewesen.

      emi_rambus(Quote)  (Reply)

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      Das waere ja dann die Kroenung der Verbrechen an den Rohingyas!

      eigentlich meinte ich eher, damit eben gerade Verbrechen an den Rohingyas zu vermeiden. Man wird sie jagen, sollten sie in der Nähe von Städten
      angesiedelt werden. Sie würden mir dann leid tun.

      Hast du Insider-Wissen? Genauso fingen die Unruhen an! Es wurde nur nie untersucht, wer die buddhistische Burmesin vergewaltigt und getoetet hat . Es wurde einfach behauptet (! auch von der “Presse” ohne Quellen), es waere ein Rohingya gewesen.

      auch bei den Rohingyas gibt es sicherlich auch kriminelle Menschen. Wenn dann einer dieser Kriminellen was anstellt, wird man die
      ganze Gruppe dafür verantwortlich machen. So ist der Mensch eben nun mal…

        (Zitat)  (Antwort)

  20. ben sagt:

    … Also dann gleich die restlichen, ich glaube 800.000 ev. auch noch…

    …dann kann man sich vorstellen, was die “bösen und brutalen” Thais mit diesen Menschen machen, wenn man – sowie in Nakhon Si Thammarat, dort ein Lager plant…

    …Hier sollte die UN einschreiten, nicht nur kritisieren und bestimmen….

    Da wollten die USA ein bisschen gegen die böse Diktatur und Thailand Stimmung machen – obwohl ja jeder weiss, dass sowohl die Fischerei Sklaven, wie die Menschen Händler in der ganzen (armen) Welt tätig sind… – da haben sie ganz schön in ein Wespennest gestochen… ohne voraus zu sehen, dass Prayuth wirklich Action macht und somit das ganze gigantische Masse annimmt… – jetzt könnten die USA ja auch ein bisschen helfen, statt nur weltweit rum zu rüsseln…

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      ja, ist schon ein Kreuz mit den Amis. Macht man Druck gegen Menschenhändler, passt den Amis nicht, was darauf folgt.

      Thailand ist auf jeden Fall der schlechteste Platz für die Rohingyas. Die Angst und der Hass gegen Moslems wird weltweit noch zunehmen, da bin ich
      überzeugt. Daher sehe ich hier die Gefahr, das es dann mal hier richtig kracht. Muss nur ein Rohingya mal was böses anstellen, eine Thai vergewaltigen oder ähnliches. Schon explodiert es…

      Die müssten in Malaysia oder Indonesien Rettung finden, da sind sie unter sich. Notfalls eine der vielen Inseln in Indonesien bereit stellen.

        (Zitat)  (Antwort)

  21. Pattaya Mania groning sagt:

    berndgrimm: In einem Land wo seit einigen Jahren bevorzugt Fluechtlinge aus den umliegeneden
    Krisenlaendern (besonders Burma) als Billiglohnsklaven gehalten werden
    koennen es auch ein paar Tausend mehr sein.
    Man koennte ja im Austausch dafuer ein paar Tausend Edelthais nach Dubai verschiffen.

    Herr Grimm,

    ich sehe das genau so.

    Sie werden mir immer sympathischer!

    Liebe Grüsse

    Paul der Viertel-Vor-Zwölfte

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      würden einige 100.000 dann auch noch gehen? Also dann gleich die restlichen, ich glaube 800.000 ev. auch noch.
      Die Bevölkerung von Libyen könnte man doch auch leicht auf die EU aufteilen. Somalia geht ev. auch noch…

      Ich weiss, das ist zynisch – aber so läuft es nicht und es schürt nur den Hass der Bevölkerung, egal ob in der EU oder in Asien.
      Klar ist, diesen Menschen muss geholfen werden. Hier könnte die UN eine Quote mit den reicheren Ländern aushandeln, um diese armen Menschen dann
      dort aufzuteilen. Einfach einem Land zu sagen: macht die Grenzen auf und lasst alle an Land, ist naiv und saudumm. Wenn schon in Deutschland Asylantenheim abgefackelt wurde, das noch nicht mal fertig war – dann kann man sich vorstellen, was die “bösen und brutalen” Thais mit diesen Menschen machen, wenn man – sowie in Nakhon Si Thammarat, dort ein Lager plant. Das brennt dann vermutlich schon vorher ab oder wenn es schon mit Menschen gefüllt ist.

      Hier sollte die UN einschreiten, nicht nur kritisieren und bestimmen.

        (Zitat)  (Antwort)

  22. emi_rambus sagt:

    berndgrimm: Uebrigens obiger Beitrag lief genauso
    heute Morgen im DLF!

    Fuer mich ist es einfach der Hammer , was sich diese “Demokratie” alles erlauben kann!

    Situation in Myanmar[Bearbeiten]

    Die Rohingya werden von den Vereinten Nationen als die „am meisten verfolgte Minderheit der Welt“ eingestuft.[11] Rohingya-Aktivisten werfen der myanmarischen Regierung vor, dass sie den Rakhaing-Staat in eine rein buddhistische Region umwandeln und die Muslime zu einer bedeutungslosen oder überschaubaren Minderheit machen wollen. Deswegen seien mehr als ein Viertel des gesamten Ackerlandes dem Dschungel überlassen worden. Die Regierung habe damit begonnen, beschlagnahmtes Rohingyaland an Arakanesen innerhalb und außerhalb des Rakhaing-Staats zur Besiedlung zu übergeben. Es wird behauptet, dass Pagoden und buddhistische Klöster vor allem an Stellen errichtet werden, wo zuvor islamische Gebäude niedergerissen wurden, um Rakhaings Erscheinungsbild in ein buddhistisches umzuwandeln.
    Seit der Unabhängigkeit Birmas am 4. Januar 1948 sind die Rohingya – unter Druck des Regimes – bisher mit 19 groß angelegten Militäroperationen konfrontiert gewesen. Diese massiven Militäroperationen führten zum Tod vieler Rohingya, zur Verwüstung ihrer Siedlungsgebiete und Heiligtümer sowie der systematischen Zerstörung ihrer Infrastrukturen.

    Große Militäroperationen waren unter anderem:
    1.Militäroperation (5. Birmanische Regierung), November 1948
    2.Operation der Birmanischen Regionalkräfte (BTF), 1949–1950
    3.Militäroperation (2. Chinesische Regierung), März 1951–1952
    4.Mayu-Operation, Oktober 1952–1953
    5.Mone-Thone-Operation, Oktober 1954
    6.Gemeinsame Operation des Militärs und der Vereinten Siedler, Januar 1955
    7.Operation der Vereinigten Militärpolizei (UMP), 1955–1958
    8.Kapitän Htin-Kway-Operation, 1959
    9.Shwe-Kyi-Operation, Oktober 1966
    10.KyiGan-Operation, Oktober – Dezember 1966
    11.Ngazinka-Operation, 1967–1969
    12.Myat-Mon-Operation, Februar 1969–1971
    13.Major-Aung-Than-Operation, 1973
    14.Sabe-Operation, Februar 1974–1978
    15.Nagamin-Operation, Februar 1978–1979
    16.Shwe-Hintha-Operation, August 1978–1979
    17.Galone-Operation, 1979
    18.Pyi-Thaya-Operation, 1991–1992
    19.Na-Sa-Ka-Operationen, seit 1992

    Da werden 19 grosse Schlachten durch die Armee gegen die Rohingya gefuehrt, die aber nicht ausreichten um die R. aus ihrer Heimat zu vertreiben!
    In der 20. Schlacht tragen die Soldaten buddhistische Zivilkleidung und Moenchsroben!

    Liste von schweren Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen des Militärregimes:
    1.Verweigerung der Staatsbürgerschaft und Ausstellung entsprechender persönlicher Dokumente mit dem Gesetz aus dem Jahre 1982
    2.Reisebeschränkungen innerhalb der Landesgrenzen, in die Stadt, in andere Dörfer
    3.Zwangsarbeit
    4.Konfiszierung privaten Bodens, Nötigung zum Exil und der Zerstörung Privateigentums
    5.Heiratsbeschränkungen für Rohingya
    6.Illegale Besteuerung und Diebstahl
    7.Illegale Machenschaften bei der Registrierung von Geburten und Todesfällen
    8.Beschränkungen der schulischen Erziehung
    9.Illegale İnhaftierungen, Folter und illegale Tötungen
    10.Vergewaltigung von Frauen und Misshandlungen älterer Menschen
    11.Systematische Dezimierung der Einwohnerzahl der Rohingya
    12.Schätzungsweise 1,5 Millionen Rohingya leben staatenlos im Exil.
    13.Illegale Inhaftierungen von Exil-Rohingya in den Nachbarstaaten (Bangladesch, Indien, Pakistan, Saudi Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Thailand, Malaysia)
    14.Die Rohingya werden offiziell nicht als eigenständige Bevölkerungsgruppe anerkannt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Rohingya#Situation_in_Myanmar
    Die Rohingya waren von 1948 bis heute nie Fluechtlinge! Sie suchen aber schon seit Jahrzehnten Arbeit in Nachbarlaendern und kehren danach in ihre Heimat zurueck.
    Die heutige Generation der Rohingyas in Myanmar, kann nach internationalem Recht auch nicht “Staatenlos” sein! Dazu haetten ihre Vorfahren seit 1948 irgendwann ausgebuergert werden muessen.

      emi_rambus(Quote)  (Reply)

      (Zitat)  (Antwort)

  23. berndgrimm sagt:

    Uebrigens obiger Beitrag lief genauso
    heute Morgen im DLF!

      (Zitat)  (Antwort)

  24. berndgrimm sagt:

    “Glauben sie denn, wir könnten 3000 bis 4000 Menschen aufnehmen?”, fragt Thailands Premier Prayuth Chan Ocha. “Wo sollen die denn hin?

    Mit solch zynischen Kommentaren bedient unser Militaerdiktator nur seine Gegner!
    In einem Land wo seit einigen Jahren bevorzugt Fluechtlinge aus den umliegeneden
    Krisenlaendern (besonders Burma) als Billiglohnsklaven gehalten werden
    koennen es auch ein paar Tausend mehr sein.
    Man koennte ja im Austausch dafuer ein paar Tausend Edelthais nach Dubai verschiffen.

      (Zitat)  (Antwort)

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