Bangkok: NACC widerspricht Prawit – es ist nicht vorbei

Nachdem der Stellvertreter der Junta, General Prawit in der letzten Woche angekündigt hatte, dass die Untersuchungen in seinem Uhren Skandal vorbei sind, sagte der Sekretär der Nationalen Anti-Korruptions-Kommission Herr Worawit Sukboon, dass die Untersuchungen gegen General Prawit und seine zahlreichen Luxus Uhren erst dann vorbei sind, wenn seine Agentur öffentlich bekannt gibt, dass die Untersuchungen tatsächlich abgeschlossen sind. STIN berichtete hier.

Bis dahin laufen die Untersuchungen weiter und die Beamten werden weitere Beweise sammeln und die Leute über den Fall befragen, betonte Herr Worawit gegenüber den Medien.

“Wir arbeiten an dem Fall weiter”, sagte Herr Worawit am Montag in einem Interview. “General Prawit hat vermutlich nur über seine eigene Rolle in den Ermittlungen  gesprochen. Er meint, er hat uns von seiner Seite aus schon alle Erklärungen abgegeben. Die Beratung des Falles durch die Nationale Antikorruptions-Kommission muss aber im Einklang mit unseren Protokollen fortgesetzt werden”, fügte er hinzu.

General Prawit hatte am vergangenen Freitag erneut vor den lokalen Medien behauptet, dass die zahlreichen Luxus Uhren im Wert von 20 bis 30 Millionen Baht, die von der Öffentlichkeit und den Medien an seinem Handgelenk entdeckt wurden, von einem Freund ausgeliehen wurden.

“Alle Uhren gehörten einem guten Freund. Dieses Problem ist bereits vorbei “, sagte General Prawit gegenüber den fragenden Reportern vor dem Regierungssitz.

Der Sekretär der Nationalen Anti-Korruptions-Kommission Herr Worawit Sukboon sagte dagegen, dass der Fall, wie von Prawit behauptet, noch nicht abgeschlossen ist. Ein sogenanntes Faktenermittlungsteam der Nationalen Anti-Korruptions-Kommission könnte Prawit trotz seiner Aussage am Donnerstag erneut aufrufen, um weitere offene Fragen zu beantworten und um weitere Angaben zu dem Fall zu machen.

Herr Worawit fügte noch weiter hinzu, dass für diesen speziellen Fall der Untersuchungen keine Frist festgesetzt wurde. „Wir arbeiten so schnell wie möglich, aber der Fall ist erst dann wirklich abgeschlossen, wenn alle Fragen beantwortet wurden und wenn der Nationalen Anti-Korruptions-Kommission alle Ergebnisse vorliegen“, betonte Herr Worawit erneut. /TP

 

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3 Kommentare zu Bangkok: NACC widerspricht Prawit – es ist nicht vorbei

  1. EMI sagt:

    Am Meisten stört mich an TH,  jeder Depp und Hans Wurst kann über Zwitscher und FratzenBuch Gerüchte verbreiten! 

    In Rechtsstaaten  wären das ein Dienstvergehen. 

    DAß die LügenPropaganda  darauf fliegt , wie die Schmeissfliegen auf SCHEI*SE, muss doch keinen wundern?!! 

    Die haben ja genug SCHEI*SSER auf ihren Netzwerk-Lohnlisten,  die auf Kommando Gerüchte verbreiten. 

    Für mich wäre das Chef-Sache! 

    • STIN STIN sagt:

      Am Meisten stört mich an TH, jeder Depp und Hans Wurst kann über Zwitscher und FratzenBuch Gerüchte verbreiten!

      In Rechtsstaaten wären das ein Dienstvergehen.

      nein, das kann man weltweit und wird auch gemacht. Die Russen haben damit Trump zum Präsidenten gemacht.
      Mit Fake-Falschmeldungen über Facebook, Twitter usw. – gegen Hillary.

      Tja, das ist aber Demokratie, absolut freie Meinungsäusserung.

      In Rechtsstaaten wären das ein Dienstvergehen.

      nein, solange es nicht zum Delikt “Verleumdung” geht, alles kein Problem.

      Ich kann durchaus über Facebook behaupten, du hättest “schwarze Haare” – kein Problem. Ich dürfte dich nur nicht
      mit falschen Anschuldigungen “verleumden” – also diskreditieren.

      Die haben ja genug SCHEI*SSER auf ihren Netzwerk-Lohnlisten, die auf Kommando Gerüchte verbreiten.

      ja, Grossmächte haben dazu eigene Ministerien und Abteilung beim Geheimdienst – die nix anderes machen,
      als Fakes, false-flags – Infos zu verbreiten. Kann Wahlen beeinflussen.

      Für mich wäre das Chef-Sache!

      schwer abzuschaffen. Dann müsste man das gesamte Internet einstampfen. Wird man nicht machen.

  2. Raoul Duarte sagt:

    aus dem Artikel:   Er meint, er hat uns von seiner Seite aus schon alle Erklärungen abgegeben. Die Beratung des Falles durch die Nationale Antikorruptions-Kommission muss aber im Einklang mit unseren Protokollen fortgesetzt werden

    So hatte ich es auch verstanden. Daß Prawit selbst entscheiden könne, wann das Verfahren gegen ihn “beendet” ist, wird nicht einmal er selbst glauben. 

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