Thailand: Facebook überlegt Blockade von Seiten kritischen Inhalten

Facebook hat sich damit einverstanden erklärt zu überlegen, Anträge der thailändischen Regierung zu beachten und von Thailand aus den Zugang zu Facebook-Seiten zu blocken, die gegen die Gesetze des Landes verstoßen.

Facebook hat damit auf eine Anfrage des Verbandes der thailändischen Internet-Provider (TISPA) geantwortet, der argumentierte, dass laut Gerichtsbeschluss 6900 Webseiten gesperrt werden müssen.

Ein Facebook-Sprecher sagte, dass man nach solchen Anfragen prüfe, ob tatsächlich Landesgesetze verletzt würden. Wenn man zu der Entscheidung käme, dass es so sei, mache man die Inhalte in dem jeweiligen Land oder Territorium unzugänglich.

Es geht hier auch insbesondere um die Facebook-Seiten des Historikers Somsak Jaemteerasakul, des Politologen Pavin Chachavalpongpun und des Journalisten Andew MacGregor Marshall. Laut staatlicher Anordnung dürfen die drei nicht zitiert werden, ihre Postings dürfen nicht geteilt oder geliked werden, ihnen darf nicht gefolgt werden.

Die „Bangkok Post“ schrieb: Ein Facebook-Nutzer, der zu den Betroffenen dieser Entscheidung gehören könnte, sagte, die Militärjunta versuche, gegen solche Seiten vorzugehen, sei aber nicht erfolgreich gewesen. Im Gegenteil, die Anzahl der Follower habe sich in dieser Periode erhöht, sagte er, und fügte hinzu, es sei nicht einfach, den Fluss von Informationen im digitalen Zeitalter zu kontrollieren, da es vielerlei Plattformen für soziale Medien gebe.

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