ECC-Projekt: Thailand benötigt viele Ingenieure und Techniker

Während das Mega-Projekt Eastern Economic Corridor (EEC) an der thailändischen Ostküste immer konkretere Formen annimmt und Massen von Investoren aus China, Japan, Südkorea, Russland und den ASEAN-Ländern anzieht, hat die National Science and Technology Development Agency (NSTDA) ein neues Problem erkannt: Thailand benötigt dringend zusätzliche Ingenieure und Techniker, um die zahlreichen parallel laufenden EEC-Projekte termingerecht umsetzen zu können.

Am Wochenende gab NSTDA-Präsident Narong Sirilertworakul auf einer Pressekonferenz bekannt, dass man mit neun namenhaften Universitäten eine Absichtserklärung unterzeichnet habe, die besagt, dass ab sofort Grundlagen über den Eastern Economic Corridor in die Ausbildung von Ingenieuren und Technikern einfließen sollen, um Studenten und Fachhochschülern das Projekt schon vor Abschluss ihrer Ausbildung schmackhaft zu machen.

“Es ist zwar nicht üblich in Bildungseinrichtungen die Werbetrommel für Industrieprojekte zu rühren, doch ist dies eine Ausnahmesituation. Wir gehen davon aus, dass schon Ende dieses Jahres mindestens 100 qualifizierte zusätzliche Mitarbeiter benötigt werden. In den kommenden zwei/drei Jahren wahrscheinlich noch mehr”, sagte Herr Narong vor Reportern.

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3 Kommentare zu ECC-Projekt: Thailand benötigt viele Ingenieure und Techniker

  1. berndgrimm sagt:

    und Massen von Investoren aus China, Japan, Südkorea, Russland und den ASEAN-Ländern anzieht,

    Also wir liegen auch im EEC Gebiet und bei uns hält sich der Investorenandrang
    in sehr engen Grenzen.Im Gegenteil, die Japaner fahren ihre Projekte zurück
    weil die Regierung zwar viel versprochen hat ( Thaksins Wirtschafts Zar Somkid
    war ja gerade mit seiner Road Show in Japan) aber nix realisiert.
    Und die Chinesen müssen ihren eigenen Laden erst mal wieder zum Laufen bringen.
    Die Russenmafia ist in der Tat hier. Aber die bringen kein Geld mit. Im Gegenteil.
    Und wie ich schon schrieb die sogenannte EEC war schon immer das grösste
    Wirtschaftsgebiet Thailands.

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    • berndgrimm sagt:

      Ach so, es ging ja um die lieben Studenten!
      Warum soll man in einem Land wo man mit kleinen Betrügereien
      und Drogenhandel soviel verdienen kann noch einen Beruf
      erlernen wo man wirklich etwas leisten muss?
      Wer zu blöd ist geht eh zur Polizei.

        (Quote)  (Reply)

  2. STIN sagt:

    genau deshalb hat Schavan seinerzeit die Autonomie an den Universitäten vergrössert – damit es keine politischen
    Einflüsse in den Lehrplänen gibt. Das ist auch weltweit ein Grund für die Uni-Autonomien.
    In TH nun natürlich während der Militärdiktatur wertlos, notfalls nimmt man halt den § 44.

    ++++“Es ist zwar nicht üblich in Bildungseinrichtungen die Werbetrommel für Industrieprojekte zu rühren,….++++

    nicht nur „nicht üblich“ – eigentlich ein totales NoGo.

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