Koh Samui: Hoteliers freuen sich über neuen Tourismus-Minister

Die Absetzung von Thailands Tourismusministerin Kobkarn Wattanavarangul durch Premierminister Prayuth Chan-o-cha hat bei Hoteliers auf Koh Samui Zustimmung erfahren.

Sie hoffen, mit ihrem Nachfolger Weerasak Kowsurat einen professionelleren Ansprechpartner für die Zukunft zu erhalten und die einseitige Ausrichtung auf den chinesischen Markt aufzulockern.

Der 50 Jahre alte neue Minister für Sport und Tourismus gilt als profunder Kenner in Wirtschafts- und Tourismusfragen und kann mit einem Studienabschluss der amerikanischen Eliteuniversität Harvard aufwarten. Seine Vorgängerin war in den südlichen Urlaubsgebieten durch merkwürdige Ideen und Entscheidungen aufgefallen, unter anderem hatte sie nach dem grausamen Doppelmord auf Koh Tao an zwei britischen Rucksacktouristen im Jahr 2014 Identifizierungsarmbänder für alle Urlauber gefordert.

Diese Art der Zwangsüberwachung war weltweit auf Ablehnung gestoßen und schadete dem Image Thailands. Nun hoffen thailändische und westliche Tourismusunternehmer, dass der Ende November berufene Minister den Markt sondiert und komplexer bewertet, damit alle am Aufschwung der Branche teilhaben können und nicht nur die großen Betriebe mit ihren Kontakten nach China.

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8 Kommentare zu Koh Samui: Hoteliers freuen sich über neuen Tourismus-Minister

  1. Raoul Duarte sagt:

    berndgrimm: Bis zu seinem Abgang werden wir auch von ihm nix mehr hören

    Ist gespeichert. Auf “Wiedervorlage”.

    So können wir dann ein weiteres Mal Ihre völlig falschen Einschätzungen nachweisen – und Sie weiterhin ein paar Zentimeter an Ihren Niederlagen wachsen. Falls Sie es ünerhaupt noch erleben werden.

  2. berndgrimm sagt:

    Der neue Minister schlägt in der Tat neue Töne an:

    Thailand’s Amazing Tourism an Amazing Mess: New Minister

    BANGKOK — Thailand’s tourism boom is causing serious problems and the bureaucracy is ill-equipped to fix them.

    That no-punches spared assessment comes from none other than its new tourism minister, Weerasak Kowsurat.

    “The problems have been swept under the rug for 30 years now. At this time, it’s being lifted up a little,” the 52-year-old Harvard law school graduate said in an interview. “I don’t have enough time to change the rug. What I will do is pull the corners. You can show what’s under the rug if you grab the right corner.”

    Grosse Worte eines neuen Ministers der grossen Worte!

    During the course of an hour-long interview, the former Tourism Authority of Thailand board member kept circling back to the same threats confronting this critical engine of the national economy: Ever-growing hordes of tourists trampling sensitive beaches, cities and towns that never get their share and a bureaucracy that doesn’t know how to fix such problems.
    We share the same wishes,” Weerasak said of the commentators who criticize his agency, switching to English. “But we don’t seem to have the right tools [to fix the problems]. What we have are paper regulations.”

    This isn’t Weerasak’s first time on the job. The technocrat held the post twice in 2008, a turbulent year marked by months-long street protests that brought down two governments and briefly occupied Bangkok’s international airports.

    Weerasak, who in high school spent a year in the United States as an exchange student, also remembered it as his own turbulent time. He was only given three days notice he would head the ministry. Prior to the job, he had never worked in tourism.

    “I got the job right in the peak of sport day,” Weerasak said, using a reference to the color-coded political crisis pitting Redshirts against Yellowshirts.

    Also der Mann der viele Jahre lang Teil des Problems war will das Problem nun lösen?

    d and sun” such as Phuket and its outer islands are now dangerously overcrowded, plagued by waste issues and running short of fresh water. They have seen no major infrastructure overhauls in over a decade, he said.

    On the other hand, cities in the north – with the notable exception of Chiang Mai – and the northeast barely see any tourists or reap the benefits of the so-called boom. Weerasak himself was born in northeastern province of Ubon Ratchathani.

    “It’s a disparity between those who have too much, and those who have too little,” Weerasak said. “Just like inequality in Thailand in general.”

    Asked whether Thailand is becoming a victim of its own success, the minister said he wouldn’t go so far. Countries such as Spain and France have a higher ratio of tourists to the population but are doing fine, Weerasak said. He pinned the problems on domestic management.

    “I am not complaining about quantity,” he said.

    Eigentlich nicht! Er will nur aufzeigen wie gross das Problem ist
    und sich dann auf seinen Ministersessel zurückziehen und Nichts tun.
    Schliesslich hat er Erfahrung darin.
    Bis zu seinem Abgang werden wir auch von ihm nix mehr hören
    aber dann wird er tränenreich erklären warum auch er garnix
    auf die Reihe gebracht hat. Thai eben!

  3. Raoul Duarte sagt:

    Raoul Duarte: sollen im bald beginnenden Jahr 2018 immerhin noch rund 35 Millionen Touristen Thailand besuchen (etwa eine Million mehr als 2017)

    Es kam dann doch etwas anders, als man es prognostiziert hatte:

    Der 35-millionste Besucher des Jahres 2017 ist am 29. Dezember mit einem Qatar Airways-Flug von Doha in Bangkok-Suvarnabhumi angekommen, teilte die thailändische Tourismusbehörde heute mit.

  4. Raoul Duarte sagt:

    Anhang

    Dem neuen Minister Weerasak Kowsurat kann man nur alle Daumen drücken, den Spagat in seinen Plänen auch tatsächlich zu schaffen. Einerseits soll Thailand zu einem Qualitätsziel (bzw. Ziel für Qualitäts-Touristen) werden; andererseits sollen sich die bisher guten Zahlen bei den Ankünften natürlich nicht verschlechtern. So sollen im bald beginnenden Jahr 2018 immerhin noch rund 35 Millionen Touristen Thailand besuchen (etwa eine Million mehr als 2017).

    China wird weiterhin mit ca. 12 Millionen Ankünften der zahlenmäßig wichtigste Markt bleiben; aber mit einer neuen TAT-Dependance in Toronto/Canada wird auch das nordamerikanische Land stärker umworben werden. Und auch in Südamerika sollen mit einem neuen Büro die Touristen vor allem aus Brasilien, Chile und Kolumbien von den Vorzügen Thailands überzeugt werden.

    Ittirit Kinglake, TCT-Präsident (“Tourismusrat von Thailand), rechnet mit 2,12 bis 2,16 Milliarden, die im kommenden Jahr 2018 direkt durch die Touristen generiert werden könnten. Mit einem durchschnittlichen Wachstum von rund 5,8% pro Jahr übertrifft der “Asia-Pacific”-Markt die globale Wachstumsrate von 4% deutlich.

    Unter dem Motto “Open to the New Shades of Thailand” wird eine nationale Tourismuskampagne für 2018 ins Leben gerufen, um die einzigartigen Attribute des Landes und die Gastfreundschaft der Thailänder für Besucher aus aller Welt zu fördern.

  5. <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Falsches Bild erwischt??

    nein, ist schon korrekt.

    Und wer soll das auf dem Bild sein?

    • STIN STIN sagt:

      STIN: Falsches Bild erwischt??

      nein, ist schon korrekt.

      Und wer soll das auf dem Bild sein?

      der Sprecher der Regierung, der das erklärt 🙂

      Aber irritiert wohl, also habe ich halt den Tourismus-Minister eingestellt.
      STIN 02 kennt Sansern noch nicht.

  6. emi_rambus sagt:

    Anhang

    Falsches Bild erwischt??

    Kann eigentlich nur besser werden!

    Was sicher nicht sein darf :

    “Wollt ihr TH retten, muesst ihr Touristen neppen!!”

    • STIN STIN sagt:

      Anhang weerasak-600×399-1.jpg

      Falsches Bild erwischt??

      nein, ist schon korrekt.

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