Reicher Thai hilft armen Thai….

Ein reicher Thai belohnte einen obdachlosen Mann, der ihm seine verlorene Brieftasche mit 20.000 Baht zurückbrachte auf ungewöhnlich großzügige Art und Weise: Er kleidete den Mann neu ein, und gab ihm einen Job und ein Zuhause.

Facebook-Userin Tarika Patty berichtete auf ihrer Seite, dass sie mit ihrem Freund in der Huay Kwang MRT-Station unterwegs gewesen sei, wo der Mann, dessen Name nicht genannt wurde, seit über einem Jahr seinen Schlafplatz hat. Offensichtlich sei ihrem Lebensgefährten die Geldbörse aus der Tasche gerutscht, was der Obdachlose bemerkte. Doch bevor dieser sie erreichen konnte, hätten sie schon in einem der Metro-Züge gesessen.wo2

Der ehrliche Finder machte sich daraufhin mit der Brieftasche auf den Weg zur Polizei, die Frau Tarika und ihren Freund kontaktierte und über den Fund der Brieftasche informierte.

Offensichtlich war der Besitzer der Brieftasche so gerührt über die Tatsache, dass es sich bei dem Finder um einen Mann handelt, der seit über einem Jahr von der Hand in den Mund lebt in einer MRT-Station schläft, dass er sich entschloss ihm zu helfen.

Informationen über die Art von Arbeit, die ihm gegeben wurde und wo er sich aufhält, wurden zwar nicht bekanntgegeben, doch postete Frau Tarika einen Tag später Bilder, auf denen zu sehen ist, wie sie dem Mann in einem Kaufhaus neue Kleidung besorgt und wie dieser danach glücklich lächelnd auf einem frisch bezogenen Bett sitzt. Dazu schrieb sie: “Neues vom »Onkel«: Es geht ihm gut und er genießt das gesunde Essen. Er fragte mich, ob das alles nur ein Traum sei. Haha. Ich hatte fast schon vergessen, wie glücklich es einen machen kann, Gutes zu tun”.

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5 Responses to Reicher Thai hilft armen Thai….

  1. Der Weg-Jager! says:

    gg1655: Inhaltlich aus der Bibel geklaut.Siehe Gespräch zwischen Jesus und Lazarus.

    Mr. gg1655,

    inwieweit sich Lessing an der Bibel orientiert hat, vermag ich nicht zu beurteilen. Dennoch ist dies durchaus möglich, da in der Bibel nicht wenige Samariter-Handlungsweisen erwähnt werden.

    Das eigentliche Zitat von Lessing “Der Wille und nicht die Gabe macht den Geber.”…entstammt aus dem Drama Nathan der Weise aus dem Jahre 1779.

    Aber was ist konkret mit diesem Zitat gemeint?

    Dieses Zitat versinnbildlicht die menschliche Verhaltensweise, dass der Wille zum Geben (Schenken) vorhanden sei, aber dass der Schenkende aus der Armut heraus nichts besitzt, was er verschenken könnte!

    Er besitzt somit nur die ehrliche und aufrichtige Bereitschaft zu geben, was für Lessing achtbarer ist, als die Gabe!

    Um somit bei dem Beispiel des reichen Einheimischen zu bleiben, der seinem Landsmann aus der Not geholfen hat:

    Für einem reichen Menschen ist es eine Leichtigkeit und zudem nichts Erhabenes, einen armen und notleidenden Mitmenschen zu helfen. Dennoch sie tun es so gut wie nie! Und wenn doch, dann nur in der eigenen Familie, damit nur der Familie die Zuwendung zu gute kommt. So eine Handlung eines Reichen, der einem armen Menschen hilft, ist nicht selbstlos oder edelmütig, da der Schenkende überhaupt nichts von Wert verliert bzw. er hat sich NICHT von etwas getrennt, was er selber dringend zum eigenen Leben benötigt hätte!

    Solche „Schenkungen und Sozial-Aktionen“ sind übrigens für die Reichen die mit Abstand besten RP-Werbungen für ihren Namen und ihre Unternehmen!

    Das aufrichtige Schenken und Helfen:

    Wenn jedoch ein armer Mensch nur eine Schale Reis in seinen Händen hält und sogar diese noch mit seinem hungernden Mitmenschen teilt, dann ist so eine gütige Handlung 100-fach barmherziger, selbstloser und charakterstärker, als die einbußen- und aufwandslose Selbstdarstellung von Reichen Menschen, die sich für ihre „uneigennützige Aufopferung“ sogar noch auf ihren Luxus-Galas von anderen Reichen selbstherrlich als „Sozial-Helden“ feiern lassen!

    Denn der Hungernde hingegen hängt sein Leben an die Schale Reis und teilt sie dennoch, der Reiche andererseits verliert nichts im Geringsten, was für ihn ökonomisch notwendig oder gar lebenserhaltend wäre,…

    …und gewinnt dennoch durch solche cleveren Sozial-Shows eine hohe Reputation und durch die Hintertür noch weitaus mehr Einkommen!

    Das ist eine allenfalls eine prahlerische Selbstbeweihräucherung mit integrierter „Geld-Maschine“,….mehr nicht!

    Gotthold Ephraim Lessing (* 22. Januar 1729 in Kamenz, Markgraftum Oberlausitz; † 15. Februar 1781 in Braunschweig) war ein bedeutender Dichter der deutschen Aufklärung.

    Mit seinen Dramen und seinen theoretischen Schriften, die vor allem dem Toleranzgedanken verpflichtet sind, hat dieser Aufklärer der weiteren Entwicklung des Theaters einen wesentlichen Weg gewiesen und die öffentliche Wirkung von Literatur nachhaltig beeinflusst. Lessing ist der erste deutsche Dramatiker, dessen Werk bis heute ununterbrochen in den Theatern aufgeführt wird.

    Und hier ein Bild von Lessing:

  2. Der Weg-Jager! says:

    Was sagen die Geister der Welt dazu?

    Der Wille und nicht die Gabe macht den Geber.

    Zitat von Gotthold Ephraim Lessing
    Gotthold Ephraim Lessing
    deutscher Schriftsteller
    * 22.01.1729, † 15.02.1781

    (Ich gehe mal davon aus, dass kaum jemand das Zitat inhaltlich versteht….)

    • gg1655 says:

      Inhaltlich aus der Bibel geklaut.Siehe Gespräch zwischen Jesus und Lazarus.

  3. gg1655 says:

    Nette Abwechslung zu den sonstigen Berichten.Freue mich immer wenn sich Ehrlichkeit zur Abwechslung mal bezahlt macht.Wünsche dem Mann viel Glück und das er mit seinem neuen Leben klar kommt.

    • STIN STIN says:

      finde ich auch, die guten Sachen werden meist nicht erwähnt und fallen unter den Tisch.
      Ich hatte auch 2x Glück mit vergessenen Papieren und Geld – beide Male wieder erhalten.

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