Bangkok: Brite betäubt Landsmann und raubt ihn aus

Am Montag wurde in Bangkok ein 67-jähriger Brite festgenommen, der beschuldigt wird, eine Woche zuvor einen Landsmann in einem Luxushotel im Gebiet Ploenchit betäubt und ausgeraubt zu haben.

Der mutmaßliche Täter, der zusammen mit seiner thailändischen Frau seit 40 Jahren in Saensuk in Chonburi lebt, wurde in den frühen Morgenstunden um 1.15 Uhr am Eingang zur Sukhumvit Road Soi 4 verhaftet.

Ein 69-jähriger britischer Tourist hatte am 12. Februar die Polizeistation Lumpini aufgesucht und Anzeige gegen den Briten erstattet. Er informierte die Beamten, dass er bis um 1 Uhr in der Lobby des Hotels getrunken hatte und zu seinem Zimmer im 25. Stockwerks des Hotels zurückkehrte. Im Lift soll er auf den Räuber gestoßen sein, der ihn zu seinem Zimmer folgte und ihn hineinstieß, als er die Tür öffnen wollte.

Dann soll er gefesselt und gezwungen worden sein, eine Flüssigkeit zu trinken, die ihn einschlafen ließ. Zuvor zwang ihn der Räuber noch, ihm den PIN-Code seiner Bankkarte zu verraten. Er entkam mit einer 200.000 Baht teuren Panerai-Uhr sowie weiteren Gegenständen im Gesamtwert von 440.781 Baht.

Als das Opfer gegen 3.50 Uhr aufwachte, informierte es die Rezeption über die Tat. Die verständigte Polizei überprüfte die Aufnahmen der Überwachungskameras des Hotels und fahndete nach dem Mann mit Haftbefehl.

Der mutmaßliche Räuber bestreitet die Vorwürfe, doch wurde er bei einer Gegenüberstellung als Täter identifiziert. Die Polizei vermutet, dass er für weitere Überfälle in Bangkoker Luxushotels verantwortlich sein soll.

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