Bereits 30.000 illegale Wanderarbeiter verliessen Thailand

Ein hochrangiger Beamter der Einwanderungsbehörde am Grenzkontrollpunkt Mae Sot bestätigte gegenüber den thailändischen Medien, dass bereits mehr als 30.000 illegal arbeitende Wanderarbeiter aus Myanmar das Land aus Angst vor den neuen härteren Arbeitsbestimmungen und den drastischen Strafen über den Grenzpunkt Mae Sot verlassen haben.

Gleichzeitig fügte er aber auch hinzu, dass die Welle der ausreisenden Wanderarbeiter nicht abreißen würde und sich bereits lange Schlangen bei der Ausreise bilden würden. Der Chef der Einwanderungs-Polizei in Tak, Polizei Oberst Man Ratanaprateep bestätigte am Samstag die Zahl von mindestens 30.000 Wanderarbeitern die Thailand bereits über den Grenzkontrollpunkt in Mae Sot verlassen haben sollen.

Er sagte weiter, dass die Arbeiter aus Myanmar wieder nach Hause zurückkehren, um sich ordnungsgemäße Papiere zu besorgen, um die Anforderungen des neuen Gesetzes in Thailand zu erfüllen. Erst dann wollen sie wieder nach Thailand zurückkommen und sich erneut um eine legale Arbeitsstelle bemühen.

Bereits 30.000 illegale Wanderarbeiter verliessen Thailand

Das Gesetz trat am 23. Juni in Kraft und wurde schon kurze Zeit später nach den Protesten von zahlreichen Arbeitgebern um 120 Tage nach hinten verschoben. Danach soll die Gnadenfrist für die Arbeitgeber und die Arbeitnehmer endgültig ablaufen.

Wie bereits von uns berichtet hat das Arbeitsministerium auf die Abwanderung der ausländischen Arbeitnehmer reagiert und den Arbeitgebern von illegalen Wanderarbeitern vorgeschlagen, sich mit den zuständigen Koordinierungszentren in Verbindung zu setzen, um eine kurzfristige Arbeitserlaubnis für sie bis spätestens zum 7. August zu beantragen.

Das Arbeitsministerium hat die Arbeitgeber, die nicht registrierte ausländische Arbeitnehmer einstellen aufgefordert, sich bei den Koordinierungszentren zu melden, die landesweit für die Abwicklung von ausländischen Arbeitsfragen eingerichtet wurden. Hier sollen sie die personenbezogenen Daten ihrer Mitarbeiter bis spätestens zum 7. August registrieren.

Sobald die Informationen und Daten der Wanderarbeitnehmer bei den Zentren eingereicht wurden, prüft das Arbeitsministerium ihre persönlichen Unterlagen, führt eine Gesundheitsuntersuchung durch und überprüft ihre Staatsangehörigkeit. Erst danach wird ihnen eine kurzfristige Arbeitserlaubnis ausgestellt, die bis zum 31. März 2018 gültig ist und danach ausläuft. Jeder Bewerber ist verpflichtet, eine Bearbeitungsgebühr von 100 Baht und eine jährliche Erlaubnisgebühr von 900 Baht zu zahlen.

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Ein Kommentar zu Bereits 30.000 illegale Wanderarbeiter verliessen Thailand

  1. berndgrimm sagt:

    CONSTRUCTION PROJECTS SLOW DOWN; FISHERIES, AGRICULTURE ALSO AFFECTED

    MANY SECTORS, including construction in the capital, fisheries in the South and agriculture in border areas, are facing labour shortages due to the tough new labour law, sources said yesterday as migrant workers began returning to Thailand.

    Da in Thailand nur Ausländer arbeiten merkt man plötzlich dass sie weg sind.
    Übrigens werden in Thailand nicht nur die hart arbeitenden Niedriglohnsklaven
    aus den Nachbarländern ausgebeutet sondern auch gutausgebildete Farang
    die hier z.B. an den Unis lehren.
    Die Bezahlung richtet sich nicht nach deren Leistung (die eh kein Thai
    beurteilen kann) sondern ausschliesslich nach ihrem Prestigewert
    für die hiesigen Unis und ihrem vermeintlichen internationalen Marktwert.

    Im Vergleich zu ihren Thai Kollegen sind sie bei der Leistungsbetrachtung
    genauso ausgebeutete wie die bettelarmen ausländischen Arbeiter!
    Nur eben auf höherem Gehaltsniveau.
    Jedenfalls wenn 2 festangestellte international renommierte
    Professoren von ihren “Spitzengehältern”
    3 Kindern die International School bezahlen müssen,
    die Nebenkosten für 2 Eigentumswohnungen
    einen Familienbus und 5 Fahrräder bezahlen müssen
    und am Ende ihre biologische Ernährung nur dadurch
    bezahlen können dass sie bei TOPS nur Ökoprodukte
    im Abverkauf kurz vor dem Verfallsdatum kaufen
    und ihre Töchter von ihren ThaiMischülerinnen gefragt werden,
    warum ihre Eltern nicht mehr Geld machen
    so zeigt dies die gewollten Zustände hier!

      berndgrimm(Zitat)  (Antwort)

      (Zitat)  (Antwort)

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