Soldat nach Unfall wegen Waffenhandel festgenommen

Bei einer Routineuntersuchung nach einem Verkehrsunfall fanden paramilitärische Ranger am Samstagmorgen in der Nähe der Grenze zu Kambodscha in einem Militär-Pick-up 29 Gewehre, vier Maschinengewehre sowie Granaten und Munition.

Der Fahrer, ein Oberfeldwebel aus dem Camp Lopburi, der zum Internal Security Operations Command in Bangkok abgeordnet war, wurde festgenommen. Ebenso ein Kambodschaner, der sich von der Grenze bei Ban Hat Lek mit einem Auto der Unglücksstelle genähert hatte.

Der schwarze Isuzu-Pick-up war in einer Kurve von der regennassen Sukhumvit Road abgekommen und wurde erheblich beschädigt. Anwohner und paramilitärische Ranger eilten dem verletzten Fahrer zu Hilfe. Dabei wurden in dem Fahrzeug 29 Gewehre, vier Maschinengewehre, Tausende Schuss Munition, 53 Granaten und Abschussgeräte entdeckt.

Der Oberfeldwebel und der Kambodschaner wurden zur Vernehmung in das Camp bei Khlong Yai gebracht. Hauptmann Samoraphum Jantho, Kommandeur der Marine in Trat, zufolge verweigerte der verunglückte Soldat die Aussage. Der Offizier ist sich sicher, dass der Kambodschaner an dem Waffendeal beteiligt war. Der neue Fall unterstreicht einmal mehr, dass die Sicherheitsmaßnahmen beim Militär lasch sind, vor allem in Waffendepots.

Die ersten Ermittlungen nach dem Fund von acht Granaten und Munition am Freitag in drei Paketen des Bangkoker Zustellerdienstes Kerry Express haben ergeben, dass offenbar ein Armeesergeant die Waffen gestohlen hatte. Ein Netzwerk von 30 Personen soll an Kauf und Versand der Waffen beteiligt gewesen sein. Granaten und Munition gingen an Interessenten in mehreren Provinzen.

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