Regierung will gegen “Girl inklusiv” Angebote vorgehen

Die Polizei will mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln gegen Anbieter vorgehen, die im Internet für Reisen nach Thailand mit intimen Kontakten zu Frauen, selbst jungfräulichen Mädchen, Ladyboys und Gays werben.

Laut Generalleutnat Thitiraj Nhonghanpitak, Leiter des Central Investigation Bureau (CIB), sind die Anti–Human Trafficking Division (ATHD) und die Technology Crime Suppression Division mit den Ermittlungen betraut worden.

Die britische Online-Zeitung „The Sun“ hat im Internet mehrere Werbungen entdeckt, mit denen Urlaubspakete als Sex-Tours angeboten werden. Als Ziele werden Pattaya und Phuket genannt. „The Sun“ berichtet, im Internet würde vom Beischlaf mit „jungen Jungfrauen“ die Rede sein, oder: „Seien Sie der Erste, der eines dieser Mädchen entjungfert.“ Urlaubspakete werden mit rund 1.400 US-Dollar berechnet. Wer es exklusiv und komfortabel mag, kann einen Sex-Aufenthalt in einer privaten Fünf-Sterne-Poolvilla auf der tropischen Insel Phuket buchen.

Ein Sprecher der Polizei sagte, seine Behörde sei in den letzten Monaten strikt gegen den Sex-Handel in Thailand vorgegangen, habe Websites geschlossen und in der Sex-Branche viele Frauen und Ladyboys festgenommen. Nicht eine Frau oder ein Mann habe berichtet, dass sie in Sex-Tours involviert wären. Und Generalmajor Kornchai Klaiklung hält Berichte in ausländischen Medien für falsch, dass Schülerinnen oder Schüler Touristen für Sex-Dienste zur Verfügung stünden.

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9 Responses to Regierung will gegen “Girl inklusiv” Angebote vorgehen

  1. Raoul Duarte says:

    Emi:    Das ist auch mit dem  “Girl inklusiv”

    Nö.

    Das ist "galoppierender Schwachsinn", wenn man's nett formuliert.

  2. Emi says:

    berndgrimm: Wenn man die gesamte Sexwirtschaft Thailands inklusive der auslaendischen

    Sextouristen zusammennimmt sind mindesten 90% der Kunden Thai!

    Das ist auch mit dem  “Girl inklusiv”!

     

    • STIN STIN says:

      berndgrimm: Wenn man die gesamte Sexwirtschaft Thailands inklusive der auslaendischen

      Sextouristen zusammennimmt sind mindesten 90% der Kunden Thai!

      Das ist auch mit dem “Girl inklusiv”!

      ich habe noch kein Angebot für Thais gesehen mit Girls inklusive. Nur für Ausländer….
      Thailand geht es darum, nicht als Sex-Touristenland zu gelten, das machen nicht die Thais.
      Sind ja keine Touristen.

  3. Raoul Duarte says:

    emi:   Das gibt es schon über 30 Jahre!! Nur halt nicht als organisiertes Angebot.

    Sie vergleichen Äpfel mit Birnen.  

  4. emi says:

    Das gibt es schon über 30 Jahre!! Nur halt nicht als organisiertes Angebot.

    Das erste Mal und dann später noch Mal bin ich mit einem Mann gereist! Immer wurde ich von einem jungen Mädchen (20+/-) unterwegs angebaggert worden. Da ich jedes Mal außer einem freundlichen Lächeln keine Reaktion gezeigt hatte, hatten dann meine Reisepartner ein “Girl inklusiv” und ich den Ärger!

    Zum Unterschied und zur persönlichen Ehrrettung (?!?), wollten die aber kein Geld. Dafür blieben sie aber demonstrativ vor Läden mit Nobelklamotten stehen, bis der Lover mit ihnen reinging und das Auserwählte kaufte.

    Die hatten beide nur kleines Gepäck, was aber voll  mit super Klamotten war. Ich denke die hatten "Briefkaesten" oder haben immer wieder was verkauft.

    Ich bin dann noch 3-4 Mal mit meiner Schwester gereist und sonst etwa 20 Jahre allein.

     

  5. Wolf5 says:

    Ein lachender Fisch im Rotlichtmilieu
    Die jüngste Debatte über Thailands Sexgewerbe begann vor wenigen Wochen mit einem Artikel in der britischen Boulevardpresse, der die Strandmetropole Pattaya als Sex-Hauptstadt der Welt bezeichnete und behauptete, der Ort östlich von Bangkok habe die höchste Prostituiertendichte der Welt. Dass Prostitution, die offiziell verboten ist, zu Pattayas größten Wirtschaftszweigen zählt, war schon vor der Veröffentlichung kein Geheimnis. Die knackigen Superlative in dem Artikel veranlassten aber sogar den Anführer der thailändischen Militärregierung zu einer Reaktion. Machthaber Prayuth Chan-Ocha rief die Öffentlichkeit auf, den britischen Zeitungen nicht zu glauben. Die Medien seien schuld an Thailands schlechtem Ruf.
    Berichte über Thailands florierende Prostitution empören die Behörden. Anstatt das Verbot durchzusetzen, versucht die Regierung mit merkwürdigen Kampagnen von der Sexindustrie abzulenken. Der Erfolg ist bescheiden.
    Um Thailands Ruf im Ausland zu verbessern, scheint die Aktion, deren offizielles Maskottchen ein lachender Fisch ist, nicht zu helfen.
    Wenn Thailand sein Sextourismus-Image tatsächlich ablegen will, sollte die Militärregierung von den Schnellschüssen absehen – und stattdessen für mehr Bildung und bessere Jobs in den ärmeren Provinzen sorgen. Nur so wird dem Rotlichtmilieu künftig der Nachwuchs fehlen.
    http://www.handelsblatt.com/politik/international/weltgeschichten/peer/prostitution-in-thailand-vergebliche-pr-kampagnen/19637494-2.html

    Nach offiziellen Zahlen arbeiten in Thailand mehr als 120.000 Prostituierte, andere Quellen sprechen von 150.000 bis 250.000 Personen. “Wir müssen akzeptieren, dass manche Menschen ihren Lebensunterhalt mit dieser Art Beschäftigung verdienen”, sagte Prayut, der seit einem Militärputsch im Jahr 2014 an der Regierung ist, in einer Pressekonferenz.
    Sextouristen sind nicht der einzige Grund für die Prostitution in Thailand. Laut einer Studie der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2013 ist die Hauptursache für Menschenhandel in diesem Zusammenhang eine “hohe inländische Nachfrage für kommerziellen Sex”. Rund die Hälfte aller thailändischen Männer habe schon einmal für Sex bezahlt.
    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/thailand-will-weg-vom-sextourismus-image-a-1195786.html

    Da zeigt sich einmal mehr, wie verlogen die Thai-Regierungen im Umgang mit dem Sexgewerbe bisher waren und immer noch sind.
    Daran hat sich auch unter dieser Militärjunta nichts geändert.
    Keiner wollte oder will auf die Einnahmen durch das Sexgewerbe verzichten.

    Und so wird es leider auch künftig derartige Reiseführer geben, in welchen alle Arten von Sex offeriert werden.
    http://thailandamigo.com/different-types-of-hookers-in-thailand-and-their-prices/

    • berndgrimm says:

      berndgrimm sagt:

      27. April 2018 um 1:31 pm

      Anhang

      Und noch ein Gedicht:

      Sex tours sites prompt clean-up

      Police are looking into a sex tour scandal after a foreign report emerged claiming that companies are offering steamy vacations to Western travellers with particular emphasis being placed on resort destinations…

      The move comes after the online site of Britain's The Sun claimed it had uncovered a number of websites, in both Thai and other languages, offering sex tours to Brits and other Western tourists. Pol…

      Pol Lt Gen Thitiraj said tourist police and local police have ramped up crackdowns on gangs that deal in the sex trade in recent months, citing the recent bust of a swingers' party in Pattaya.

      He rejected foreign media reports claiming Thailand is a sex tourism destination and that young schoolchildren can be found in some areas offering sex services to tourists. Pol Maj Gen Kornchai said…

      Please credit and share this article with others using this link:https://www.bangkokpost.com/news/general/1453246/sex-tours-sites-prompt-clean-up. View our policies at http://goo.gl/9HgTd and http://goo.gl/ou6Ip. © Post Publishing PCL. All rights reserved.

      Was bedeutet dies in der Thai Realitaet?

      Da ist in der britischen BILD Zeitung wieder mal ein Bericht ueber den Sex Tourismus
      in Thailand erschienen und die "Polizei" musste irgendwie reagieren!

      Ausserdem war in dem Bericht wohl von Prostitutionsformen die Rede welche

      nicht von der Thai Polizei "kontrolliert" und abkassiert werden!

      Eine grosse Geschaeftsschaedigung also gegen die jetzt "ermittelt" werden soll.

      Und was das Abstreiten von Kinderprostitution in Thailand angeht:

      Jeder der laenger in Thailand war kennt noch die Nummernhotels wo meist

      Minderjaehrige angeboten wurden und die Kundschaft fast ausschliesslich Thai

      waren.Diese Nummernhotels sind verschwunden und offensichtlich durch Internet

      Vermittlungsforen ersetzt worden.

      Ich selber habe vor ein paar Jahren noch beobachtet dass vor dem ehemaligen

      BKK Cozy Massage Salon auf der Petchburi ein "Schoolgirl Club"

      eroeffnet wurde in dem Schuelerinnen der umliegenden Schulen

      verkehrten und in dem auch hochrangige (?) Polizisten in Uniform ein- und ausgingen!

      Tagsueber!

      Nachdem der Eingang im Kanal 3 Fernsehen gezeigt wurde verschwand der Club

      ploetzlich spurlos!

      Ich habe schon oefter geschrieben dass die Polizei bei fast jeder Art der Prostitution

      mitkassiert und jeder der in Thailand mit offenen Augen und Ohren durchs Land

      geht kann dies bestaetigen!

      Wolf5 schreibt:

      Da zeigt sich einmal mehr, wie verlogen die Thai-Regierungen im Umgang mit dem Sexgewerbe bisher waren und immer noch sind.
      Daran hat sich auch unter dieser Militärjunta nichts geändert.
      Keiner wollte oder will auf die Einnahmen durch das Sexgewerbe verzichten.

       

      Da an allen Prostitutionsarten die Thai Polizei und wahrscheinlich auch

      das Thai Militaer und auch andere Behoerden beteiligt sind begnuegt sich

      diese Militaerdiktatur mit Showmassnahmen wo gleichzeitig

      der propagierte Auslaenderhass und Rassismus der Thai Gesellschaft

      bedient wird!

      Die "Girl Inclusive Tours" werden nur deshalb jetzt bekaempft

      weil die ohne Beteiligung der der Thai Polizei organisiert werden koennen!

      Es geht ausschliesslich ums Geld.

      Wenn man die gesamte Sexwirtschaft Thailands inklusive der auslaendischen

      Sextouristen zusammennimmt sind mindesten 90% der Kunden Thai!

      Beim Umsatz sieht dies etwas anders aus weil Auslaender mehr bezahlen.

       

       

  6. อาร์เนอ says:

    Das mögliche Ende von "ich würde"  ???

  7. Raoul Duarte says:

    Solche "Pakete" sind ebenso abzulehnen wie ähnliche Angebote im "darknet", die "Flat-Bordelle" in Europa oder die unmenschliche "Vermietung" von Kindern.  

     

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