Pro Wahl Aktivisten drohen der Regierung

Die Stimmen der Pro Wahl Aktivisten in Bangkok werden nach den Protesten in der letzten Woche immer lauter. Jetzt haben die Aktivisten ihren Mitgliedern versprochen, dass sie Ministerpräsident Prayuth Chan o-cha am vierten Jahrestag des Militärputsches in diesem Monat im Regierungshaus besuchen wollen, wenn ihre Forderungen nach einer baldigen Wahl nicht erfüllt werden.

Die Demonstranten haben sich gestern Abend, nach einer Pause während der Songkran Feiertage auf dem Tha Phrachan Campus der Thammasat Universität versammelt. Dabei wurden sie von Rangsiman Rom, Nutta Mahattana und Sirawith „ Ja New „ Seritiwat angeführt.

Um die Sicherheit aller beteiligten zu gewährleisten, wurden etwa 600 Chan Songkram Polizeibeamte vor Ort eingesetzt. Laut den ersten offiziellen Angaben sollen sich rund 350 Demonstranten auf dem Uni Gelände aufgehalten und der Kundgebung friedlich zugehört haben.

Dabei wiederholte Herr Rangsiman die drei Forderungen seiner Fraktion:

  • Die Parlamentswahlen müssen im November stattfinden,
  • der Nationale Rat für Frieden und Ordnung ( NCPO ) muss zurücktreten, um sicherzustellen, dass die Wahlen frei und fair sind,
  • und das Militär darf die NCPO nicht weiter unterstützen und muss in seine Kasernen zurückkehren.

„Wenn unsere Forderungen nicht bald erfüllt werden, besuchen wir am vierten Jahrestag des Militärputsches General Prayuth im Regierungshaus. Wir werden dann am 22. Mai um 10 Uhr Morgens vor das Regierungshaus ziehen und ihm unsere Forderungen erklären“, fügte er weiter hinzu.

Gleichzeitig wies Herr Rangsiman auf die vielen versprochenen, aber gebrochenen Wahlversprechen hin, um die Gründe für seine Kundgebung zu erklären.

„Wir wurden schon mehrfach gefragt, warum wir auf die Straße gehen und auf uns aufmerksam machen. Unsere Antwort darauf ist einfach: General Prayuth hat schon dutzende Male versprochen, dass die Wahlen abgehalten werden. Aber er hat die Termine dazu immer wieder verschoben. Deshalb müssen wir einfach weiter kämpfen“, betonte er.

„Wir glauben, dass der Nationale Rat für Frieden und Ordnung ( NCPO ) Angst vor uns hat. Wenn sie ( NCPO ) also nicht das Richtige tun, werden unsere Mitglieder herauskommen und wie ein Messer an ihrem Hals sein. Wir sind uns dagegen sehr sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind und das wir Erfolg haben werden“, sagte er weiter.

Herr Sirawith wurde noch eine Spur deutlicher und sagte: „Solange der Nationale Rat für Frieden und Ordnung an der Macht ist, können niemals freie Wahlen abgehalten werden“.

„Die Türen sind geschlossen und es ist höchste Zeit, dass der NCPO endlich die politischen Parteien frei schaltet, damit sie sich auf die Wahlen vorbereiten können“, fügte er hinzu.

 

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2 Kommentare zu Pro Wahl Aktivisten drohen der Regierung

  1. STIN STIN sagt:

    350 Zuhörer – scheint nicht so toll zu laufen.
    Man sollte ev. nicht derart drohen, das macht die Sache eher schlimmer.

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