Bangkok: Jan Scheer sprach über Wirtschaftsbeziehungen Thailand-Deutschland

Jan Scheer, der ständige Vertreter der deutschen Botschaft in Thailand und Leiter der Wirtschaftsabteilung besuchte am 13. März das Begegnungszentrum Pattaya. Gemeinsam mit einem Mitarbeiter war er der Einladung von Pfarrer Wolfgang Leuschner gefolgt, um vor ca. 35 deutschsprachigen Besuchern einen Vortrag zu halten. Sein Thema: „Die Thai-deutschen Wirtschaftsbeziehungen vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Entwicklung in Thailand“.

Die deutsche Botschaft in Thailand hat etwa 95 Mitarbeiter, wovon nach der Konsularabteilung die Wirtschaftsabteilung mit sieben Mitarbeitern die zweitgrößte ist. Ihre Aufgabe ist es, deutschen Unternehmen zu helfen, um Geschäfte in Thailand zu machen. Tatkräftige Hilfe erhält die Botschaft dabei von der sehr aktiven Deutsch-Thailändischen Handelskammer (GTCC).

Starke Investitionsbereitschaft

Seit 156 Jahren bestehen erfolgreiche Wirtschaftsbeziehungen zum Königreich. Nicht nur deshalb investiere die deutsche Wirtschaft zunehmend stark in Thailand. Aber auch thailändische global agierende Firmen engagieren sich stark in Deutschland. So gehören die renommierten Kaufhäuser KaDeWe in Berlin, Oberpollinger in München und das Alsterhaus in Hamburg dem thailändischen Central-Konzern. Die Folge ist eine ausgeglichene Haushaltsbilanz von ca. 10 Milliarden Euro pro Jahr.

Seit Februar sei Thailand auch ein Industriestaat, denn mehr als 52 Prozent der arbeitenden Bevölkerung sei in der prosperierenden Industrie beschäftigt. Das Wachstum beträgt derzeit drei Prozent und nach einem Einbruch 2014 steige auch die Wirtschaftskraft kontinuierlich. Viele Arbeitsplätze in der Industrie können derzeit nicht besetzt werden.

Die Konkurrenz nehme in den letzten Jahren stark zu, denn vor allem China und Japan drängen mit Macht auf den thailändischen Markt. Das zeige sich z. B. auch im Tourismus, führt Jan Scheer aus. Dieser trägt mit ca. 16 Prozent zur Wirtschaftsleis­tung bei. Allerdings haben sich die Touristenzahlen stark verändert. Waren es vor Jahren noch die Europäer, die in den Touristenmetropolen den Ton angegeben haben, so seien es nun mehr Besucher aus den asiatischen Staaten, allen voran China. Kamen im letzten Jahr ca. 900.000 Deutsche nach Thailand, so stehen dem etwa 9 Millionen chinesische Besucher gegenüber.

Neben der Förderung von Großprojekten wie dem Ausbau des Schienenverkehrs werden von der deutschen Botschaft auch zahlreiche Kleinprojekt in einer Größenordnung von 40.000 Euro gefördert, z. B. die Versorgung einer abgelegenen Schule mit einer Fotovoltaikanlage.

Duale Berufsausbildung

Besonders interessiert zeige sich Thailand an der deutschen dualen Berufsausbildung, doch seien die Herausforderungen gewaltig. So müsste insbesondere die Lehrerausbildung modernisiert und intensiviert werden, damit diese die Schüler vor allem im ländlichen Raum auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten könnten. Auch sei es schwierig, vom bisherigen thailändischen System abzukommen. Hier besuchen Schüler zuerst die Berufsschulen und müssen sich dann von dort aus um Praktikumsplätze und Ausbildungsstellen in den Firmen bemühen. In Deutschland sei das System genau umgedreht; da suchen sich Lehrlinge einen Ausbildungsplatz in der Firma. Diese wiederum schickt dann ihre Auszubildenden an die entsprechende Berufsschule. Man sei in enger Diskussion mit dem Erziehungsministerium und Jan Scheer äußerte die Hoffnung, dass die Entwicklung voranschreite. Allerdings sei eine schnelle Umsetzung schwierig, wenn Verantwortliche sehr häufig ihr Aufgabengebiet wechselten.

Förderung des Umweltschutzes

Ein weiterer Schwerpunkt der Aufgabe der deutschen Botschaft ist die Förderung in den Bereichen Umwelt, Klima und Energie. Hier sei man in guten Gesprächen, denn Thailand zeigt sich sehr an deutscher und europäischer Umwelttechnologie sowie an der Gesetzgebung interessiert. Das Geschäft sei mühsam, doch erste Erfolge sichtbar. So werden ab dem 1. April die zusätzlichen Schutzfolien aus Plastik bei den Wasserflaschen verboten. Das sei nur ein erster Schritt hin zur Vermeidung des die Umwelt belas­tenden Plastikabfalls. Um ein Recyclingsystem ähnlich dem deutschen einzuführen, sei es z. B. notwendig, die thailändische Gesetzgebung zu ändern, die bisher verbietet, dass Plastik in Thailand wiederverwertet wird.

Nach seinem kurzweiligen Vortrag stiegen die Teilnehmer in eine angeregte Diskussion ein. Viele Themen wurden angesprochen, z. B. die Ungleichbehandlung von Thailändern und Ausländern sowie die wirtschaftliche Situation; auch über die aktuelle politische Lage wurde kontrovers diskutiert. So erwähnte Jan Scheer, dass seit November 2017 die Europäische Union wieder in enger Diskussion mit der Regierung sei, was die Besuche von Außenministern verschiedener Länder belegen. Er nahm sich Zeit, ausführlich zu den Fragen Stellung zu nehmen.

Wolfgang Leuschner, der Leiter des Begegnungszentrums, bedankte sich im Anschluss bei Jan Scheer und allen Beteiligten, die dazu beitrugen, diese Veranstaltung zu einem gelungenen Ereignis zu machen.

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16 Kommentare zu Bangkok: Jan Scheer sprach über Wirtschaftsbeziehungen Thailand-Deutschland

  1. EMI sagt:

    Dann kommt Alexei Leonidowitsch Kudrin – ein sehr guter Mann.

    Hast du einen Link dafür?!

    https://de.wikipedia.org/wiki/

    WO steht da,  er waere ein guter Mann? 

    Ist das ein Partei-Kollege von dir ?

  2. EMI sagt:

    Dann kommt Alexei Leonidowitsch Kudrin – ein sehr guter Mann.

    Hast du einen Link dafür?! 

  3. EMI sagt:

    Es sei denn er hat vertrauenswürdige Berater! … und die Stärke,  diesen zu vertrauen! 

    Lieber Berndgrimm,  auf diese Weisheit , lass'ich nichts kommen. 

    Auch Putin wird daran scheitern. 

    • STIN STIN sagt:

      Es sei denn er hat vertrauenswürdige Berater! … und die Stärke, diesen zu vertrauen!

      Lieber Berndgrimm, auf diese Weisheit , lass’ich nichts kommen.

      Auch Putin wird daran scheitern.

      der liebe Putin kann nicht mehr scheitern – er hört 2024 auf, ist die letzte gewonnene Wahl.
      Dann kommt Alexei Leonidowitsch Kudrin – ein sehr guter Mann.

  4. berndgrimm sagt:

    EMI sagt:

    2. April 2018 um 4:49 pm

    Wer selber nie etwas geleistet hat ist auch nicht in der Lage

    die Leistung Anderer zu beurteilen.

    Es sei denn er hat vertrauenswürdige Berater! … und die Stärke,  diesen zu vertrauen! 

     

    Sie lasen eine Werbung der Unternehmensberatung EMI Ltd Partnership !

    Natürlich kann ein guter Berater nützlich sein.

    Aber am Ende muss man es als Eigner/Manager selber entscheiden

    weil man ja auch selber die Konsequenzen trägt.

    Thailand hat auf allen Gebieten das entscheidungsschwächste Manangement.

    Genauso wie fast jeder Thai Autofahrer nach einem selbstverursachten Unfall

    Fahrerflucht begeht läuft ein Thai Manager vor der Verantwortung davon.

    Die Wasserköpfe in den Verwaltungen (auch von privaten Firmen)

    bestehen hauptsächlich aus Türstoppern die als Bauernopfer herhalten müssen.

     

    STIN sagt:

    2. April 2018 um 5:16 pm

    Wer selber nie etwas geleistet hat ist auch nicht in der Lage

    die Leistung Anderer zu beurteilen.

    kann man so auch nicht sagen, das war mal vll.
    Ein Gutachter hat meist nichts in dem geleistet, was er begutachtet – und trotzdem stellt er
    darüber professionelles Gutachten aus.

    Deshalb sind Gutachter ja auch so umstritten!

    Als Aussenstehender ist es immer einfacher Ratschläge zu geben.

    Siehe uns hier!

    Nein, ich meinte schon Manager und Firmeneigner die die Konsequenzen

    ihrer Entscheidung selber tragen müssen.

    Da ist Thailand ganz unten!

    Und dies ist nicht nur meine Erfahrung/Behauptung sondern übereinstimmende

    Meinung von meinen Nachbarn die hier eigene Firmen betreiben oder

    als angestellte Manager dafür arbeiten.

    Übrigens sind selbst  Thai Firmeneigner dieser Meinung!

     

  5. EMI sagt:

    Wer selber nie etwas geleistet hat ist auch nicht in der Lage

    die Leistung Anderer zu beurteilen.

    Es sei denn er hat vertrauenswürdige Berater! … und die Stärke,  diesen zu vertrauen! 

    Ich bleibe auch dabei,  das bisherige "System" in TH hat NICHTS mit der dualen Berufsausbildung in D zu tun!!! 

    Auch sei es schwierig, vom bisherigen thailändischen System abzukommen. Hier besuchen Schüler zuerst die Berufsschulen und müssen sich dann von dort aus um Praktikumsplätze und Ausbildungsstellen in den Firmen bemühen. In Deutschland sei das System genau umgedreht; da suchen sich Lehrlinge einen Ausbildungsplatz in der Firma. Diese wiederum schickt dann ihre Auszubildenden an die entsprechende Berufsschule. Man sei in enger Diskussion mit dem Erziehungsministerium und Jan Scheer äußerte die Hoffnung, dass die Entwicklung voranschreite. Allerdings sei eine schnelle Umsetzung schwierig, wenn Verantwortliche sehr häufig ihr Aufgabengebiet wechselten.

    Hier werden wohl nur qualifizierte Fließband -Arbeiter ausgebildet,  aber keine selbstständige Facharbeiter. 

    • STIN STIN sagt:

      Wer selber nie etwas geleistet hat ist auch nicht in der Lage

      die Leistung Anderer zu beurteilen.

      kann man so auch nicht sagen, das war mal vll.
      Ein Gutachter hat meist nichts in dem geleistet, was er begutachtet – und trotzdem stellt er
      darüber professionelles Gutachten aus.

      Ich bleibe auch dabei, das bisherige “System” in TH hat NICHTS
      mit der dualen Berufsausbildung in D zu tun!!!

      es gibt das deutsche Dual-System in der Berufsbildung 1:1 in Thailand auch. Vor allem in
      den deutschen Betrieben, gibt es Azubis. Die gehen dann genauso Zur Berufschule und in die Arbeit.

      Aber etwas gibt es natürlich, das nix mit Deutschland zu tun hat. In TH sprechen die Azubis Thai, nicht Deutsch.

      Auch sei es schwierig, vom bisherigen thailändischen System abzukommen. Hier besuchen Schüler zuerst die Berufsschulen und müssen sich dann von dort aus um Praktikumsplätze und Ausbildungsstellen in den Firmen bemühen. In Deutschland sei das System genau umgedreht; da suchen sich Lehrlinge einen Ausbildungsplatz in der Firma.

      auch das gibt es in TH, also erst Arbeitsplatz, danach Ausbildung auch in den Berufschulen. Das machen aber halt meist nur
      deutsche oder deutsch-angehauchte Firmen, wie Philips, Hoechst, Bayer usw.

      Hier werden wohl nur qualifizierte Fließband -Arbeiter ausgebildet, aber keine selbstständige Facharbeiter.

      doch, wird schon – seit Jahren, in Zusammenarbeit mit der Thai-Deutsch-Handelskammer. Es gibt über 400 Berufschulen, es fehlen
      halt leider nur die Lehrer. 14.000 momentan. Hier müssen Lehramt-Studien reformiert werden – passiert auch nix.
      Klar das dann nix weitergeht.

      Englischlehrer (die ausreichend Englisch können) gibt es nur 6, Skill-Teacher nicht ausreichend, zu wenig Fahrlehrer usw.

      Das wird mindest noch 1 oder 2 Generationen dauern, bis das mal korrekt läuft. Nach unserer Zeit vll. 🙂

  6. berndgrimm sagt:

    Wolf5 sagt:

    2. April 2018 um 10:29 am

    …Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die Ausbildung in Thailand immer weiter absackt, denn Ungebildete lassen sich besser kontrollieren.
    Der Niedergang der Universitäten
    Die thailändischen Universitäten sind beim Asia University Ranking (AUR) in diesem Jahr abgrundtief abgestürzt. Sieben der zehn besten thailändischen Universitäten sackten im Vergleich zum Vorjahr im Ranking ab, zwei behielten denselben Platz und nur eine verbesserte sich.
    Die Schwäche in Bezug auf Gesellschaftswissenschaften lässt sich bei allen thailändischen Universitäten finden. Es kann gesagt werden, dass die Forschung in Bezug auf Gesellschaftswissenschaften an thailändischen Universitäten eine Katastrophe ist.

    Diesem Beitrag kann ich nur vollkommen zustimmen.

    Insbesondere aus eigener Erfahrung als Tutor und Hilfsdozent

    an einer privaten renommierten Wirtschaftsuni und den Erfahrungen

    meiner Freunde als Professoren in Lehre und Forschung an den

    beiden besten Unis des Landes !

    Es wird weder eigene Leistung gefordert noch gefördert!

    Das Leistungsprinzip ist auf den Kopf gestellt.

    Es geht nur darum den eigenen Status zu verteidigen und zu behaupten.

    Nicht nur bei privaten Unis wo eh Geld das einzige Kriterium ist

    sondern auch bei den besten staatlichen Unis.

    Hinter den meisten Thai Uni Abschlüssen steht kein nachprüfbares

    Fachwissen!

    Das Problem in Thailand ist eindeutig die Führung.

    Wer selber nie etwas geleistet hat ist auch nicht in der Lage

    die Leistung Anderer zu beurteilen.

  7. Wolf5 sagt:

    Der nachfolgende Artikel befasst sich mit der Problematik, dass immer mehr Länder ihre Bürger für dumm verkaufen und wie es dazu kommt.
    Dass ist gut für die Mächtigen und insbesondere in Thailand durch den engen Zusammenschluß von Eliten und Militär ein brauchbares Mittel, ihrer Bevölkerung Aufklärung vor zu enthalten.

    Die neuen Sklaven: Wie Bürger für dumm verkauft werden
    „Warum sind Debatten für uns etwas Lästiges? Warum lassen wir Diskussionen nicht zu? Konflikte sind nichts Negatives – solange sie ausgetragen werden. Die Politik muss lernen, Bürger wieder ernstzunehmen. Sonst wird sie immer mehr Wähler an extreme Kräfte verlieren.
    Wer die Menschen zu unmündigen und unreflektierten Wesen erzieht, öffnet den Populisten die Tore. Sie können frustrierte Bürger mit Versprechen und einfachen Lösungen ködern. Wenn es so weit kommt, wird von der Demokratie nichts mehr übrig sein. Lassen wir es nicht so weit kommen.“
    https://www.huffingtonpost.de/2016/04/29/die-neuen-sklaven-buerger-dumm-verkauft_n_9804738.html

    Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die Ausbildung in Thailand immer weiter absackt, den Ungebildete lassen sich besser kontrollieren.
    Der Niedergang der Universitäten
    Die thailändischen Universitäten sind beim Asia University Ranking (AUR) in diesem Jahr abgrundtief abgestürzt. Sieben der zehn besten thailändischen Universitäten sackten im Vergleich zum Vorjahr im Ranking ab, zwei behielten denselben Platz und nur eine verbesserte sich.
    Die Schwäche in Bezug auf Gesellschaftswissenschaften lässt sich bei allen thailändischen Universitäten finden. Es kann gesagt werden, dass die Forschung in Bezug auf Gesellschaftswissenschaften an thailändischen Universitäten eine Katastrophe ist.
    http://hallomagazin.com/nachrichten-in-deutsch/der-niedergang-der-universitaeten/

  8. berndgrimm sagt:

    Anhang

    EMI sagt:

    1. April 2018 um 9:48 pm

    hier musst du unterscheiden. Deutsche Firmen in TH, die duale Berugsausbildung anbieten, machen das schon wie DACH.

    link oder Liar

    Wo gibt es hier BERUFSSCHULEN?? 

    Also dies hat mich auch mal interessiert!

    Ich habe auf meinen Wanderungen in BKK viele gesehen

    die Berufsschüler unterscheiden sich in ihren Uniformen

    von anderen Schülern/Studenten

    ich fand hier folgende Zahl:

    About Career Colleges and Vocational Schools in Thailand

    http://www.spainexchange.com/study-abroad/career_vocational2-TH-en-oc.htm

    Most countries around the world run well-structured vocational and professional courses for students who are not willing to pursue higher studies. These professional courses train the students and help them get into the professional world soon after completing these courses. Thailand is no exception. At present, there are 412 career colleges in Thailand, which are governed by the Vocational Education Commission (VEC), under the Ministry of Education. The program, known as Dual Vocational Training (DVT) started in the year 1995 follows the German model.

  9. EMI sagt:

    hier musst du unterscheiden. Deutsche Firmen in TH, die duale Berugsausbildung anbieten, machen das schon wie DACH.

    link oder :Liar:

    Wo gibt es hier BERUFSSCHULEN?? 

    hast du deinen Bericht nicht gelesen oder nicht verstanden. 

    Ein thailändischer Lehrer/Lehrerin die den Jugendlichen Physik -Grundstufe beibringt,  kann einem deutschen Berufsschullehrer nicht das Wasser reichen. 

    Auch in der Praxis fehlt es an Ausbildungsmeistern oder Gesellen mit AdA-Schein. 

    Ich habe den und auch den Gesellenbrief für KfzMechaniker.  Theoretisch könnte ich also Lehrlinge ausbilden. 

    Jeder Ingenieur kann das auch. 

    Wenn man es richtig nimmt,  da ich die Führerscheine habe könnte ich mit AdA auch ie FS-Ausbildung machen.

     

    emi: Ich weiss nicht mehr mit welchen STINs das Streitthema war, sicher erinnert sich heute keiner mehr daran!

    STIN: passt schon so, wie wir das erklärt haben. Wir informieren uns ja vorher, bevor wir hier posten.

    Ihr lagt damals voll daneben und jetzt auch.  Siehe oben! 

     

    In D gehen jaehrlich bis 500.000 junge Menschen in einen der rund 330 Ausbildungsberufe. Dazu sind sie 70% im Unternehmen und 30% in der Berufsschule.

    Etwas vergleichbares wie eine Berufsschule gibt es in TH NICHT!

    doch gibt es. Das sind in TH dann die Vocational Schools. Gibt es, aber halt nicht allzuviele und meist nur in Bangkok und grösseren Städten.
    Es gibt in TH das DVT – das duale Berufsausbildungsprogramm mit ca 470 Berufschulen. Soweit ich mich erinnere, ist das Verhältnis
    Berufsausbildung-Berufschule – 60:40.

    470 BerufSCHULEN , WO SOLLEN DIE SEIN? 

    Aber noch wichtiger,  wo sind die  etwa 15.000 Berufsschullehrer? 

    Haben sich die Thailehrer der RongRuenTechnik selbst befördert?? 

    :Cry:

    Das erinnert mich an die Fahrlehrer! 

    • STIN STIN sagt:

      hier musst du unterscheiden. Deutsche Firmen in TH, die duale Berugsausbildung anbieten, machen das schon wie DACH.

      link oder Liar

      Wo gibt es hier BERUFSSCHULEN??

      https://de.wikipedia.org/wiki/Bildungssystem_in_Thailand#Duale_Ausbildung

      Unter Duale Ausbildung gucken, da sind die Kollegs, wie sie in TH heissen, aufgeführt.
      Dort wird die Theorie gelehrt, meist 2-3 Monate und dann geht es wieder in den Betrieb. Das ist unser deutsches
      Dualsystem. Es gibt Berufe, da geht der Azubi einmal die Woche auf die Beurfschule, andere wieder zusammengefasst
      dann eben mehrere Wochen und das dann 3x oder 4x. Gleiches auch in TH. Nur bisher macht das nur der
      private Sektor. Müssten auch die Staatsbetriebe, öffentlicher Dienst usw. mitziehen, dann wäre es optimal.

      470 BerufSCHULEN , WO SOLLEN DIE SEIN?

      über das Land verteilt, wir haben recht viele hier. In BKK wohl 100e.

      Aber noch wichtiger, wo sind die etwa 15.000 Berufsschullehrer?

      an den Berufschulen und Colleges.

      Das erinnert mich an die Fahrlehrer!

      weil bei dir alles in Ranong vorbeizieht – (nein, nicht nur der Kohlestaub) und du nix
      mitbekommst. Du weisst nicht mal, das TH schon seit 1995 das Dual System von Deutschland übernommen hat.
      Sieh dir die Schülerzahlen an. Sind schon 2005 bei einer Million – jetzt sicher doppelt.

      Wusstest du alles nicht – Wahnsinn. Aber dann solltest du ein wenig ruhiger werden.
      Wer nix weiss, sollte nicht so laut brüllen, als ob er Ahnung von TH hätte.
      Ich verstehe ja wohl, das du in Ranong nicht allzuviel mitbekommst. Kaum Industrie, vom Kohle-KW in Burma mal
      abgesehen – kaum Schulen, kaum KHs, keine Fahrschule – als was habt ihr denn eigentlich dort.
      Cinema auch nicht, oder?
      Waren die Kinder schon mal in einem Kino?

  10. Emi sagt:

    Duale Berufsausbildung

    Besonders interessiert zeige sich Thailand an der deutschen dualen Berufsausbildung, doch seien die Herausforderungen gewaltig. So müsste insbesondere die Lehrerausbildung modernisiert und intensiviert werden, damit diese die Schüler vor allem im ländlichen Raum auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten könnten. Auch sei es schwierig, vom bisherigen thailändischen System abzukommen. Hier besuchen Schüler zuerst die Berufsschulen und müssen sich dann von dort aus um Praktikumsplätze und Ausbildungsstellen in den Firmen bemühen. In Deutschland sei das System genau umgedreht; da suchen sich Lehrlinge einen Ausbildungsplatz in der Firma. Diese wiederum schickt dann ihre Auszubildenden an die entsprechende Berufsschule. Man sei in enger Diskussion mit dem Erziehungsministerium und Jan Scheer äußerte die Hoffnung, dass die Entwicklung voranschreite. Allerdings sei eine schnelle Umsetzung schwierig, wenn Verantwortliche sehr häufig ihr Aufgabengebiet wechselten.

    Na, da bin ich aber mal froh, wenn hier jetzt klar herausgestellt wird, das thailaendische System hat nichts mit der Dualen Berufsausbildung in D zu tun !

    Ich weiss nicht mehr mit welchen STINs das Streitthema war, sicher erinnert sich heute keiner mehr daran!

    In D gehen jaehrlich bis 500.000 junge Menschen in einen der rund 330 Ausbildungsberufe. Dazu sind sie 70% im Unternehmen und 30% in der Berufsschule.

    Etwas vergleichbares wie eine Berufsschule gibt es in TH NICHT!

    Förderung des Umweltschutzes

    Ein weiterer Schwerpunkt der Aufgabe der deutschen Botschaft ist die Förderung in den Bereichen Umwelt, Klima und Energie. Hier sei man in guten Gesprächen, denn Thailand zeigt sich sehr an deutscher und europäischer Umwelttechnologie sowie an der Gesetzgebung interessiert. Das Geschäft sei mühsam, doch erste Erfolge sichtbar. So werden ab dem 1. April die zusätzlichen Schutzfolien aus Plastik bei den Wasserflaschen verboten. Das sei nur ein erster Schritt hin zur Vermeidung des die Umwelt belas­tenden Plastikabfalls.

    Ich bin "ueberwaeltigt". Es geht doch wohl nur um die "zusaetzlichen Schutzfolien", die ueber den billigen Drehverschluessen angebracht werden, damit man nachvollziehen kann, diese wurden nicht schonmal geoeffnet.

    Bleibt die Frage ob es durch die alternativen Verschluesse, nicht mehr Abfall gibt , da dort meist ein Sicherungsring an der Flasche bleibt (2Plastikarten!!).

    Um ein Recyclingsystem ähnlich dem deutschen einzuführen, sei es z. B. notwendig, die thailändische Gesetzgebung zu ändern, die bisher verbietet, dass Plastik in Thailand wiederverwertet wird.

    In TH kein Recycling fuer sortenreine Plastikflaschen? Das waere mir neu?

    Oder geht es hier um Wiederbefuellung?

     

    • STIN STIN sagt:

      Duale Berufsausbildung

      Besonders interessiert zeige sich Thailand an der deutschen dualen Berufsausbildung, doch seien die Herausforderungen gewaltig. So müsste insbesondere die Lehrerausbildung modernisiert und intensiviert werden, damit diese die Schüler vor allem im ländlichen Raum auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten könnten. Auch sei es schwierig, vom bisherigen thailändischen System abzukommen. Hier besuchen Schüler zuerst die Berufsschulen und müssen sich dann von dort aus um Praktikumsplätze und Ausbildungsstellen in den Firmen bemühen. In Deutschland sei das System genau umgedreht; da suchen sich Lehrlinge einen Ausbildungsplatz in der Firma. Diese wiederum schickt dann ihre Auszubildenden an die entsprechende Berufsschule. Man sei in enger Diskussion mit dem Erziehungsministerium und Jan Scheer äußerte die Hoffnung, dass die Entwicklung voranschreite. Allerdings sei eine schnelle Umsetzung schwierig, wenn Verantwortliche sehr häufig ihr Aufgabengebiet wechselten.

      Na, da bin ich aber mal froh, wenn hier jetzt klar herausgestellt wird, das thailaendische System hat nichts mit der Dualen Berufsausbildung in D zu tun !

      hier musst du unterscheiden. Deutsche Firmen in TH, die duale Berugsausbildung anbieten, machen das schon wie DACH.
      Nur will TH das bei allen Betrieben, also auch Thai-Firmen einführen und das geht halt noch nicht, weil die Firmen dazu
      erst geschult werden müssen. Sie müssen Ausbilder dazu haben usw. – Deutsche Unternehmen in TH haben die.

      Ich weiss nicht mehr mit welchen STINs das Streitthema war, sicher erinnert sich heute keiner mehr daran!

      passt schon so, wie wir das erklärt haben. Wir informieren uns ja vorher, bevor wir hier posten.

      In D gehen jaehrlich bis 500.000 junge Menschen in einen der rund 330 Ausbildungsberufe. Dazu sind sie 70% im Unternehmen und 30% in der Berufsschule.

      Etwas vergleichbares wie eine Berufsschule gibt es in TH NICHT!

      doch gibt es. Das sind in TH dann die Vocational Schools. Gibt es, aber halt nicht allzuviele und meist nur in Bangkok und grösseren Städten.
      Es gibt in TH das DVT – das duale Berufsausbildungsprogramm mit ca 470 Berufschulen. Soweit ich mich erinnere, ist das Verhältnis
      Berufsausbildung-Berufschule – 60:40.

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