“Verstorbene” Mörderin konnte verhaftet werden

Eine 72 Jahre alte Frau konnte jetzt verhaftet werden, nachdem sie vorher ihren eigenen Tod vorgetäuscht hatte, um der Todesstrafe zu entkommen.

Die 72-Jährige Juree Jan-ngam, die vor einiger Zeit zum Tode verurteilt wurde, weil sie den Mord an ihrer ungeliebten Schwiegertochter in Auftrag gab, weil ihr die Brautwahl ihres Sohnes nicht gefiel, wurde fast zwei Jahre nach dem Vortäuschen ihres eigenen Todes nun aufgespürt und festgenommen.

Juree hatte zwei Killer auf die Verlobte ihres Sohnes angesetzt. Die Tat fand nur rund zwei Wochen vor der geplanten Hochzeit statt. Neben der Apothekerin, die im dritten Monat schwanger war, starb auch eine Assistentin.

"Verstorbene" Mörderin konnte verhaftet werden

Die Polizei konnte die Auftragskiller festnehmen, die verrieten, wer ihre Auftraggeberin war. Juree wurde danach in erster und zweiter Instanz zum Tode verurteilt. Sie legte Rechtsmittel ein und hinterlegte eine Kaution von fünf Millionen Baht und kam auf freien Fuss. Danach tauchte sie unter und täuschte ihren Tod vor um der Todesstrafe zu entgehen.  Die Angehörigen des Opfers glaubten nicht an den Tod der Verurteilten und konnten die Polizei überzeugen, in Chumphon, wo sie angeblich wohnte, und in Songkla, wo sie Geschäfte betrieb, nach der Mörderin zu suchen. Die Suche war danach erfolgreich.

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3 Kommentare zu “Verstorbene” Mörderin konnte verhaftet werden

  1. berndgrimm sagt:

    exil: Wenn man sich in YouTube die Unfälle ansieht die in Thailand im Straßenverkehr geschehen so ist es nicht verwunderlich, dass dieses Land im weltweiten Ranking einen Spitzenplatz im Negativen Sinn einnimmt.

    Und keine Regierung ändert etwas daran, auch diese Militärdiktatur nicht.
    Während der Regierung Abhisit zeigte man wenigstens noch Verkehrssicherheits
    Spots aus der Chuan Leekpai Zeit.

    Heute laufen in allen Programmen Produktwerbespots wo die geistig
    Unterbelichteten Stunts vorgemacht bekommen mit denen sie sich
    und vor Allem Andere möglichst spektakulär ins nächste Leben
    befördern können.

      (Zitat)  (Antwort)

  2. exil sagt:

    Ein typisches Bespiel wie wenig ein Menschenleben bei der Thailändischen Bevölkerung zählt und wie Irrsinnig dieses Rechtssystem ist. Eine Mörderin die bereits in 2 Instanzen zum Tode verurteilt wurde kommt einfach auf Kaution frei.

    Bei Majestätsbeleidigung, eigentlich kein wirkliches Verbrechen gibt es keine Möglichkeit einer Kaution. Verkehrssünder die durch Rücksichtsloses fahren Tote im Straßenverkehr verursachen bezahlen 400 Bath, also die Mindeststrafe und das war es dann auch schon. Radarstrafen werden von den Fahrzeugbesitzern einfach ignoriert und nicht bezahlt und die Polizei hat keine Möglichkeit das Geld einzutreiben.

    Die Thais haben sogar die Frechheit sich bei der Regierung zu beschweren wenn die Polizei Radarkontrollen durchführt und dann Strafzettel verteilt.

    Wenn man sich in YouTube die Unfälle ansieht die in Thailand im Straßenverkehr geschehen so ist es nicht verwunderlich, dass dieses Land im weltweiten Ranking einen Spitzenplatz im Negativen Sinn einnimmt.

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      Ein typisches Bespiel wie wenig ein Menschenleben bei der Thailändischen Bevölkerung zählt und wie Irrsinnig dieses Rechtssystem ist. Eine Mörderin die bereits in 2 Instanzen zum Tode verurteilt wurde kommt einfach auf Kaution frei.

      TH praktiziert hier das amerikanische System. Der Grundgedanke war, das man einen “Unschudligen” nicht einfach monatelang einsperren soll, man soll ihm nicht durch eine U-Haft alles zerstören, sei es Arbeit, Wohnung, Ehe usw. – hinterher wird er freigesprochen, wie z.b. Kachelmann usw. – dann ist der Schaden durch die U-Haft tw. auch mit einer Entschädigung nicht mehr zu korrigieren. Wenn z.B. dadurch die Ehe zerbricht.
      In der USA ist auch O.J.Simpson auf Kaution rausgekommen, obwohl alles dafür sprach, das er der Mörder war.

      Bei einer 72j. Frau geht man i.d.R. auch nicht davon aus, das sie flüchtet. Aber egal, man hat sie ja jetzt und nun kann die Giftspritze fertiggemacht werden. Kein Mitleid mit dieser Mörderin. Oder noch besser, bis zum Ableben in Haft halten.

      Bei Majestätsbeleidigung, eigentlich kein wirkliches Verbrechen gibt es keine Möglichkeit einer Kaution.

      gab es schon, aber seltener. Ich glaube Sondhi ist wegen LM112 angeklagt und konnte auf Kaution raus.

      Verkehrssünder die durch Rücksichtsloses fahren Tote im Straßenverkehr verursachen bezahlen 400 Bath, also die Mindeststrafe und das war es dann auch schon

      das war mal, jetzt nicht mehr so einfach. Bei Trunkenheit ist Knast garantiert.

      Wenn man sich in YouTube die Unfälle ansieht die in Thailand im Straßenverkehr geschehen so ist es nicht verwunderlich, dass dieses Land im weltweiten Ranking einen Spitzenplatz im Negativen Sinn einnimmt.

      ja, da hast du recht. Verkehr ist in TH wirklich eine Gefahr und das landesweit. Ich sehe beim überqueren einer Strasse immer links und rechts – vor allem auf dem Highway, da es auch massig Geisterfahrer gibt. Fahr ich auf dem Highway, guck ich fast ständig in die Rückspiegel, die Gefahr droht von hinten, vor allem spät abends und nachts, wenn die Besoffenen unterwegs sind.

        (Zitat)  (Antwort)

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