Pensionierte Piloten sollen weitere Piloten ausbilden

Wie in letzter Zeit von STIN bereits berichtet wurde, leidet Thailand unter einem massiven Mangel an Flug-Piloten. Der Grund dafür ist, das viele Jung-Piloten schon nach relativ kurzer Erfahrung von ausländischen Airlines abgeworben werden, da die Bezahlung bei
renommierten Airlines i.d.R. deutlich höher ist.

Eine Anfang des Jahres durchgeführte Untersuchung des Amts für nationale Bildungsstandards und Qualitätsbewertung (ONESQA) ergab zudem, dass die meisten Flugschulen in Thailand ein gutes Ausbildungsniveau bieten und angeblich kaum Mängel aufweisen, doch die dort tätigen Fluglehrer bei weitem nicht ausreichen, um die benötigte Menge an Piloten auszubilden.
Jedoch dürfte die Ausbildung der Piloten in Thailand nicht nach internationalen Standards erfolgen. Bestes Beispiel dafür war die Untersuchung bei NOK Air, wo
einige Piloten dann schon vor der Überprüfung kündigten.

Um das Problem in den Griff zu bekommen, wurde nun von der Civil Aviation Authority of Thailand der Plan ins Leben gerufen, pensionierte Piloten wieder zu rekrutieren, um diese dann als Ausbilder für neue Piloten einzusetzen. „Piloten, die mit 60 Jahren in den Ruhestand gehen, könnten noch weiterarbeiten bis sie 65 sind, sofern seitens Flugschulen und Fluggesellschaften Interesse besteht, auf ihre Dienste zur Ausbildung neuer Piloten zurückzugreifen. Allerdings müssten dazu diverse Gesetze geändert werden“, sagte Chutha Sukmanop, Direktor der Civil Aviation Authority of Thailand.

Um die Gesetze im Eilverfahren ändern zu können und über die dringend benötigten zusätzlichen Ausbilder für Piloten so schnell wie möglich verfügen zu können, schlug Vize-Premierminister Prajin Jantong bereits vor erneut auf den § 44 der Übergangsverfassung zurückzugreifen.

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8 Kommentare zu Pensionierte Piloten sollen weitere Piloten ausbilden

  1. emi_rambus sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Der LKW-Fuehrerschein unterliegt ab 50 einer jaehrlichen Untersuchung. Beim Busfuehrerschein auch!
    Das sollte auch bei Fahrlehrern auf der Strasse und in der Luft gelten.

    Fahrlehrer können schon bis 65 arbeiten – ist ja kein körperlich anstrengender Beruf. Soweit ich weiss, müssen sogar
    Zugführer, Busfahrer selbst bis 65 arbeiten.

    Werden aber ab 50J regelmaessigen Gesundheitsuntersuchungen unterzogen. Ohne gibt es keine FS-Verlaengerung.
    Das waere auch das Mindeste bei Fahrlehrern.
    Weil er/sie traegt die Verantwortung im Fz , auch fuer den Fahrschueler!!!

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      Werden aber ab 50J regelmaessigen Gesundheitsuntersuchungen unterzogen. Ohne gibt es keine FS-Verlaengerung.
      Das waere auch das Mindeste bei Fahrlehrern.
      Weil er/sie traegt die Verantwortung im Fz , auch fuer den Fahrschueler!!!

      alle 5 Jahre müssen sie es sowieso, damit sie den FS wieder verlängern können. Aber jährlich wäre auch ok.

        (Zitat)  (Antwort)

  2. emi_rambus sagt:

    berndgrimm: Da habe viele keine Lust mehr….

    Viele sind auch ganz einfach zu alt!!!
    Der LKW-Fuehrerschein unterliegt ab 50 einer jaehrlichen Untersuchung. Beim Busfuehrerschein auch!
    Das sollte auch bei Fahrlehrern auf der Strasse und in der Luft gelten.

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      Der LKW-Fuehrerschein unterliegt ab 50 einer jaehrlichen Untersuchung. Beim Busfuehrerschein auch!
      Das sollte auch bei Fahrlehrern auf der Strasse und in der Luft gelten.

      Fahrlehrer können schon bis 65 arbeiten – ist ja kein körperlich anstrengender Beruf. Soweit ich weiss, müssen sogar
      Zugführer, Busfahrer selbst bis 65 arbeiten.

        (Zitat)  (Antwort)

  3. berndgrimm sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: war das bei NOK Air nicht fast der Fall?
    Was passiert, wenn NOK Air die ICAO Anerkennung verliert, die fliegen ja nur im Inland?

    Bei NOK Air sind Piloten offensichtlich ohne ICAO Qualifikation geflogen
    deshalb wurde Thailand ja auch verwarnt.
    Bei den Problemen mit den Fluggesellschaften z.B. in Indonesien
    und den Philippinen ging es darum dass die nationalen DCAs
    keine Prüfung nach ICAO Vorschriften vorgenommen hatten.
    Deshalb durften Garuda und PAL nur mit Maschinen nach
    Europa und die USA fliegen die in Europa oder den USA
    zugelassen waren.

      (Zitat)  (Antwort)

  4. berndgrimm sagt:

    Ein Fluglehrer hat eine besondere Lizenz die nicht nur
    den Pilotenschein beinhaltet sondern auch die Lehrbefähigung.
    Früher war es üblich dass langgediente Linienkapitäne
    am Ende ihrer Kariiere Checkkapitäne wurden.
    Viele dieser alten Flieger hatten aber Probleme mit der Lehrbefähigung!
    Deshalb konnten sie nicht Fluglehrer werden.

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Sollten diese Pensionisten nur Piloten für den Inlandsverkehr ausbilden, kann man natürlich auch auf die Überprüfung von ICAO verzichten.

    Dies geht überhaupt nicht. Jeder Linienpilot wird von der ICAO zugelassen.
    Wenn ein Land dies nicht macht, verliert es seine ICAO Anerkennung.
    Das Problem mit den alten Piloten ist, dass sie heute bis ins hohe Alter (65)
    Linie fliegen während sie früher mit 55 schon pensioniert wurden.
    Da habe viele keine Lust mehr….

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      Dies geht überhaupt nicht. Jeder Linienpilot wird von der ICAO zugelassen.
      Wenn ein Land dies nicht macht, verliert es seine ICAO Anerkennung.

      war das bei NOK Air nicht fast der Fall?
      Was passiert, wenn NOK Air die ICAO Anerkennung verliert, die fliegen ja nur im Inland?

      Du kennst dich da sicher besser aus, aber ich denke das Problem liegt weniger bei den Inlandsflügen, sondern wenn diese
      Piloten ins Ausland fliegen wollen. War ja bei den Maschinen auch so. Im Inland durften die Fliegen, in die USA nicht, da sie dort Landeverbot hatten.

      Vielleicht wäre das Problem gelöst, wenn sie den Piloten mehr zahlen würden, so dass eine Abwanderung dann nicht mehr so lukrativ wäre.

        (Zitat)  (Antwort)

  5. STIN STIN sagt:

    die Idee ist an und für sich gut. Nur sollten diese pensionierten Piloten zuvor von ICAO überprüft werden.
    Ausserdem geht das wohl nur für jene Piloten, die noch ihre Fluglizenz besitzen. Die verliert man i.d.R. recht schnell, wenn man nicht jährlich gewisse Starts und Landungen nachweisen kann.

    Sollten diese Pensionisten nur Piloten für den Inlandsverkehr ausbilden, kann man natürlich auch auf die Überprüfung von ICAO verzichten. Die Piloten können dann halt nicht ins Ausland fliegen.

      (Zitat)  (Antwort)

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