Regierung verbietet FCCT-Veranstaltung

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) wollte am Freitag in den Räumen des Foreign Correspondents’ Club of Thailand (FCCT) eine Pressekonferenz über Menschenrechtsverletzungen in Vietnam abhalten. Dazu kam es nicht.

Der FCCT teilte in einer Stellungnahme mit, er habe einen schriftlichen Befehl der thailändischen Polizei erhalten, den diese im Namen der Militärregierung abgefasst hatte.

In dem Befehl wurde der FCCT aufgefordert, dieVeranstaltung abzusagen, in der es um Menschenrechtsverstöße gegenüber der christlichen Minderheit derMontagnards in Vietnam gehen sollte.

Regierung verbietet FCCT-Veranstaltung

Begründet wurde der Befehl damit, dass eine solche Veranstaltung die Beziehungen mit Vietnam schädigen undeine Gefahr für die innere Sicherheit darstellen könne.

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11 Kommentare zu Regierung verbietet FCCT-Veranstaltung

  1. berndgrimm sagt:

    Hanseat: ich vermag nicht zu verstehen, wieso hier nichts um nicht zu sagen gar nichts über die Steilvorlage des Ex-Polizeichefs von Bangkok geschrieben wird, der bei der Ausreise aus Japan mit einer Pistole und der dazu gehörigen Munition erwischt und inhaftiert wurde?
    Dieser strenge und praktizierende Thaksist hat schon soviel schlimme Sachen vollbracht, dass man sich freuen könnte, wenn er endlich in einem nicht korrupten Land eine erhebliche Strafe bekommen würde

    Man kann nur hoffen dass unsere Militärdiktatoren diesen feinen “Gesetzeshüter”
    nicht auch noch helfen wieder frei zu kommen.
    Schliesslich hat er nur “Thainess” demonstriert!

    THE SUNDAY NATION June 28, 2015 1:00 am
    JAPANESE forensic authorities have learned that the gun the former Metropolitan Police commissioner Camronwit Toopkrajank had allegedly taken from Thailand was not legally registered, a source said yesterday.
    Authorities took the North American Arms .22-calibre gun to determine its power and check if it was legally registered after Camronwit was arrested at Tokyo’s Narita International Airport on Monday for carrying a weapon.

    A highly placed source in Japan said the gun had only Arabic numbers and English letters crafted by the factory that produced the gun, identifying the country in which the gun was sold. He did not say which country.

    The source said if the gun was legally registered and taxes were paid, it should have had Thai numbers and letters on the handle as the North American Arms .22 is a small pistol.

    The source said it would depend on the Japanese prosecutors’ judgement as to whether Camronwit would face heavier punishment for illegally carrying arms. He said carrying a gun is a serious crime, and whether or not the pistol was legal or not may be irrelevant.

    Vielleicht wollte er den Flieger ja nach Dubai eintführen!
    Was ist schon IS gegen TS?

      (Zitat)  (Antwort)

  2. emi_rambus sagt:

    ben: Frage ist doch:
    Hat er die Pistole wirklich aus Thailand mit genommen – oder dort zugesteckt bekommen – und was wollte er mit einer Knarre?

    Dieses Ding ist ausserlich sehr wahrscheinlich nicht mit einer Pistole/Revolver zu vergleichen! Es soll so gross sein wie ein (grosser) Benz-Schluessel, ist vermutlich einschuessig und er hatte 3 Schuss zum Nachladen dabei.
    Es gab zumindest einen Bericht wonach er sich dazu bekannt hatte. Er hatte “vergessen das Geschenk herauszunehmen” und die Waffe soll sogar auf ihn registriert sein!
    Wenn dem so ist, gilt es als “getarnte”Waffe, was in den meisten Laendern grundsaetzlich verboten ist und haerter bestraft wird.

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      naja, den Verlust dieses Ex-Polizeioffiziers wird TH sicher verkraften. :-)

        (Zitat)  (Antwort)

  3. ben sagt:

    Hanseat:

    ….Dieser strenge und praktizierende Thaksist hat schon soviel schlimme Sachen vollbracht, dass man sich freuen könnte, wenn er endlich in einem nicht korrupten Land eine erhebliche Strafe bekommen würde…

    Bestimmt sitzt der Amsterdam schon wieder im First-Class Flieger, um Thaksins besten Mann aus den „undemokratischen“ Gefängnissen des diktatorischen Japans heraus zu boxen! ….

    Frage ist doch:
    Hat er die Pistole wirklich aus Thailand mit genommen – oder dort zugesteckt bekommen – und was wollte er mit einer Knarre? – Die Scans in Bangkok sind gelöscht….
    Sollte er jemanden in Japan umbringen, der den echten Demokraten gefährlich werden könnte? Wer hält sich dort auf – der sein Ziel sein sollte?

      (Zitat)  (Antwort)

  4. berndgrimm sagt:

    egon weiss,

    Es ist schon äusserst sonderbar wenn Farang die in Thailand leben
    partout nicht wollen dass Thailand aus dem Teufelskreis von Betrug und
    Korruption herauskommt.
    Es ist sicherlich auch unter dieser Miltärdiktatur ein langer und mühseliger Weg
    aber unter einer „gewählten“ Regierung ist es leider ganz unmöglich
    wie die Erfahrung der letzten 14 Jahre gezeigt hat.

      (Zitat)  (Antwort)

  5. berndgrimm sagt:

    Der FCCT teilte in einer Stellungnahme mit, er habe einen schriftlichen Befehl der thailändischen Polizei erhalten, den diese im Namen der Militärregierung abgefasst hatte.

    Wenn Thaksins braune Ganoven etwas “im Namen der Militärregierung” tuen,
    so muss man immer skeptisch sein.
    Bisher haben die garnix getan ohne auf ihren Führer in Dubai zu hören.
    Sollte dies ein Befehl Prayuths sein so ist es ein weiterer Fehler von ihm.
    Genau wie das Verbot von Demos unter kontrollierten Bedingungen.

    Zur Sache selbst:

    However, Thai police delivered a written order to the Foreign Correspondents’ Club of Thailand (FCCT) – which has now had three events canceled by authorities in the past month – citing concerns that the press conference may “affect national security, or the friendship and international cooperation between Thailand and Vietnam, or allow people with ill intention to exploit and cause havoc, which is inappropriate during the current situation.”

    Vietnam ist sicherlich ein durch und durch undemokratisches Land wo
    jegliche persönliche Freiheiten noch viel mehr eingeschränkt sind als in
    Thailand während der Militärdiktatur.
    Andererseits muss man sich fragen warum HRW eine solche Veranstaltung
    nicht in Malaysia oder Indonesien, die ja so viel “demokratischer” als
    Thailand seien sollen veranstaltet hat?
    OK, dies sind muslimische Staaten und die werden wahrscheinlich garkein
    Interesse haben eine Veranstaltung über die Verfolgung von Christen
    zuzulassen!
    Blieben noch die mehrheitlich christlichen Philippinen!

    Tatsache ist dass aufgrund der formidablen Nichteinmischungsklausel
    der ASEAN überhaupt kein Land bereit wäre eine solche Veranstaltung
    zuzulassen!

    Also eine HRW Nullnummer die wahrscheinlich nur eine Provokation
    der hiesigenMilitärdiktatur ist.

      berndgrimm(Quote)  (Reply)

      (Zitat)  (Antwort)

  6. emi_rambus sagt:

    Hat sich erledigt! Danke!

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      die waren weiter unten – hab sie nun weiter rauf gesetzt.

        (Zitat)  (Antwort)

  7. Hanseat sagt:

    Moin STIN,
    ich vermag nicht zu verstehen, wieso hier nichts um nicht zu sagen gar nichts über die Steilvorlage des Ex-Polizeichefs von Bangkok geschrieben wird, der bei der Ausreise aus Japan mit einer Pistole und der dazu gehörigen Munition erwischt und inhaftiert wurde?
    Dieser strenge und praktizierende Thaksist hat schon soviel schlimme Sachen vollbracht, dass man sich freuen könnte, wenn er endlich in einem nicht korrupten Land eine erhebliche Strafe bekommen würde. Bestimmt sitzt der Amsterdam schon wieder im First-Class Flieger, um Thaksins besten Mann aus den „undemokratischen“ Gefängnissen des diktatorischen Japans heraus zu boxen! Auch wird uns egon bald die Foltermethoden der Japaner gegenüber dieses friedlichen und friedfertigen Thais uns mitteilen können?

      (Zitat)  (Antwort)

    • egon weiss sagt:

      hanseat
      lass doch diesen unbegruendeten schwachsinn

        (Zitat)  (Antwort)

  8. STIN STIN sagt:

    warum müssen die eine Veranstaltung, die Vietnam betrifft, in Thailand abhalten – wenn es hier ein Versammlungsverbot gibt. So etwas wäre ja sicher auch in Singapur oder Hongkong möglich. Auf jeden Fall scheinen sie ihr Ziel erreicht zu haben, sie stehen wieder in der Presse.

      (Zitat)  (Antwort)

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