Britische Medien entschuldigen sich für Falschmeldung

Für die Verbreitung von Falschmeldungen haben sich britische Medien, darunter „The Daily Mail“, „The Sun“, „The Express“ und „The Telegraph“, bei den Eltern von zwei Mädchen des Hmong-Bergstammes entschuldigt, die fälschlicherweise beschuldigt wurden, im September 2016 die Armbanduhr einer britischen Touristin geklaut zu haben.

Der Fall sorgte für großes Aufsehen und Empörung in lokalen sowie internationalen Medien. Die Urlauberin hatte Anschuldigungen erhoben, bei Fotoaufnahmen mit den im traditionellen Hmong-Stil bekleideten Mädchen an der Touristenattraktion Doi Suthep, von diesen um ihre Armbanduhr erleichtert worden zu sein. Nach Gesprächen mit den Eltern und den Kindern stellte sich später heraus, dass diese nicht für den Diebstahl verantwortlich waren.


Auch, wenn sich die Touristin bisher nicht bei der Familie entschuldigt hat, zogen die britischen Medien nach und bekannten sich zu ihrem Fehlverhalten. Überreicht wurde zudem ein Spendenscheck, da die Mädchen nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe nicht mehr für Fotos posieren konnten und somit eine für die Familie wichtige Einnahmequelle wegfiel.

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