Yingluck unzufrieden wegen Bewachung durch das Militär

Die ehemalige PM Yingluck Shinawatra ist nicht gerade glücklich über die ständige Überwachung des Militärs bei ihrer letzten Reise in die nordöstliche Provinz Nong Khai .

Frau Yingluck hat sich aufgeregt, nachdem sie von Soldaten in einem Restaurant fotografiert worden ist. “Ich habe nicht an eine Flucht gedacht und wollte nur auf die Toilette gehen. Würde ich  flüchten wollen, hätte ich es schon längst planen können”, erklärte sie ihren Mitarbeitern, die sie am Dienstag bei ihrem Besuch in der Provinz begleitet hatten.

Sie reiste zuammen mit dem ehemalige Premierminister Somchai Wongsawat und beabsichtigte an einer religiösen Zeremonie im Tempel Wat Pa Pukon und Wat Pa Nakham Noi teilzunehmen. Jedoch musste sie  ihren Besuch abbrechen, da das Militär sie nicht passieren liess. Sie und ihre Delegation sind schliesslich in die Stadt Nong Khai zurückgefahren, um danach nach Bangkok zurückzukehren. Soldaten hätten jeden Schritt dabei überwacht.

BKK-Yingluck-nicht-begeistert-ueber-militaerische-Kontrolle-im-Nordosten

Anfang dieses Monats appelliert sie ausserdem an Premierminister Prayuth Chan-ocha, sich bei dem bevorstehenden Gerichtsprozess hinsichtlich des skandalösen Subventionsprogramms für Reisfarmer verteidigen zu dürfen. Sie steht vor einer hohen Schadensersatz-Klage an den Staat wegen der hohen finanziellen Verluste aus dem Missmanagement der Ex-Regierung. Inoffiziellen Berichten zufolge, will die Regierung 200 Milliarden Baht von Yingluck Shinawatra einklagen. Der Gesamtverlust durch ihre damalige Regierung beläuft sich auf 536 Milliarden Baht.

Des weiteren wird ihr Korruption im Zusammenhang mit dem Reis-Subventionsprogramm vorgeworfen. Der Prozess vor dem Obersten Gerichtshof beginnt am 29. Oktober mit der Befragung von Zeugen.

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Ein Kommentar zu Yingluck unzufrieden wegen Bewachung durch das Militär

  1. berndgrimm sagt:

    Anhang  

    Frau Yingluck hat sich aufgeregt, nachdem sie von Soldaten in einem Restaurant fotografiert worden ist. „Ich habe nicht an eine Flucht gedacht und wollte nur auf die Toilette gehen. Würde ich flüchten wollen, hätte ich es schon längst planen können“, erklärte sie ihren Mitarbeitern, die sie am Dienstag bei ihrem Besuch in der Provinz begleitet hatten.

    Wenn man sie schon nicht in den Knast werfen will so sollte man sie wenigstens
    unter Hausarrest stellen.
    Und zwar in ihrem Haus in BKK mit dem Helikopter Landeplatz daneben!
    Warum baut man den eigentlich nicht wieder ab und erstellt wieder den
    Fussballplatz von vorher?

    Erwartet man ein Comeback?

    Wenn Prayuth aus dem Reis Betrug auch wieder eine Null Nummer machen
    lässt sollte er schleunigst abdanken.

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