Ayutthaya: Unbekannte setzte sich auf eine Buddha-Statue

Die thailändische Sozialmedia-Community ärgert sich erneut über eine respektlose Touristin, die in Ayutthaya im Schoss einer großen Buddha Statue fotografiert wurde. Dabei zog sich die unbekannte Touristin den Zorn der thailändische Facebook Nutzer auf sich.

Die bisher noch nicht identifizierte Frau, von der von dem meisten Nutzer denken, sie sei asiatisch, wurde im Schoss einer großen Buddha-Statue im Wat Yai Chai Mongkol von einer anderen Frau fotografiert.

Nopporn Chompirom, ein Facebook-User hatte das Foto am Donnerstag veröffentlicht und dazu geschrieben, dass er diese Aufnahme nicht selber aufgenommen hatte. Er erklärte, dass ihm das Foto von jemand zugeschickt wurde, damit er es auf seiner Facebook Seite veröffentlichen kann. Nopporn sagte weiter, dass der Fotograf die Hoffnung hat, das die Behörden dann ebenfalls das Foto sehen und die Frau vielleicht sogar ermitteln und zur Rechenschaft ziehen können.

Nopporn schrieb weiter, dass der Fotograf am Mittwoch auf dem Oberdeck der Chai Mongkol Pagode gestanden habe und dabei die beiden Frauen beobachten konnte. Als sich dann eine der beiden Frauen in den Schoss der heiligen Buddha Staue setzte, habe er sie fotografiert. Er sei anschließend sofort herunter gelaufen um die beiden Frauen über ihren Fehler zu informieren.

Als er jedoch bei den Buddha Statuen ankam, waren die beiden Frauen bereits spurlos verschwunden. Deshalb habe er sich dazu entschieden, dass Bild an Nopporn weiter zu leiten und ihn darum gebeten, es zu veröffentlichen.

König Naresuan baute die Pagode, um einen Kampfsieg zu feiern und die Buddha-Statue, Phra Ratana Nimman, wurde 1961 auf der Nordostseite der Pagode hinzugefügt.

Der stellvertretende Abt Phrakru Sirichai Mongkol des Wat Yai Chai Mongkol sagte später auf Nachfrage der Presse, dass es einfach zu wenig Tempelbeamte gebe, um sicherzustellen, dass sich alle Besucher und Touristen ordnungsgemäß und gesittet benehmen, wenn sie die heiligen Tempelanlagen betreten.

Er sagte weiter, dass beim Eingang zur Tempelanlage extra Schilder aufgestellt wurden, um die Besucher daran zu erinnern, sich innerhalb der Tempelanlage respektvoll zu sein. Leider halten sich aber nicht alle Besucher an die Regeln.

Herr Sukanya Baonerd, der Direktor des Ayutthaya Geschichtsparks zeigte ebenfalls wenig Begeisterung für das Foto, dass in dieser Woche veröffentlicht wurde. Er sagte weiter, dass er eine Beschwerde bei der Polizei einreichen werde. Alles Weitere müssen dann die Behörden entscheiden.

Herr Sukanya sagte weiter, dass sein Büro bereits allen Fremdenführern die Anweisung erteilt hat, ihre ausländischen Kunden besser zu kontrollieren. Sie sollen die Besucher über die Verhaltensregeln innerhalb einer Tempelanlage informieren, bevor sie eine historische Stätte besuchen.

 

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7 Kommentare zu Ayutthaya: Unbekannte setzte sich auf eine Buddha-Statue

  1. Raoul Duarte sagt:

    Anhang

    "The Nation":   Samui-Bewohner ärgerlich über respektloses Verhalten einer nackten Ausländerin

    Die Polizei wurde aufgefordert, die Frau zu ermitteln und zu bestrafen, die nackt vor der berühmten "Hin Ta"-Formation am südlichen Lamai-Strand für ein Foto posiert hatte.

  2. berndgrimm sagt:

    Ich möchte nur mal darauf hinweisen dass es sich bei dieser Touristin

    auch um eine Edelthai handeln könnte.

    Aber der Kleidung nach ist sie wohl eine Chinesin.

    Ich habe persönlich überhaupt keinen Respekt vor Leuten welche

    die Regeln ihrer eigenen Religion selber ignorieren und lauthals

    von Anderen die Einhaltung dieser Regeln verlangen.

    Dies ist im heutigen Thailand durchaus Gang und Gäbe!

     

  3. Raoul Duarte sagt:

    EMI:   Für Strafen braucht es ein Gesetz

    Für das Fehlverhalten mancher Touristen in diesem Zusammenhang gibt es längst ausreichende Straftatbestände, die zu einer Verurteilung führen können.

    Der Strafrahmen reicht dann von kleinen bis zu größeren Geldstrafen über Ausweisung bis hin zu vorherigem Gefängnis-Aufenthalt.

    Gibt schon einige Beiträge, Themen und Artikel dazu. Einfach mal lesen.

  4. EMI sagt:

    Ist es so schwer, hier dazu Verbotsschilder anzubringen, die ein Berühren, sitzen auf Statuen usw.
    verbieten. Dann weiss der Tourist Bescheid und kann ggf. bestraft werden. Gleich dazu schreiben, das
    5000 Baht fällig werden, bei Zuwiderhandlung und fertig.

    50.000.000wären besser,  da könnt ihr mehr bei der Spendensammlung verdienen!? 

    Für Strafen braucht es ein Gesetz!!! 

     

    Man könnte aber auch versuchen Brücken zu bauen,  nur kann man damit nichts verdienen. 

    👿

    • STIN STIN sagt:

      Ist es so schwer, hier dazu Verbotsschilder anzubringen, die ein Berühren, sitzen auf Statuen usw.
      verbieten. Dann weiss der Tourist Bescheid und kann ggf. bestraft werden. Gleich dazu schreiben, das
      5000 Baht fällig werden, bei Zuwiderhandlung und fertig.

      50.000.000wären besser, da könnt ihr mehr bei der Spendensammlung verdienen!?

      ja, könnten wir für Kunden auch machen, macht meine Frau nicht. Ist immer ein ungutes Geschäft,
      weil – verlangen wir für eine Spendenaktion was, wird kritisiert. Verlangen wir nix, haben wir viel Arbeit,
      viel Verantwortung und letztendlich für nix – nur weil ein Tourist in TH keine 9,90 EUR ausgeben möchte.
      Nein, die sollen ihre Frauen zum Betteln ausschicken. Machen sie auch….siehe Video von dem Patienten mit der OP.

      Für Strafen braucht es ein Gesetz!!!

      nein, nicht unbedingt. Anordnung, also formelles Gesetz vom Gouverneur geht auch. Reicht völlig aus.
      Sogar die Polizei kann Geldstrafen von sich aus, anordnen, wie das DLT auch.
      TH ist übrigens kein Rechtsstaat – das geht dort auch mit Artikel 44.

  5. Raoul Duarte sagt:

    STIN:   … 5000 Baht fällig werden, bei Zuwiderhandlung und fertig.

     Klar könnte man das machen – und manchmal hat das sogar die erhofften Auswirkungen auf die Touristen wie bei der Aufforderung, an den Stränden nur an ausgewiesenen Stellen zu rauchen.

    Es sollte aber auch von den ewiggstrigen Leuten, die grundsätzlich jeden Respekt vor fremden Kulturen vermissen lassen, nicht zuviel verlangt sein, sich über ihr Gastland zu informieren.

    Auch an den Flughäfen wird um Respekt vor den buddhistischen Stätten und Heiligtümern gebeten; ein "Zupflastern" dieser Stätten mit Warn-Schildern und Strafandrohung geht m.E. zu weit.

    Ist doch auch bei antiken Stätten (mit oder ohne religiösen Bezug) in anderen Ländern der Welt nicht erforderlich. Wer sich grundsätzlich und "aus Prinzip" dem normalen Respekt vor anderen Kulturen widersetzt, muß halt mit den im jeweiligen Staat geltenden Strafen zurechtkommen.

    Ganz einfach. 

  6. STIN STIN sagt:

    ich bin eigentlich auch dafür, das Gäste die Kultur eines Landes respektieren, aber ich weiss auch, das viele
    Urlauber die Kultur nicht kennen.

    Ist es so schwer, hier dazu Verbotsschilder anzubringen, die ein Berühren, sitzen auf Statuen usw.
    verbieten. Dann weiss der Tourist Bescheid und kann ggf. bestraft werden. Gleich dazu schreiben, das
    5000 Baht fällig werden, bei Zuwiderhandlung und fertig.

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