Hat Yai: Scoot-Flug von Singapur musste wegen Bombendrohung umkehren

Am Donnerstag den 5. April musste ein Scoot Flug von Singapur nach Hat Yai in Thailand unterbrochen werden, nachdem ein 41 Jahre alter Mann dem Personal der Maschine gegenüber eine falsche Bombendrohung gemacht hatte. Der Kapitän der Maschine entschied sich daraufhin den flug abzubrechen und kehrte zurück zum Flughafen Changi. Hier wurde der Mann von der Polizei aus dem Flugzeug geholt und verhaftet.

Der Scoot Flug Nr. TR634 hatte den Flughafen Changi am Donnerstag den 5. April pünktlich wie geplant um 13.20 Uhr verlassen. Laut den Angaben der Polizei befand sich die Maschine bereits in der Luft, als ein 41-jähriger Passagier dem Personal an Bord eine Bombendrohung machte. Er sagte dem Personal, dass er eine Bombe in seinem Handgepäck habe. Das Personal informierte den Kapitän des Scoot Fluges, der sich sofort für eine Rückkehr nach Singapur entschied.

Kurz darauf tauchten neben der Maschine von Scoot zwei F-15SG-Jets der Republic of Singapore Air Force (RSAF) auf, die die Maschine von Scoot auf ihrem Rückflug nach Singapur begleitete. Laut den Angaben von The Straits Times handelt es sich dabei um ein Standard Verfahren für solche Zwischenfälle in der Luft. Laut den Angaben der Fluggesellschaft befanden sich zu diesem Zeitpunkt 173 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder an Bord des Scoot Fluges Nr. TR634.

Nachdem die Maschine wieder sicher auf dem Flughafen Changi gelandet war, wurde der 41-jährige Mann von der Polizei aus dem Flugzeug geholt und abgeführt. Sofort darauf begannen Sicherheitsbeamte das Flugzeug und das Gepäck des Mannes nach einer Bombe zu durchsuchen. Die Sicherheitsleute untersuchten die Maschine mehrere Stunden lang und konnten allerdings keine Bombe entdecken.

Laut den weiteren Angaben der Polizei soll der verdächtige Mann, der die Bombendrohung ausgesprochen hatte, aus Singapur stammen. Er wurde gemäß Artikel 8 Absatz 1 der Anti-Terror-Maßnahmen der Vereinten Nationen festgenommen.

In den Maßnahmen der Vereinten Nationen wird klar definiert, dass es eine Straftat ist, wenn eine Person eine Bombendrohung macht oder fälschlicherweise behauptet, dass eine terroristische Handlung begangen wurde oder wird. Diejenigen, die für schuldig befunden werden, können mit einer Geldstrafe von nicht mehr als 500.000 US-Dollar oder mit einer Freiheitsstrafe von nicht mehr als 10 Jahren oder mit beiden bestraft werden.

Die gefälschte Bombendrohung verursachte Verspätungen für die Passagiere von Scoot sowohl in Singapur als auch in Hat Yai. Die Passagiere auf dem Flug TR634, die nach Hat Yai fliegen wollten, konnten schließlich gegen 18.30 Uhr wieder abheben, nachdem das Flugzeug nach Abschluss der Ermittlungen und der damit verbundenen Verfahren wieder für sicher erklärt worden war. Der Flug landete später gegen 23.23 Uhr ohne weitere Zwischenfälle sicher in Thailand.

Den Passagieren an Bord wurde zunächst mitgeteilt, dass die Verzögerung auf technische Probleme zurückzuführen sei. Ein 18-jähriger Student, der in Hat Yai auf die Ankunft des Fliegers wartete, um damit wieder zurück nach Singapur zu fliegen erklärte gegenüber der Presse: Wir hatten keine Verspätung des Fluges erwartet und schon gar nicht mit einer Bombendrohung gerechnet“.

In einem Beitrag auf Facebook sagte Verteidigungsminister Ng Eng Hen nach dem Vorfall, dass die beiden RSAF-Kampfflugzeuge innerhalb von Minuten, nachdem sie die Bombendrohung bekannt gegeben wurde, starteten.

Dr. Ng fügte hinzu, dass die RSAF-Piloten rund um die Uhr einsatzbereit sind und dass “jede Bedrohung als echt angesehen wird, und zwar so lange, bis das Gegenteil bewiesen ist”. / TP-TN

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