Mehr als 100 Polizeibeamte wurden auf inaktiven Posten versetzt

Das Hauptquartier der Royal Thai Police hat landesweit die sofortige Versetzung von über 100 Polizeibeamten auf inaktive Posten angeordnet. Die Beamten werden beschuldigt, in den Provinzen, in denen sie stationiert waren, Kontakte zu Syndikaten oder kriminellen Persönlichkeiten aufgebaut zu haben.

Auf einer Pressekonferenz erklärte Thailands nationaler Polizeichef, die Versetzungen seien durchgeführt worden, um dem Misstrauen und der Besorgnis von Bewohnern und Geschäftsleuten entgegenzuwirken. Es seien diverse Verdächtigungen geäußert worden, denen man nachgegangen sei. Ein Ausschuss werde die Anschuldigungen gegen die versetzten Beamten nun genauestens untersuchen.

“Falls sich bei den Untersuchungen herausstellen sollte, dass die Beamten in keinerlei illegale Aktivitäten verstrickt waren bzw. sind, werden sie die Chance erhalten, ihre alten Posten zurück zu bekommen. Im Übrigen werden die Versetzungen keinerlei Auswirkungen auf den reibungslosen Arbeitsablauf der betroffenen Polizeidienststellen haben”, sagte Pol Gen Chakthip Chaijinda vor Reportern.

Zuvor waren bereits zwei ranghohe Polizeioffiziere in Hat Yai wegen angeblicher Verbindungen zu “dunklen Einflussquellen” versetzt worden. Weitere hochrangige Polizeibeamte — darunter auch Generäle — sollen angeblich auf der vor kurzem vorgestellten schwarzen Liste zu finden sein.

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5 Kommentare zu Mehr als 100 Polizeibeamte wurden auf inaktiven Posten versetzt

  1. Anonymous sagt:

    Ein Thai kommt auf Phuket bei der Verteidigung seiner Schuhe ums Leben
    18. März 2016

    Phuket. Die Polizei in Phuket Stadt wurde zu einem Vorfall gerufen, der einen 24-jährigen Thai das Leben kostete. Der Mann wurde getötet, nachdem er einen Dieb daran hindern wollte, seine Schuhe zu stehlen.

    „Nachbarn berichteten uns, dass der 24 Jahre alte Herr Niwat Linooi vor seinem Haus einen Dieb stellte, der seine Schuhe stehlen wollte. Dabei soll er angeblich auf den Dieb eingeschlagen und ihn in die Flucht getrieben haben“, erzählte Oberstleutnant Suchart Meelampong von der Stadtpolizei auf Phuket.

    Der Dieb solle dann seine Freunde zusammengetrommelt haben und zusammen mit ihnen den 24-jährigen Niwat einfach niedergestochen haben, berichteten die Augenzeugen weiter.

    Bevor die Polizei am Tatort eintraf, war Herr Niwat schon zusammen mit den Rettungskräften auf dem Weg ins Vachira Phuket Krankenhaus. „Die Ärzte im Krankenhaus war leider nicht mehr in der Lage, dem Verletzten zu helfen. Er konnte nur noch für Tod erklärt werden“, bestätigte Oberstleutnant Suchart.

    Die Polizei ist nun auf der Suche nach den Angreifern.

    http://thailandtip.info/2016/03/18/ein-thai-kommt-auf-phuket-bei-der-verteidigung-seiner-schuhe-ums-leben/

    • STIN STIN sagt:

      und wieder Phuket – ich halte Phuket für weit gefährlicher als Pattaya. Fast alle Morde an Farangs, immer in Phuket.
      Sollte man meiden. Es gibt schönere Orte in Thailand, wo man noch freundlich behandelt.
      Mal sehen wie sich Burma entwickelt, wenn die die Grenzen mal weiter öffnen, so das man dann auch mit Busse an die burmesischen Strände fahren kann.
      Ist ja bei der schmalen Stelle, z.B. von Ranong nur ein paar Kilometer. Aber es wird auch dort so kommen, dort wo sich Touristen-Ghettos mit Bars,
      Kathoeys usw. bilden werden, wird sich auch die Mafia festsetzen. Mir aber egal, ich fahre sowieso in keine Touristen-Ghettos.

  2. berndgrimm sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: vermutlich ebenfalls bis zu einer Anklageerhebung und rechtkräftiger Verurteilung.

    Vermutlich bis Gras drüber gewachsen ist und die “Geschäfte”
    weitergehen können!

    Das Hauptquartier der Royal Thai Police hat landesweit die sofortige Versetzung von über 100 Polizeibeamten auf inaktive Posten angeordnet. Die Beamten werden beschuldigt, in den Provinzen, in denen sie stationiert waren, Kontakte zu Syndikaten oder kriminellen Persönlichkeiten aufgebaut zu haben.

    Wenn es in Thailand wirklich nur 6.000 kriminelle Dunkelmänner gibt,
    so sind davon mindestens 5000 bei der “Polizei”!
    Und um 100 zu finden hätte Chaktip noch nicht mal sein Büro in der
    Rama I verlassen müssen!
    Nein, ich halte dies Alles für ein PR Ablenkungsmanöver!

    Prayuths Versagen bei der Polizeireform halte ich für
    noch gravierender als seinen Verfassungs- und Senatsschwachsinn!

    Verfassung und Senat kann man mit einer gewählten Regierung ändern!

    Diese kriminelle Polizei aber nicht weil die Mehrheit (Pheua Thai)
    genau diese für ihre Zwecke braucht !

    Wenn man die Mafia in der Polizei wirklich bekämpfen wollte
    müsste man die Drahtzieher sofort aus dem Dienst entfernen.
    Wenn man sie weiter da rumsitzen lässt unterstützt man
    sie nur.

    • STIN STIN sagt:

      Vermutlich bis Gras drüber gewachsen ist und die “Geschäfte”
      weitergehen können!

      das war die Regel – nur kann ich mir nicht ganz vorstellen, das man eine Aktion startet, eine Liste mit 6000 vermutlich kriminellen Personen
      erstellt und die dann alle wieder laufenlässt bzw. nicht ermittelt. Das mag in einer zivilen Regierung, bei zivilen Gerichten der Fall sein,
      aber jetzt wohl eher nicht. Bestes Beispiel ist wohl Chuwit. Dem sein Fall hat glaub ich 8 Jahre gedauert, letztendlich musste er doch in den Knast.
      Das wird wohl auch jetzt der Fall sein, jeder Beamte hat ja 2 Optionen für die Berufung. Das dauert in TH i.d.R. bis zu 10 Jahren und mehr.
      Siehe Sondhi – aber einmal ist der Rechtsweg zu Ende, dann geht es in den Knast.

      Aber gut möglich, das bei einer Zivilregierung alles wieder rückwärts läuft.

      Prayuths Versagen bei der Polizeireform halte ich für
      noch gravierender als seinen Verfassungs- und Senatsschwachsinn!

      er hat nicht versagt, er macht nur keine 🙂 – Zu gefährlich, also kommt keine, nicht in 100 Jahren.

  3. STIN STIN sagt:

    die dürfen nun während der Ermittlungen Akten sortieren. Bei uns wäre das dann eine Suspendierung bei – ich glaube halben Gehalt – bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung. In TH wird man auf inaktiven Posten versetzt, vermutlich ebenfalls bis zu einer Anklageerhebung und rechtkräftiger Verurteilung.

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