Thailand weist Bericht der UN-Gesandten über Flüchtlinge zurück

Thailand hat die Erklärung der UN-Sonderberichterstatterin Yanghee Lee zu den Grundrechten der Flüchtlinge im Königreich zurückgewiesen. Es hieß, dass ihr Bericht unwahr und unfair sei.

Die Rückführung von Flüchtlingen nach Myanmar würde auf freiwilliger Basis unter Achtung der sicheren Rückkehr durchgeführt, sagte ein Beamter des thailändische Außenministeriums.

Professorin Lee wurde 2014 zur Sonderberichterstatterin für die Lage der Menschenrechte in Myanmar ernannt. Sie besuchte letzten Monat Bangladesh und Thailand, um die Situation zu bewerten, seit die Regierung in Nay Pyi Taw ihr den Zugang zu Myanmar verweigert hatte.

In ihrer Erklärung vom vergangenen Donnerstag in Seoul berichtete sie, dass Flüchtlinge, die vor Jahrzehnten wegen Konflikten zur thailändischen Grenze flüchteten, um in „so genannten temporären“ Unterkünften zu leben, „nicht in der Lage seien, ihre grundlegenden Menschenrechte zu wahren und in einer gefährlichen Situation leben“.

Lee sagte: „Karen-Flüchtlinge erzählten mir, dass die humanitäre Hilfe, von der sie abhängen, abnimmt, während Shan-Flüchtlinge mich darüber informierten, dass ihre Hilfe von ausländischen Gebern vollständig eingestellt wurde.“

„Dies geschieht in einem Kontext, in dem Menschen ermutigt werden, nach Hause zurückzukehren, obwohl sie das Gefühl haben, dass es zu früh oder zu unsicher ist, dies zu tun. Sie haben die Wahl zwischen leeren Mägen auf der thailändischen Seite der Grenze und einer Rückkehr zu einem prekären Frieden auf der Seite Myanmars und dem Risiko, wieder als Flüchtlinge zu enden.“

Sie fügte hinzu, dass Vertreter verschiedener ethnischer Gruppen entlang der Grenze zwischen Thailand und Myanmar ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck brachten, dass während die Aufmerksamkeit der Welt auf die Grausamkeiten im Staat Rakhine gerichtet ist, potenzielle Kriegsverbrechen in Shan und Kachin-Staaten begangen werden. Dies geschah „ohne eine Missbilligung von der internationalen Gemeinschaft“.

Während der Weihnachtszeit und im neuen Jahr kam es in den Shan und Kachin-Staaten zu Zusammenstößen zwischen dem Tatmadaw (Armee von Myanmar) und ethnischen bewaffneten Gruppen, was zum Tod von Zivilisten führte und Tausende von Menschen aus ihren Häusern trieb, sagte Lee.

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6 Responses to Thailand weist Bericht der UN-Gesandten über Flüchtlinge zurück

  1. EMI says:

    Während der Weihnachtszeit und im neuen Jahr kam es in den Shan und Kachin-Staaten zu Zusammenstößen zwischen dem Tatmadaw (Armee von Myanmar) und ethnischen bewaffneten Gruppen, was zum Tod von Zivilisten führte und Tausende von Menschen aus ihren Häusern trieb, sagte Lee.

    Die Tamadaw müßte umgehend mit diesen Kriegsverbrechen aufhören, wenn die ehemaligen Kindersoldaten aus der Armee entlassen und resozialisiert würden.
    Vermutlich waere das in der Türkei nicht anders.

    Thailand hat die Erklärung der UN-Sonderberichterstatterin Yanghee Lee zu den Grundrechten der Flüchtlinge im Königreich zurückgewiesen. Es hieß, dass ihr Bericht unwahr und unfair sei.

    Die Rückführung von Flüchtlingen nach Myanmar würde auf freiwilliger Basis unter Achtung der sicheren Rückkehr durchgeführt, sagte ein Beamter des thailändische Außenministeriums.

    Professorin Lee wurde 2014 zur Sonderberichterstatterin für die Lage der Menschenrechte in Myanmar ernannt. Sie besuchte letzten Monat Bangladesh und Thailand, um die Situation zu bewerten, seit die Regierung in Nay Pyi Taw ihr den Zugang zu Myanmar verweigert hatte.

    Gibt es einen Link zu der Erklärung?

    Lee sagte: „Karen-Flüchtlinge erzählten mir, dass die humanitäre Hilfe, von der sie abhängen, abnimmt, während Shan-Flüchtlinge mich darüber informierten, dass ihre Hilfe von ausländischen Gebern vollständig eingestellt wurde.“

    Wird da etwasherbei geführt “?

    • STIN STIN says:

      Während der Weihnachtszeit und im neuen Jahr kam es in den Shan und Kachin-Staaten zu Zusammenstößen zwischen dem Tatmadaw (Armee von Myanmar) und ethnischen bewaffneten Gruppen, was zum Tod von Zivilisten führte und Tausende von Menschen aus ihren Häusern trieb, sagte Lee.

      Die Tamadaw müßte umgehend mit diesen Kriegsverbrechen aufhören, wenn die ehemaligen Kindersoldaten aus der Armee entlassen und resozialisiert würden.

      nein, machen sie nicht. Nicht geplant…. – aktuell gibt es keine Kindersoldaten mehr, die alten wohl nicht weg.

      Sie haben jederzeit die Möglichkeit, den Dienst zu quittieren und sich in eine Behandlung vom Roten Kreuz zu begeben.
      Macht keiner, die haben nur die Armee, sonst nix.

      Es scheint, als ob die Frau Lee “zufällig” die Greueltaten der Rohingyas an andere Minderheiten unter den
      Tisch fallen lies. Kann natürlich passieren, passiert aber leider vielen Mainstream-Medien.
      Schon lustig, wenn eine Menschenrechtsorganisation auf dieses “Vergessen” aufmerksam machen muss.

      Am 9. October 2016 starteten die Mitglieder der bewaffneten Oppositionsgruppen einen Überraschungsangriff auf das Polizeipräsidium Nr. 1 des Grenzpolizeikommandos (Kyikanpyin), den Polizeiposten in Kotankauk und das lokale Verwaltungsbüro von Ngakhuya. Bei diesem Vorfall wurden 9 Polizisten getötet und 48 verschiedene Waffen, 6624 Kugeln, 47 Bajonette und 164 Kugelpatronen von den bewaffneten Oppositionsgruppen beschlagnahmt.

      http://www.mizzima.com/news-domestic-international/asian-centre-human-rights-calls-removal-yanghee-lee

      Wird da etwas “herbei geführt “?

      nein.

  2. berndgrimm says:

    Raoul Duarte: Wenn ich meine AfD Propaganda hier noch weiter ungestört verbreiten darf
    glaubt es am Ende vielleicht noch jemand

    STIN bestimmt, deshalb darfst du hier ja schreiben.

  3. Raoul Duarte says:

    STIN: mit den meisten hat man auch schon Frieden geschlossen.

    Eine Möglichkeit, die von der Propaganda-Abteilung der ARSA-Terroristen ja seit Jahren ausgeschlagen wurde. Wäre für die Bevölkerung im nördliche Rakhine allerdings besser gewesen als ihre gewalttätigen Angriffe auf Sicherheitsbeamte Myanmars.

    Aber denen ging und geht es ja leider nicht um die Menschen, sondern einzig und allein um ihre menschenverachtende Ideologie.

  4. berndgrimm says:

    Was unwahr und unfair ist weiss niemand besser als thailändische Behörden.
    Ausserdem wenn die burmesischen Behörden besser kooperieren würden
    landeten Karen und Shan genau wie die Rohingyas in Bangladesch
    oder in Massengräbern.

    • STIN STIN says:

      Was unwahr und unfair ist weiss niemand besser als thailändische Behörden.
      Ausserdem wenn die burmesischen Behörden besser kooperieren würden
      landeten Karen und Shan genau wie die Rohingyas in Bangladesch
      oder in Massengräbern.

      nein, sind als Ethnie/Volksgruppe anerkannt und mit den meisten hat man auch schon Frieden geschlossen.
      Gibt nur ab und zu ein paar Scharmützelaber ansonsten funktioniert es.

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