Bangkok: Brutaler Russe überfällt Wechselstube und konnte am Airport verhaftet werden

Die Polizei hat am Samstagabend auf dem internationalen Flughafen Suvarnabhumi einen 32 Jahre alten Russen verhaftet, der bei einem Überfall auf eine Geldwechselstube in Jomtien die weibliche Mitarbeiterin brutal angegriffen und anschließend fast eine Millionen Baht erbeutet haben soll. Der Russe wurde von der Flughafenpolizei in Zusammenarbeit mit den Männern der Sicherheitsabteilung noch vor seiner mutmaßlichen Flucht nach Moskau festgenommen.

Der 32 Jahre alte Nikolay Rybalov wurde am Samstag auf dem internationalen Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok verhaftet, nachdem Polizisten und Beamte der Einwanderungsbehörde ( Immigration ) von Chonburi eine Fahndung nach einem Russen gestartet hatten, der am Samstagmorgen angeblich fast eine Million Baht an einer Geldwechselstand gegenüber dem Hotel Ambassador in Jomtien erbeutet hatte.

Laut den thailändischen Medien wurde der Russe anhand der Aufnahmen von Sicherheitskameras identifiziert, die an dem Geldwechselstand in Jomtien montiert und in Betrieb waren.

Laut Polizeibericht soll der Russe am frühen Samstagmorgen vor dem Geldwechselstand gegenüber dem Hotel Ambassador in Jomtien aufgetaucht sein. Dort soll der 30-jährigen Angestellten Frau Sunee Kaewyu vorgetäuscht haben, Geld einzutauschen. Noch bevor die Frau auf den angeblichen Kunden reagieren konnte, schlug der Mann so lange brutal auf die Kassiererin ein, bis sie in ihrem Stand bewusstlos zusammen brach.

Dann schnappte er sich ein Tasche und das gesamte Bargeld der Wechselstube in Höhe von fast einer Millionen Baht. Anschließend setzte er sich auf ein Motorrad und verschwand aus Jomtien.

Kurz nachdem der Notruf bei der Polizei in Na Jomtien eingegangen war, machte sich ein Team der Polizei unter der Leitung von Polizei Oberst Arthorn Chimthong, dem Superintendenten der Polizei von Na Jomtien auf den Weg zu der Wechselstube.

 

Polizei Oberst Arthorn erklärte gegenüber der lokalen Presse, dass das Opfer schwere Verletzungen im Gesicht erlitten hatte und beim Eintreffen der Polizei noch nicht in der Lage war, mit den Beamten zu sprechen. Die lokalen Rettungskräfte kümmerten sich als erstes um die verletzte Frau, während sich die Ermittler die Aufzeichnungen der Sicherheitskameras der Wechselstube ansahen. Frau Kaewyu wurde kurz darauf zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Anhand der Aufnahmen konnte sie zunächst das Kennzeichen des Motorrads identifizieren. Die Ermittler konnten schließlich das Motorrad des mutmaßlichen Räubers in einem Haus in der Dusit Lake 2 Siedlung in Banglamung sicherstellen. Allerdings war von dem verdächtigen Russen weit und breit keine Spur. Laut den Angaben der Ermittler soll der Russe in der Zwischenzeit sein Flucht Motorrad gegen ein Auto eingetauscht haben. Von da ab fehlte den Beamten jede weitere Spur, da der Russe sich auf den Weg zu einem unbekannten Bestimmungsort aufgemacht hatte.

Die Beamten setzten den Russen auf die Fahndungsliste und informierten alle zuständigen Stellen sowie die Einwanderungsbehörden, die ihrerseits ebenfalls die Flughäfen und Grenzkontrollpunkte über den mutmaßlichen Räuber informierten.

Am späten Samstagabend tauchte der Russe dann auf dem internationalen Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok auf. Hier wurde er von den Beamten erkannt und noch bevor er sich mit einem Flug der Qatar Airways nach Moskau über Dubai absetzen konnte verhaftet.

Bei einer Durchsuchung des Russen konnten die Ermittler einen Großteil des gestohlenen Bargelds sicherstellen. Der 32 Jahre alte Nikolay Rybalov wurde nach seinem Verhör von den Beamten aus Bangkok wieder zurück zu ihren Kollegen nach Chonburi gebracht. Hier sitzt er jetzt in Untersuchungshaft und wartet auf seinen Gerichtstermin.

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5 Responses to Bangkok: Brutaler Russe überfällt Wechselstube und konnte am Airport verhaftet werden

  1. berndgrimm says:

    Da ich die Situation dort zufällig kenne weil unsere Katamarane nicht weit davon

    entfernt liegen und ich schon häufig dort drin war möchte ich Einiges bemerken:

    Das Ambassador City Resort ist ein riesiger Htelkomplex mit fast 5000 Betten

    und riesigem Gelände.Die Gäste hauptsächlich Russen,Araber und Iraner.

    Dort wimmelt es von Security Leuten! Der Tauschschalter liegt genau vor der

    strassenseitigen Haupteinfahrt des Resorts dort knubbelt es sich von

    Security Leuten und Taxifahrern.

    Es war ja am Morgen und es ist unmöglich dort soetwas zu veranstalten

    ohne dass die Security etwas merkt! Da stimmt also etwas nicht.

  2. Raoul Duarte says:

    Die frühere “Phuket Gazette” zitiert Chalermkiat Sriworakhan von der ermittelnden Polizei: Der Festgenommene leugnet “trotz überwältigender Beweise” jede Beteiligung an dem Überfall.

    Thaiger: Beim 34-jährigen Nikolay Rybakov wurde nicht nur eine schwarze Tasche vom Raub auf die Wechselstube mit umgerechnet 670,320 THB (in Baht und USD) gefunden, sondern auch das zugehörige Motorrad und ein Auto, die auf dem Flughafengelände abgestellt worden waren.

    Chalermkiat sagte, der Beschuldigte war ein Ex-Militär, der schon vor einem Jahr nach Thailand gekommen ist und hier keine Arbeit gefunden hat. Er habe wohl “dringend Geld” gebraucht, um damit in Russland “von vorne anfangen” zu können.

    Die 30-jährige Mitarbeiterin der Wechselstube in der Sukhumvit vor dem “Ambassador” in Jomtien, Sunee Kaewyu, befindet sich immer noch in ärztlicher Behandlung im Sri Racha-Krankenhaus. Sie erholt sich von den brutalen Schlägen – 13 an der Zahl.

    • STIN STIN says:

      Chalermkiat sagte, der Beschuldigte war ein Ex-Militär, der schon vor einem Jahr nach Thailand gekommen ist und hier keine Arbeit gefunden hat. Er habe wohl “dringend Geld” gebraucht, um damit in Russland “von vorne anfangen” zu können.

      ja, hätte sich doch besser für Syrien melden sollen. Jetzt ist er wohl erstmal ausser Gefecht.

  3. STIN STIN says:

    da kann man nur hoffen, das der Dreckskerl einen langen Aufenthalt in TH geniesst.
    Er sollte besser schon mal Thai lernen – dann tut er sich vll leichter.

    • Raoul Duarte says:

      Ja, bloß nicht zu schnell abschieben.

      Selten so ein brutales Video – gegen eine wehrlose Frau – gesehen.

      Und das für nicht einmal ganz 25,000 Euro. Unglaublich.

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