Siemens möchte moderne Gasturbinen nach Thailand liefern

Siemens ist daran interessiert, seine hochmoderne HL-Klasse Gasturbine an Kunden in Thailand zu liefern, um das Ziel des Landes zu erreichen, es zu hocheffizienter Energie mit niedrigen Kosten aufzurüsten.

Die fortschrittlichen Gasturbinen der HL-Klasse, die im vergangenen September eingeführt wurden, kombinieren eine Reihe neuer, aber getesteter Technologien, um die nächste Effizienz- und Leistungsstufe von Kombikraftwerken zu erhöhen.

Die HL-Klasse macht den Weg frei für Effizienzlevel jenseits von 63 Prozent mit einem mittelfristigen Ziel von 65 Prozent.

Thomas Hagedorn, Vertriebsleiter für die Region Asien und Pazifik der Siemens-Sparte Strom und Gas, sagte, dass Thailand für die große Gasturbine immer ein sehr bedeutender Markt und einer der größten in Südostasien gewesen sei.

„Da wir unsere Zusammenarbeit fortsetzen, glaube ich, dass wir in der Lage sein werden, die HL-Klasse als nächstes Projekt in Thailand anzubieten. Und die EGAT (Electricity Generating Authority of Thailand) ist unser nächstes Ziel. Wir sind bereit, es jederzeit zu liefern“, sagte Hagedorn kürzlich in einem Interview mit The Nation.

Siemens hat in den vergangenen zehn Jahren vier Kraftwerksprojekte für die EGAT bereitgestellt: Chana 1, Bang Pakong 5, Chana 2 und Wang Noi 4.

Im vergangenen Jahr unterzeichnete Siemens mit seinem japanischen Partner Marubeni Corporation einen Vertrag mit dem staatlichen Energieversorger für die Lieferung eines schlüsselfertigen Kombikraftwerkes namens South Bangkok.

Hagedorn sagte, die hochmoderne Maschine würde dem Land zugute kommen, da der Gaspreis in Thailand ziemlich hoch ist, teilweise aufgrund von Energieimporten.

„Das heißt, Sie brauchen eine hocheffiziente Maschine, um erschwinglichen Strom zu produzieren. Außerdem plant Thailand, Anlagen älterer Technologie durch die nächste Technologie zu ersetzen“, sagte Hagedorn.

Thailand ist stark abhängig von Gas, was 70-75 Prozent der Energiebasis des Landes ausmacht, sagte er.

Seiner Ansicht nach steht die Notwendigkeit einer Diversifizierung des Energiemixes auf der Agenda des Landes ganz oben. Aber während Kohle die billigste Energiequelle ist, steht ihre soziale Akzeptanz auf dem Spiel, sagte Hagedorn und verwies auf Umweltprobleme.

„Angesichts der Herausforderungen glaube ich, dass Thailand weiterhin beträchtliche Kapazitäten in Gaskraftwerken aufbauen wird.“

Bei einer Präsentation in den Medien der Asean-Länder in der Siemens-Gasturbinenanlage in Berlin sagte Hagedorn, der fast sein gesamtes Berufsleben in Asien-Pazifik-Ländern verbracht hat, dass Gaskraft heute sehr wichtig sei.

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