Regierung erstellt Notfall-Programm wenn Staudämme brechen sollten

Noch vor dem offiziellen Beginn der Regenzeit in Thailand sind schon jetzt laut den Daten des Royal Irrigation Department ( RID ) 50 Stauseen im ganzen Land zu mehr als 80 Prozent gefüllt. Während das Meteorologische Wetteramt bereits vor „ mehr Regen als durchschnittlich „ warnt, behaupten die Behörden, dass sie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben und sich auf die beunruhigende Wassersituation in den nächsten Monaten bestens vorbereitet haben.

Laut der Wettervorhersage von National Hydro Informatics und dem Climate Data Center wird erwartet, dass die Niederschläge während dieses Monsuns um 10 Prozent über dem Durchschnitt liegen und bis zum Ende der Saison noch mindestens ein bis zwei schwere Stürme in Thailand erwartet werden.

Allerdings enthüllen die Daten auch noch eine weitere schockierende Tatsache:

Fünf mittelgroße Reservoire haben schon jetzt ihre maximale Kapazität nicht nur erreicht, sondern bereits überschritten. Bei weiteren starken Niederschlägen könnten diese fünf Dämme schon jetzt jederzeit Überlaufen. Dazu gehören:

  1. Huai Yai Reservoir in Nakhon Sawan – 103 %
  2. Lam Taphern Reservoir in Kanchanaburi – 102 %
  3. Huai Samnak Mai Zeng Reservoir in Ratchaburi – 100 %
  4. Klong Ya Reservoir in Krabi – 100 %
  5. Huai Sakad Reservoir in Nakhon Ratchasima – 101 %

Der Generaldirektor des neu gegründeten Nationalen Wasseramtes Herr Somkiat Prajumwong versicherte gegenüber den Medien, dass die Behörden auf die Regenzeit vorbereitet seien. Er habe den zuständigen Behörden bereits im Vorfeld befohlen, die Stauseen im ganzen Land sorgfältig zu inspizieren und zusätzlich auch noch Pläne für eine Notfallwasserkrise zu entwerfen.

“Wie wir herausgefunden haben, gibt es schon jetzt 50 Stauseen, die bereits vor Beginn der Regenzeit gut 80 Prozent ihrer Speicherkapazität erreicht haben“, sagte Herr Somkiat.

Das Büro hat alle beteiligten Behörden wie das Royal Irrigation Department ( RID ), die thailändische Stromerzeugungsbehörde und das Innenministerium angewiesen, das Wasser so weit wie möglich abzulassen und die Dämme zu verstärken, um die Sicherheit der Stauseen während der kommenden Regenzeit zu gewährleisten”, fügte Herr Somkiat hinzu.

“Wir müssen schnell handeln und versuchen, das Wasser in allen Reservoirs vor der vollen Regenzeit auf unter 60 Prozent zu reduzieren”, betonte er.

Herr Somkiat wies weiter darauf hin, dass, wenn die Reservoirs nicht rechtzeitig auf unter 60 % reduziert werden können, das nationale Wasseramt den Besitzer der Reservoirs bereits angewiesen habe, ein Notfallprotokoll zu erstellen. Das Notfallprotokoll soll die Verantwortlichen des Projekts darüber informieren, was im Falle einer Krise zu tun sei, fügte er weiter hinzu.

Das Notfallprotokoll soll Anweisungen darüber geben, wie man Personen flussabwärts, wenn der Alarm ertönt, auf ein eventuelles Hochwasser vorbereitet. Außerdem soll bereits vorher geklärt werden, wohin die betroffenen Bewohner evakuiert werden können, falls tatsächlich das Niveau eines Dammes überschritten wird oder ein Damm sogar brechen sollte.

Im vergangenen Jahr wurden mindestens vier Stauseen durchbrochen, nachdem der Druck auf die Kapazität des Staudämme aufgrund der starken Regenfälle zum Einsturz der Talsperre führte, die vielen Menschen das Leben kosteten und weit reichende Überschwemmungen stromabwärts verursachten.

Das bekannteste Beispiel im letzten Jahr war der Huai Zaikamin Stausee in der Provinz Sakon Nakhon, wo der Damm von heftigen Regenfällen überrollt und zerstört wurde. Dies führte dazu, dass die gesamte Stadt Sakon Nakhon innerhalb weniger Stunden von tiefem Flutwasser überschwemmt wurde.

Somkiat sagte allerdings auch, dass die Wasserwirtschaft in diesem Jahr besser sei als im vergangenen Jahr. Das liegt vor allem daran, erklärte er, weil es in diesem Jahr das erste Mal ist, dass die Wasserwirtschaftspolitik des Landes unter der Kontrolle einer einzigen Behörde steht, die die Macht über alle damit verbundenen Agenturen hat.

“Ich bin mir sicher, dass unsere Effizienz im Umgang mit dem Bewässerungsmanagement und dem Hochwasserschutz im Rahmen des einheitlichen Wassermanagementplans des Nationalen Wasseramtes deutlich verbessert wird”, fügte er hinzu.

Als landwirtschaftlicher Planer für das Chao Phraya-Becken sagte Generaldirektor Somkiat, das Royal Irrigation Department ( RID ) habe bereits Wasser für die Bauern in Wasserrückhaltegebieten in Phitsanuloks Bezirk Bang Rakam und in andere Wasserrückhaltefelder in Ayutthaya, Singburi und in Angthong umgeleitet.

Dies würde es den Landwirten ermöglichen, bereits im letzten Monat mit der Landwirtschaft zu beginnen und ihre Ernte vor Beginn der Hochwassersaison zu ernten.

“Wir haben uns auch die Beschwerden der Menschen über die Probleme der Wasserwirtschaft in den Wasserrückhaltegebieten des letzten Jahres angehört”, sagte Somkiat.

“Das Büro hat das RID und die Autobahnbehörde angewiesen, dafür zu sorgen, dass das Hochwasser in den Wasserrückhaltefeldern nicht zu hoch ist, da es den Menschen in den vergangenen Jahren schon Schwierigkeiten bereitet hatte”.

 

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4 Responses to Regierung erstellt Notfall-Programm wenn Staudämme brechen sollten

  1. Emi says:

    Regierung erstellt Notfall-Programm wenn Staudämme brechen sollten

    Ausser in Bananenrepubliken ist DAS ein ganz normaler Verwaltungsvorgang!

    Zu dem Rest sage ich nichts ohne serioese Quellen!!!

    Noch vor dem offiziellen Beginn der Regenzeit in Thailand sind schon jetzt laut den Daten des Royal Irrigation Department ( RID ) 50 Stauseen im ganzen Land zu mehr als 80 Prozent gefüllt.

    Aus dem geforderten Link muesste vor allem hervorgehen , WIEVIELE es von diesen "Stauseen" es in GANZ TH gibt! 100.0000?200.000? …..

    Ein "80% voller See" sagt ausser dem gar nichts aus! Wenn das zB Kuehlteiche fuer Atomkraftwerke oder anderes sind. MUESSEN die sol voll sein!

    Auch ist einfach die Frage, wieviel fliesst da taeglich im Normallfall ab! Wuerden da taeglich 5% abfliessen, waere das auch schon sehr knapp.

    Ausserdem hat JEDER Stausee einen Abfluss wo man Wasser ablaufen lassen kann.

    Hier stinkt es wieder mal ganz gewaltig nach Panikmache! Ich denke wirklich, die Behoerden sind viel besser vorbereitet!

    Im vergangenen Jahr wurden mindestens vier Stauseen durchbrochen, nachdem der Druck auf die Kapazität des Staudämme aufgrund der starken Regenfälle zum Einsturz der Talsperre führte, die vielen Menschen das Leben kosteten und weit reichende Überschwemmungen stromabwärts verursachten.

    In welchem Land war das denn?

    Danke aber fuer das BILD!!!

     

    Ihr Einverstaendnis vorausgesetzt, werde ich das gleich an anderer Stelle weiterbenutzen!

    • STIN STIN says:

      Regierung erstellt Notfall-Programm wenn Staudämme brechen sollten

      Ausser in Bananenrepubliken ist DAS ein ganz normaler Verwaltungsvorgang!

      richtig – nur TH ist nun mal ein Bananen-Staat.

      Zu dem Rest sage ich nichts ohne serioese Quellen!!!

      Quelle ist die Regierung selbst und die The Nation.

      Quelle: Royal Irrigation Department ( RID ), The Nation

      Einfach gucken.

      Aus dem geforderten Link muesste vor allem hervorgehen , WIEVIELE es von diesen “Stauseen” es in GANZ TH gibt! 100.0000?200.000? …..

      dürften fast alle sein. Es gibt 26 grosse Staudämme – also sind hier kleine auch dabei.

      Ein “80% voller See” sagt ausser dem gar nichts aus! Wenn das zB Kuehlteiche fuer
      Atomkraftwerke oder anderes sind. MUESSEN die sol voll sein!

      ein 80% voller Staudamm geht mit Sicherheit über, wenn er vor Beginn der Regenzeit, die d.J. heftig werden soll (siehe Bericht)
      schon so voll ist.

      Auch ist einfach die Frage, wieviel fliesst da taeglich im Normallfall ab!
      Wuerden da taeglich 5% abfliessen, waere das auch schon sehr knapp.

      fang bitte nicht an zu rechnen. Das wird nix.

      Ausserdem hat JEDER Stausee einen Abfluss wo man Wasser ablaufen lassen kann.

      richtig, bei uns auch. Wenn es dann hier überläuft – schwimmt das ganze Umfeld darunter. Hatten wir schon einmal.
      War Chaos….. – einer tot.

      Hier stinkt es wieder mal ganz gewaltig nach Panikmache!
      Ich denke wirklich, die Behoerden sind viel besser vorbereitet!

      ich habe es hier lieber im Vorfeld mit Vorbereitung, als bei einem Bruch dann Panik.

      Im vergangenen Jahr wurden mindestens vier Stauseen durchbrochen, nachdem der Druck auf die Kapazität des Staudämme aufgrund der starken Regenfälle zum Einsturz der Talsperre führte, die vielen Menschen das Leben kosteten und weit reichende Überschwemmungen stromabwärts verursachten.

      In welchem Land war das denn?

      Thailand. Einer in Sukothai am 28.7.2017, dann Lampao Dam in Kalasin, einer in Singburi.
      Musst halt gucken. Gab mehrere Tote.

      Ihr Einverstaendnis vorausgesetzt, werde ich das gleich an anderer Stelle weiterbenutzen!

      kein Problem, gehört der Regierung. RID.

      • Siamfan says:

        Ich habe schon zig Mal gesagt,  da gehört eine Software gestützte Steurung hin,  am besten online. 

        Dann braucht es Wartungsschichtdienst und eine Bereitschaft und dann kann man die andere Hälfte eibsparen und es gibt kein Hochwasser mehr. 

        Die haben sicher auch eine /mehrere? ) Nebenbeschäftigungen.

        Interessenkolission?! 

         

        • STIN STIN says:

          Ich habe schon zig Mal gesagt, da gehört eine Software gestützte Steurung hin, am besten online.

          gibt es schon. Die Zeit, wo Schleusen und Watermanagment per Hand erledigt werden ist
          schon lange vorbei. Heute alles elektronisch gesteuert. Weltweit sind hier Bosch Rexroth führend.
          Die sind auch in Thailand dazu aktivgute Steuerungs-Technik für Dämme mit Software…..
          Beim 3-Schluchten-Damm in China ist auch die eingesetzt.

          Da sind also die Deutschen Experten. Südamerika, Asien – überall Bosch-Staudamm-Steurerungen im
          Einsatz.

          Dann braucht es Wartungsschichtdienst und eine Bereitschaft
          und dann kann man die andere Hälfte eibsparen und es gibt kein Hochwasser mehr.

          Wartungsschichtdienst gibt es, Bereitschaft auchkenn ich von unserem Staudamm.
          24/7 besetzt.

          Also alles schon dadas Rad muss nicht neu erfunden werden.

          Die haben sicher auch eine /mehrere? ) Nebenbeschäftigungen.

          Da EGAT die meisten Steuerungen bei den Dämmen hat, müsste man die EGAT-Technikerverträge mal sehen,
          inwieweit die Techniker Nebenbeschäftigungen ausüben dürfen. Das ist auch alles arbeitsrechtlich
          geregelt.

          Also auch schon nix neues.

          Interessenskonflikt wäre bei denen dann gegeben, wenn es noch eine EGAT-Konkurrenz geben würde.
          Dann wäre eine Nebenbeschäftigung bei denen sicherlich nicht möglich.

          Aber ein EGAT-Techniker darf natürlich durchaus am Wochenende in der Bar Bier ausschenken, kein Problem.

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