ShinCorp-Verkauf: Streit zwischen den Behörden wegen Steuer

Der Vize-Vorsitzende des Anti-Korruptions-Gremiums der Nationalen Reform-Kommission forderte Premierminister Prayuth Chan-o-cha auf, den Generaldirektor des Revenue Department zu entlassen, wenn dieser die Shinawatra-Familie von der Verantwortung freispricht, die Kapitalertragsteuer für den Verkauf der Shin Corp-Aktie an die Temasek Holdings in Singapur im Jahr 2006 zu bezahlen.

Herr Charnchai Issarasenarak, ein ehemaliger Abgeordneter der Demokraten in Nakhon Nayok und Mitglied des NRSA sagte am Donnerstag, dass die Abteilung für Kriminalfälle des Obersten Gerichtshofs für politische Amtsträger am 26. Februar 2010 entschieden habe, dass die Shinawatra-Familie an dem Verkauf der Shin Corp an Temasek Holdings beteiligt war.

Für den Verkauf der Aktien durch Nominierte im Jahr 2006 im Wert von rund 73 Milliarden Baht würde dementsprechend auch Kapitalertragsteuer anfallen, die von der Shinawatra Familie bezahlt werden muss, sagte Herr Charnchai.

Ein Gericht hat bereits bestätigt, dass der ehemalige Premierminister Thaskin Shinawatra und seine beiden Geschwister, Herr Panthongtae und Frau Pinthongta, die Kapitalertragsteuer für die Aktiengeschäfte zu zahlen haben.

Herr Charnchai sagte, dass die Entscheidung des Gerichts bedeutet, dass die Einnahmenabteilung des Staates sofort eine Steuerzahlung von der Shinawatra-Familie verlangen könnte und sollte.

Allerdings hat die Abteilung bisher gezögert, die Steuerzahlung von der Shinawatra Familie zu verlangen. Da aber die Verjährungsfrist des Falles am 31. März abläuft, wird es allerhöchste Zeit, die fälligen Steuerzahlungen endlich zu verlangen. Nach dem 31. März verliert die Abteilung das Recht, die Steuern weiter einzutreiben, betonte Herr Charnchai.

Der ehemalige Abgeordnete der Demokraten sagte weiter: „Wenn die Einnahmen-Abteilung weiterhin schützend ihre Hände über den Fall der Shinawatra Familie hält, würde die Nationale Anti-Korruptions-Kommission das Anti-Geldwäsche-Büro um Hilfe bitten um die Vermögenswerte der Shinawatra Familie einzufrieren oder zu beschlagnahmen“.

 

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6 Kommentare zu ShinCorp-Verkauf: Streit zwischen den Behörden wegen Steuer

  1. berndgrimm sagt:

    ben: Frage ist für mich, warum man 18 Tage vor Ablauf der Frist anfängt nach Lösungen zu suchen, für einen Fall der jetzt fast 10 Jahre rumlag…

    emi_rambus: Kommt Zeit, kommt Gerechtigkeit!!

    In Thailand? Für Thaksin bestimmt:

    Polizei-General Chaiya Siri-amphankul, Generalsekretär des Büros gegen Geldwäsche, sagte vor den Medien, die Lösung werde die Regierung glücklich machen. Details wollten Chaiya und der stellvertretende Ministerpräsident Wissanu Krea-ngam nicht nennen.

    55555! In Thailand ist auch am 14.März schon 1.April!

  2. emi_rambus sagt:

    ben: …Kommt Zeit, kommt Gerechtigkeit!!…

    zu 99% reiner Glaube an den Weihnachtsmann… – aber es soll ja Wunder geben!
    Frage ist für mich, warum man 18 Tage vor Ablauf der Frist anfängt nach Lösungen zu suchen, für einen Fall der jetzt fast 10 Jahre rumlag…

    Ich denke, die Loesungen hat man schon >5 Jahre! 😉
    Die Zeit war nur noch nicht reif!! 5555555555555555555555555555555555
    Ausserdem hat sich bei dem in TH ueblichen Zinzsatz (10 TB/Monat), der Steuerschuldbetrag sich bereits verhunderttausendfacht> Geschickt abgewartet!
    5555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555

  3. ben sagt:

    emi_rambus :

    …Kommt Zeit, kommt Gerechtigkeit!!…

    zu 99% reiner Glaube an den Weihnachtsmann… – aber es soll ja Wunder geben!
    Frage ist für mich, warum man 18 Tage vor Ablauf der Frist anfängt nach Lösungen zu suchen, für einen Fall der jetzt fast 10 Jahre rumlag…

  4. berndgrimm sagt:

    Anhang

    Der ehemalige Abgeordnete der Demokraten sagte weiter: „Wenn die Einnahmen-Abteilung weiterhin schützend ihre Hände über den Fall der Shinawatra Familie hält, würde die Nationale Anti-Korruptions-Kommission das Anti-Geldwäsche-Büro um Hilfe bitten um die Vermögenswerte der Shinawatra Familie einzufrieren oder zu beschlagnahmen

    Ja, wenn man bedenkt dass diese “gute” Militärdiktatur einmal angetreten
    war um die Shinawatra Mafia von der Macht in Thailand zu entfernen
    so muss man sich nach 3 Jahren fragen warum dies sogar ansatzweise
    nicht geschehen ist!

    Weder wurde Nummerngirl Yingluck und ihre Komplizen festgesetzt.
    Geschweige denn ein Teil derer Beute.
    Thaksins Hassprediger von2009 und 2010 wurden bisher überhaupt
    nicht zur Verantwortung gezogen und von den 30 Menschen
    die während der Suthepschen Volksmärsche heimtückisch
    ermordet wurden spricht auch nieman mehr.
    Das Verfahren wegen Steuerhinterziehung gegen Thaksins Erben
    wird gerade auch grandios verdattelt.
    Wer kann zufrieden sein mit dieser Militärdiktatur?
    Die Familie Thaksin bedankt sich herzlichst bei dieser Militärjunta:

      berndgrimm(Quote)  (Reply)

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