Chiang Mai: Polizei macht Jagd auf KFZ-Umweltsünder

Das Büro des Pollution Control Department ( PCD ) in der nordthailändischen Provinz Chiang Mai unternimmt jetzt ernsthafte Schritte gegen die Besitzer von Fahrzeugen, die höhere Mengen schwarzer Abgase freisetzen, als laut Gesetz erlaubt sind,berichtet die thailändische Tageszeitung Daily News.

Immer wieder wird in den Medien über die extreme Luftverschmutzung in der nördlichen Provinz Chiang Mai berichtet.

Dabei ist den meisten Bewohnern in Chiang Mai, die unter der Luftverschmutzung leiden klar, dass sie zu bestimmten Jahreszeiten vor allen Dingen durch den Rauch verursacht wird, der bei den zahlreichen Brandrodungen entsteht. Obwohl die Behörden Jahr für Jahr gegen diese illegalen Brandrodungen vorgehen, hat sich die Situation bisher nur unwesentlich geändert.

Jetzt haben die Behörden einen neuen Versuch an einer anderen Stelle gestartet, um die extremen Luftverschmutzungen in und um Chiang Mai zu lindern. Dafür hat das zuständige Amt für Luftverschmutzung, das Pollution Control Department ( PCD ) erklärt, dass von nun an auch ernsthafte Schritte gegen die Besitzer von Fahrzeugen vorgegangen werden, deren Abgaswerte höher sind, als das thailändische Gesetz erlaubt, erklärte der Generaldirektor des Pollution Control Department, Herr Sunee Phanpong.

Bereits in der vergangenen Woche haben Beamte des PCD in der Stadt zufällige Kontrollen durchgeführt und dabei 363 Autos angehalten und deren Abgaswerte überprüft. Bei 46 der insgesamt 363 überprüften Fahrzeuge wurde dabei eine höhere Konzentration von Kohlenmonoxid gemessen, als laut dem thailändischen Gesetz zulässig sind.

Dabei wurden die Fahrzeughalter nicht nur mit einer Geldbuße von 500 Baht zur Kasse gebeten, sondern ihre Fahrzeuge wurden zunächst so lange still gelegt, bis ihre Autos von lizenzierten Inspektoren kontrolliert wurden.

Ob diese Kontrollen letzten Endes wirklich dazu führen, dass die Luftverschmutzungen spürbar zurückgehen, muss zunächst noch abgewartet werden. Außerdem wurden nur die Fahrzeuge kontrolliert, die im Bereich der Stadt Chiang Mai unterwegs waren. Die zahlreichen LKWs, die immer wieder zwischen den Feldern und Dörfern hin und her pendeln, und ebenfalls zur Luftverschmutzung beitragen, dürften bei den Kontrollen im Stadtbereich allerdings erst gar nicht auftauchen.

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