Songhkla: Grindwal starb wegen 8 kg Müll in seinem Magen

Wie das Marine and Coastal Resources Department berichtet, starb am Freitagabend ein kranker Kurzflossen Grindwal, der zuvor in einem Kanal in Songkhla gefunden und zunächst gerettet werden konnte. Laut den Angaben der Mitarbeiter des Marine und Küsten Büros starb der Grindwal offenbar an rund 8 kg Plastikmüll und Plastiktüten, die nach einer Autopsie in seinem Magen gefunden wurde.

Bewohner und Einheimische hatten den offensichtlich kranken Grindwal am 28. Mai im Na Thap Kanal in Songkhlas Bezirk Chana entdeckt und das Marine and Coastal Resources Department darüber informiert, dass der Grindwal offensichtlich nicht mehr in der Lage war, zu schwimmen.

Die Mitarbeiter des Marine und Küsten Büros machten sich sofort auf den Weg zu dem kranken Wal und benutzten zunächst zwei Boote, um den Wal zu erreichen. Um ihn vor der sengenden Sonne zu schützen, bauten die Mitarbeiter zunächst ein Sonnendach über dem Wal. Anschließend kümmerten sich die Mitarbeiter rund um die Uhr um das kranke Tier.

Trotz aller eingeleiteten Rettungsmaßnahmen erlitt der Grindwal am Freitag gegen 16.30 Uhr einen Krampfanfall und erbrach dabei fünf Plastiktüten. Leider waren die Mitarbeiter nicht in der Lage, dem Wal weiter zu helfen.

Das Marine and Coastal Resources Department berichtete später auf seiner Facebook Seite dass der Wal am Freitag um 16.45 gestorben sei. Anschließend wurde das Tier für eine Autopsie freigegeben.

Als die Mitarbeiter des Marine und Küsten Büros den Bauch des Grindwal für eine genauere Kontrolle der Todesursache aufschnitten, entdeckten sie darin ganze 80 Plastiktüten und diversen anderen Plastikmüll mit einem Gesamtgewicht von rund acht Kilogramm.

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3 Kommentare zu Songhkla: Grindwal starb wegen 8 kg Müll in seinem Magen

  1. berndgrimm sagt:

    Diese Meldung hat es sogar bis Europa geschafft. Allerdings mit dem Hinweis

    dass Thailand mit dem derzeit hoechstem Verbrauch von Plastiktueten in der Welt

    die Nummero 1 der Umweltsuender auf diesem Gebiet ist. Genau wie bei den Verkehrstoten!

    Und was passiert in Thailand?

    Wie ueblich Ausreden und die Beschuldigung Anderer!

    Aus der Nation:


    • Photo/AFP

    • Photo/AFP

    • Photo/AFP

    • Photo/AFP

    • Photo/AFP

    • Photo/AFP

    Delhi slum drowning in plastic as Environment Day focuses on India

    ASEAN+ June 04, 2018 19:53

    By Agence France-Presse
    New Delhi

     

    A sea of plastic spreads through the New Delhi slum of Taimur Nagar, a symbol of the grime and waste that makes the Indian capital one of the world's most polluted cities.

     

    aus der BP:

    video

    Dead whale spotlights losing battle against plastic

    A pilot whale that died after ingesting rubbish has highlighted Thailand's losing battle against plastic, said conservationists who called for urgent measures to cut back on pollution that also worsens urban flooding.

    Thailand remains one of the world's worst polluters, with government initiatives to convince people to use less plastic largely failing, they said.

     

    Da stellen sich die Taeter wieder als Opfer hin.

    Und eine Regierung die ueberhaupt nix tut als grosse Kaempfer

    gegen den hiesigen Umweltzerstoerungs Wahnsinn.

     

     

    • Siamfan sagt:

      Der Fund der Plastiktüten im Magen des armen Tieres ist sicher kein Beleg für die Todesursache! 

      Darf die nicht veröffentlicht werden? !

      • STIN STIN sagt:

        Der Fund der Plastiktüten im Magen des armen Tieres ist sicher kein Beleg für die Todesursache!

        Darf die nicht veröffentlicht werden? !

        doch, ist schon Fakt. Das Tier wurde obduziert. Es waren die 80 Plastiktüten.

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