Prayuth lehnt Forderung von Aktivisten nach Rücktritt vor Wahl ab

Wahlkampfaktivisten hatten Premierminister General Prayuth Chan o-cha aufgefordert seinen Rücktritt einzureichen, falls er sich dazu entschließen sollte, in die Politik zu gehen. Premierminister Prayuth wischte den Aufruf der Aktivisten für seinen Rücktritt „ mit einer Hand vom Tisch „ und forderte die Aktivisten auf, in die Vergangenheit zurückzuschauen und fragte sie seinerseits, dass die Politiker, als in der Regierung waren, sich trotzdem auf die Neuwahlen vorbereitet hätten.

“Ist jemals einer von ihnen aus seiner Regierungspositionen zurückgetreten, um für die neuen Wahlen zu kandidieren”, fragte er die Anwesenden.

Er erinnerte die Aktivisten auch daran, dass in der Vergangenheit ein Parteichef, der damals Premierminister war, erklärt hatte, in der Wahl zu kandidieren und den Wahlkampf zu starten, während er noch Premierminister war.

“Heute habe ich weder etwas getan noch irgendwelche Wahlkampagnen durchgeführt“, sagte er weiter. „Ich arbeite vielmehr sehr hart daran, die versprochenen Änderungen am Land vorzunehmen”, fügte er hinzu.

Gleichzeitig forderte er die Aktivisten auf, die Öffentlichkeit nicht zu verführen oder die Fakten zu verfälschen. Wenn sie das tun, dann ist das eine andere Angelegenheit, und wird nur Hass auf die Militärjunta und auf sich selbst erzeugen, sagte er weiter.

Er betonte weiter, dass es unmöglich sei, den nationalen Rat für Frieden und Ordnung ( NCPO )aufzulösen und bat darum, dass sie die Verfassung genauer studieren sollten.

Der Premierminister erklärte dazu weiter, dass der Artikel 265 der Verfassung deutlich gemacht habe, dass der Nationalrat für Frieden und Ordnung seine Pflicht erfüllen müsse, und zwar so lange, bis eine neue gewählte Regierung ihr Amt antreten werde.

Zuvor hatte die Wählergruppe damit gedroht, ihre Demonstrationen zu verstärken, falls die regierende Junta ihren Forderungen nach der nächsten Wahl in diesem Jahr nicht nachkommen würde.

Die Gruppe forderte weiter, dass der NCPO aufgelöst und ihre Befehle annulliert werden müssen. Dabei könnten die Putschisten als Übergangsregierung bis zum Abschluss der Wahlen verbleiben.

Der Gruppenleiter Herr Rangsiman Rom sagte, dass der vierte Jahrestag des Staatsstreichs im Mai 2018 bevorsteht, und dies sollte gleichzeitig auch das letzte Jahr des Staatsstreichs sein. Sie fügten dabei hinzu, dass die Wahl bis Ende November stattfinden müsse.

Der stellvertretende Premierminister General Prawit Wingsuwan bestätigte die Aussage von Prayuth und sagte ebenfalls, dass die Auflösung des NCPO nicht möglich sei, da dies eindeutig gegen die Verfassung wäre.

Auf die Frage der Presse, ob er bereits von einer politischen Partei angesprochen wurde, wiederholte er seine Aussage, dass er nie die Idee gehabt hatte, in die Politik zu gehen.

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

12 Kommentare zu Prayuth lehnt Forderung von Aktivisten nach Rücktritt vor Wahl ab

  1. EMI sagt:

    Emi: Gibt es einen SERIOESEN Link fuer diesen Artikel!!!?

    STIN: hier ist jeder Artikel gleich seriös

    EMI: So was in der Art befuerchte ich schon seit Bukeos Tod!

    STIN: wie schon erwähnt, wir bringen selten eigene Artikel. 98% sind kopiert und somit
    gleich seriös wie das Original. 90% sind von Bangkokpost und The Nation.

    UPPS!?  Hat der WB die kkPost und die Nation gekauft?? 

     

  2. Emi sagt:

    Gibt es einen SERIOESEN Link fuer diesen Artikel!!!?

    hier ist jeder Artikel gleich seriös

    So was in der Art befuerchte ich schon seit Bukeos Tod!

    • STIN STIN sagt:

      Gibt es einen SERIOESEN Link fuer diesen Artikel!!!?

      hier ist jeder Artikel gleich seriös

      So was in der Art befuerchte ich schon seit Bukeos Tod!

      wie schon erwähnt, wir bringen selten eigene Artikel. 98% sind kopiert und somit
      gleich seriös wie das Original. 90% sind von Bangkokpost und The Nation.

  3. Emi sagt:

    Emi: Frau Meekel blieb auch im Amt und sie wäre esauch geblieben , wenn Neuwahlen erforderlich gewesen wären.

    STIN: nein, bei einer Neuwahl wäre Merkel erledigt gewesen, weil dann bei Gleichstand weder die FDP, noch die SPD mit ihr jemals
    koaliert hätten. Sie hätte lediglich eine Minderheitsregierung bilden können. Mehr nicht….

    Das ist alles OT! Weil du vorsaetzlich meine Feststellung verdrehst.

    Natuerlich waere Frau Merkel im Amt geblieben, bis eine/einen Nachfolger gegeben haette.

    UND DAS MUSS AUCH SO IN TH SEIN!!

    WARUM DANN DIESE STAENDIGEN KINDEREIEN!?

    DAS IST BILLIGER PSYCHOTERROR!

    Mit Gruss von Lord Voldemort Na Dubai!

    • STIN STIN sagt:

      Natuerlich waere Frau Merkel im Amt geblieben, bis eine/einen Nachfolger gegeben haette.

      nicht als Bundeskanzlerin, lediglich als “geschäftsführende BK”, die nicht die volle Macht hat.

  4. EMI sagt:

    Was für eine dümmliche Forderung. 

    Die Athwort steht in den neuen Gesetzen. 

    Vielleicht sollte man sich damit auseinander setzen , bevor  man Forderungen stellt. 

    Frau Meekel blieb auch im Amt und sie wäre esauch geblieben , wenn Neuwahlen erforderlich  gewesen wären. 

    • STIN STIN sagt:

      Frau Meekel blieb auch im Amt und sie wäre esauch geblieben , wenn Neuwahlen erforderlich gewesen wären.

      nein, bei einer Neuwahl wäre Merkel erledigt gewesen, weil dann bei Gleichstand weder die FDP, noch die SPD mit ihr jemals
      koaliert hätten. Sie hätte lediglich eine Minderheitsregierung bilden können. Mehr nicht….
      Ob Merkel die ganzen 4 Jahre bleibt, ist fraglich – es kracht jetzt schon. Aber lassen wir das, ist OT.

  5. Wolf5 sagt:

    Bezüglich der von diesem Troll RD eingestellten Karikatur bin ich nun doch erstaunt, wie gut Prayut auch mit der Kettensäge umgehen kann.

    Nicht genug, dass bereits ständig diese trotzigen Aktivisten versuchen, dem selbsternannten Diktator Prayut das Leben schwer zu machen.

    https://lacuna.org.uk/protest/defiant-activists-fighting-thailand-oppressive-military-rule/

  6. Emi sagt:

    Gibt es einen SERIOESEN Link fuer diesen Artikel!!!?

  7. berndgrimm sagt:

    Anhang

    Thaksin ist in Thailand ja für einige Fehlentwicklungen verantwortlich!

    So war er zweimal für einen Militärputsch verantwortlich.

    Soweit so schlecht.

    Aber für die Nichttaten dieser nunmehr vierjährigen "guten" Militärdktatur

    kann man ihn beim besten Willen nicht verantwortlich machen!

    Die Kritiker und inzwischen Gegner dieser Militärdiktatur kommen sicher

    nicht nur aus dem Thaksinlager  sondern wirklich aus allen Gesellschaftkreisen

    besonders denen die noch selber denken wollen oder können.

    Ist jemals einer von ihnen aus seiner Regierungspositionen zurückgetreten, um für die neuen Wahlen zu kandidieren”, fragte er die Anwesenden.

    Er erinnerte die Aktivisten auch daran, dass in der Vergangenheit ein Parteichef, der damals Premierminister war, erklärt hatte, in der Wahl zu kandidieren und den Wahlkampf zu starten, während er noch Premierminister war.

    “Heute habe ich weder etwas getan noch irgendwelche Wahlkampagnen durchgeführt“, sagte er weiter. „Ich arbeite vielmehr sehr hart daran, die versprochenen Änderungen am Land vorzunehmen”, fügte er hinzu.

    Natürlich muss Prayuth nicht zurücktreten denn er will sich ja eh nicht

    einer demokratischen Wahl stellen.

    Natürlich hat er genau wie Thaksin sein Amt zum Wahlkampf genutzt

    Nur gab es bei ihm eben Nicht-Wahl Geschenke.

    Er hat Recht dass er nichts getan hat.

    Jedenfalls viel zuwenig um in Thailand wirklich aufzuräumen.

    Seine Kritiker zu verfolgen hilft den Leuten überhaupt nicht.

    Auch die Tatsache dass in Thailand bei wirklichem Aufräumen

    kaum noch Polizei,Militär und Bürokratie überbleiben würde

    ist kein Grund dies nicht zu tun.

    Und was den bösen Thaksin angeht:

    Man hat ihn selber 2008 bewusst flüchten lassen

    und 2017 sein Numerngirl bewusst geflüchtet.

    Wer Komplize eines Verbrechers ist

    ist selbst mitschuldig.

  8. Raoul Duarte sagt:

    Anhang

    Die sog. "Aktivisten" haben – innerhalb der geltenden Regelungen – das Recht, Dinge zu fordern.

    Und der Premierminster hat natürlich ebenfalls jedes Recht, dazu – unter Beachtung der gegenwärtigen Gesetze und Verordnungen – Stellung zu beziehen. 

    Kein Grund, sich sinn- und völlig grundlos "aufzuregen". Auch wenn der weiterhin flüchtige Kriminelle Thaksin eine weitere Spaltung des Landes gern sehen würde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Optionally add an image (JPEG only)