Vermisster britischer Kinderschänder sitzt schon seit 2016 in einem Knast in England

Zahlreiche britische Expats hatten sich in den letzten Wochen Sorgen um das plötzliche rätselhafte Verschwinden eines bis dato beliebten Landsmannes gemacht. John Stageman war Mitte Mai verschwunden und seitdem nicht mehr erreichbar gewesen.

Das Geheimnis um sein spurloses Verschwinden um ihn wurde dann im letzten Monat noch intensiviert, als sein Restaurant namens Starlight in Ost Pattaya ebenfalls von ein auf den anderen Tag geschlossen wurde.

In der Hoffnung auf Antworten kontaktierten Freunde und Bekannte die Nachrichtenplattform Thaivisa. Sie waren allerdings schockiert als sie erfahren mussten, dass John Stageman von einem Gericht in Großbritannien im Oktober 2016 zu einer 18-jährigen Haftstrafe wegen Vergewaltigung verurteilt worden war und dort bereits im Gefängnis saß.

Der Fall geht zurück in die 1980er Jahre, als Stageman in seinem Gästehaus in Kent, einer Grafschaft im Südosten Englands, ein siebenjähriges Mädchen vergewaltigte. Viele Jahre später vergewaltigte er das ihm bekannte Opfer, das inzwischen im Erwachsenenalter und verheiratet war, erneut. Die Frau wurde schwanger, doch es konnte nicht nachgewiesen werden, ob von Stageman oder von ihrem Ehemann, da sie eine Fehlgeburt erlitt und zu diesem Zeitpunkt noch keine Klage eingereicht hatte.

2005 begannen die Ermittlungen gegen Stageman, doch irgendwie schaffte es dieser, sich aus gesundheitlichen Gründen als nicht vernehmungsfähig zu erklären. Mehrere Versuche, ihn zwangsweise vorzuladen, scheiterten.

Als dann im Jahr 2013 der Fall erneut aufgerollt wurde und dem Briten eine Verhaftung bevorstand, floh er nach Thailand um sich den britischen Behörden zu entziehen. Hier lebte er dann mehrere Jahre, ohne dass jemand von seiner kriminellen Vergangenheit wusste.

Stageman ließ sich in Pattaya nieder, wo er seine wahre Identität vier Jahre geschickt verschleiern konnte. Er wurde bei einer routinemäßigen Kontrolle verhaftet, bei der die Beamten feststellten, dass seine Aufenthaltserlaubnis schon längere Zeit abgelaufen war. Als die Immigration-Beamten herausfanden, dass es sich bei dem 74-Jährigen um einen gerichtlich verurteilten Straftäter handelt, kontaktierten sie die britische Botschaft zwecks Überstellung und er wurde nach Grossbritannien ausgeliefert.

Im Oktober 2016 wurde ihm dann endlich in Großbritannien der Prozess gemacht, bei dem er dann zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Er sitzt jetzt in einem Gefängnis in Großbritannien und muss seine Strafe ohne eine Chance auf Bewährung absitzen. Er wird frühestens im Alter von 86 Jahren entlassen werden.

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