EU wird Fischer-Industrie in Thailand überprüfen

Landwirtschaftsminister General Chatchai Sarikulya drängte die Behörden, in Hinblick auf den Besuch von EU-Repräsentanten im kommenden Monat, Gesetze und Verordnungen für die Fischereiindustrie durchzusetzen.

General Chatchai sagte, er habe alle zuständigen Behörden aufgefordert, die Anstrengungen zu verstärken, gegen illegales, unreguliertes und nicht berichtetes Fischen (IUU) vorzugehen. Dazu gehöre auch, dass die Auslauf- und Ankunftszeiten von Trawlern festgehalten werden, beobachtet wird, welche Fische gefangen wurden und ob die Besatzungsmitglieder alle registriert sind.

Wichtig wäre auch, dass die Fischereibetriebe und Fischer verstehen, dass sie hier mit den Behörden kooperieren müssen, sagte er, und fügte hinzu, dass die Behörden dafür sorgen müssen, dass die Gesetze genau eingehalten werden.

EU wird Fischer-Industrie in Thailand überprüfen

Die EU-Delegation wird Anfang November in Thailand erwartet. Die EU hatte 2015 Thailand die „gelbe Karte“ gezeigt, eine letzte Warnung, dass das Land gegen unreguliertes Fischen vorgehen müsse. Falls Thailand nicht genug unternimmt, droht ein EU-Importverbot, der wirtschaftliche Schaden wäre enorm.

Seitdem bemüht sich die Regierung, neue Gesetze zu erlassen und diese auch durchzusetzen, teils gegen den Widerstand von Fischereiverbänden.

Laut General Chatchai wurden auf dem Gebiet bereits große Erfolge erzielt. Diese Maßnahmen seien notwendig, damit nachvollzogen werden kann, wo wie viele Fische wann gefangen wurden.

Hier werden auch Händler in die Pflicht genommen, die den angelieferten Fisch wiegen und die Fischarten katalogisieren sollen. Auf diese Weise könne nachvollzogen werden, woher der Fisch stamme, sagte General Chatchai.

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4 Kommentare zu EU wird Fischer-Industrie in Thailand überprüfen

  1. berndgrimm sagt:

    Anhang

    berndgrimm: Ich weiss auch garnicht wie und was die EU hier “kontrollieren” will?
    Denen wird etwas vorgespielt und dann hofft man dass die darauf hereinfallen!

    Jetzt kann man beweisen dass die EU Diskriminierung der thailändischen
    Fischereiindustrie dazu geführt hat dass Millionen Fische den Freitod
    an den Stränden Thailands gesucht haben weil sie nicht auf die humane
    tierliebende Art der thailändischen Fischereispezialisten
    gefangen werden dürfen!

      (Zitat)  (Antwort)

  2. Raoul Duarte sagt:

    berndgrimm: Ich weiss auch garnicht wie und was die EU hier “kontrollieren” will?

    Björn, das müssen Sie hier doch gar nicht extra betonen.
    Ihre Defizite sind ja bekannt. Sie wissen so gut wie nichts.

      (Zitat)  (Antwort)

  3. berndgrimm sagt:

    Seitdem bemüht sich die Regierung, neue Gesetze zu erlassen und diese auch durchzusetzen, teils gegen den Widerstand von Fischereiverbänden.

    Laut General Chatchai wurden auf dem Gebiet bereits große Erfolge erzielt. Diese Maßnahmen seien notwendig, damit nachvollzogen werden kann, wo wie viele Fische wann gefangen wurden.

    Ja, viele Gesetze erlassen kann diese Militärdiktatur!
    Sie gegen Thai durchsetzen leider nicht.

    Wir leben in einem der grössten Fischfang Gebiete im Golf von Thailand.
    Wir bekommen jeden Tag (und jede Nacht) mit was um uns herum vorgeht!
    Kontolle : Grosse Null! Es gab mal zeitweise “Kontrollen” indem ein
    Boot der Marine Polizei herumfuhr um die zeitweiligen Fangverbote
    durchzusetzen. Die Fischer blieben die 30 Minuten an Land und
    dann gings lustig weiter.
    Diese “Kontrollen” sind lange her, jetzt gibts garnix.
    Dabei haben wir eine grosse und äusserst inaktive Marine Polizei Station
    im Ort und gleich 2(!) noch inaktivere Kontrollschiffe des Fischerei Ministeriums
    in unserer Bucht!
    Ich weiss auch garnicht wie und was die EU hier “kontrollieren” will?
    Denen wird etwas vorgespielt und dann hofft man dass die darauf hereinfallen!
    Die Sklavenarbeit findet ja nur auf grösseren Trawlern statt, dies könnte man
    eventuell kontrollieren. Aber wieviele?
    Ein viel grösseres Problem sind illegale Fangmethoden und Netzmaschengrösse!
    Täglich schwimmen hier tote Jungfische herum die wie Abfall über Bord
    geworfen werden.
    Unsere Bucht ist so fischreich dass der Betreiber des Fischrestaurants
    neben userer Anlage nur 10 Minuten mit seinem Kescher auf unserer
    Flutmauer bei Hochwasser entlangläuft und seinen
    “Catch of the Day” im Sack hat!

      (Zitat)  (Antwort)

  4. Raoul Duarte sagt:

    Drücken wir alle vorhandenen Daumen, daß es auch hier weiter voran geht.

    Es würde dem Land und seiner Bevölkerung helfen – und den Thaksinisten einen weiteren Schlag versetzen. Wir erinnern uns: Als 2015 die “yellow flag” kam, haben sie sich doch tatsächlich dazu verstiegen, Prognosen (besser: ihre Wunschträume) zu veröffentlichen.

    Mindestens 10 (manche meinten gar: 20) Jahre würde es dauern, bis der vorherige Zustand wiederhergestellt wäre. So lange werden wir mit Sicherheit nicht mehr warten müssen; unter Umständen wird die Einstufung noch dieses Jahr zurückgenommen.

    Ich fänd’s gut und richtig – die Maßnahmen gegen die “Sklavenhaltung” auf manchen (meist den sehr großen) Schiffen der Fischerei-Industrie waren eindeutig.

    Klar: Auch sie wurden von den Anhängern des flüchtigen Kriminellen unterlaufen, wann immer es möglich war – aber unter’m Strich hat sich die Situation um einiges gebessert.

    Björn: Kram Dein Beißholz ‘raus.

    ROFL

      (Zitat)  (Antwort)

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