Erstes Mani-Mädchen aus dem Süden besucht die Mathayom Klasse

Anna Srithanto (13 J.) ist eigentlich ein normales Mädchen, trotzdem unterscheidet sie sich nicht nur optisch von ihren Schulkollegen. Das Mädchen ist eine Angehörige des Mani-Volkes, das eine kleine ethnische Gruppe im Süden Thailands darstellt.

Die Mani, auch Maniq, die sich durch ihre geringe Körpergröße, krauses Haar und dunklere Hautfarbe von der Mehrheitsbevölkerung unterscheidet. Sie zählen wie die Semang im nahegelegenen Malaysia zu den als „Negritos“ bezeichneten Gruppen. Ihre Sprache ist Tonga (auch Mos genannt), eine Mon-Khmer-Sprache. Ihre Anzahl lag gemäß einer Schätzung im Jahr 2000 bei 300 Personen.

Sie leben traditionell als Jäger und Sammler hauptsächlich in zwei Gebieten in den südthailändischen Provinzen Trang und Satun. Daneben leben einige Mani heute auch in weiteren Gebieten Südthailands, wie das Mädchen Anna, das aus dem Distrikt Thanto in der Provinz Yala stammt.

Anna besucht nun als erstes Mädchen des Mani-Volks die Mathayom Klasse im Distrikt Thanto und hat bereits weitere Ziele. Ihr grosser Traum ist der Beruf als Polizistin. Ihr macht die Schule grossen Spass, auch wenn sie wegen ihres Aussehens oftmals gehänselt wird. Sie hat sogar Verständnis dafür und betont, dass sie mit ihren Mitschülern ein sehr gutes und kameradschaftliches Verhältnis pflegt.

Noppadon Muneerat ist der Direktor der Thanto Watthananawit School und befürwortete die Ausbildung von Anna auf Anhieb. Er gab den Lehrern und den Schülern die Anweisung zur Integration von Anna und ist überzeugt, dass ein gemeinsamer Schulunterricht trotz einiger Differenzen überbrückbar ist.

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