Beamte und Polizei bedrohen Mitglieder der neuen Future Forward Partei

Die kürzlich gegründete Partei Future Forward hat die Militärregierung aufgefordert, Drohungen gegen ihre Mitglieder, insbesondere in der nördlichen und nordöstlichen Region, zu beenden.

In einer Erklärung heißt es, Beamte hätten Fotos von Fahrzeugen von Mitgliedern bei der ersten Parteisitzung auf dem Rangsit Campus der Thammasat-Universität gemacht.

Parteimitglieder seien anschließend bedroht und belästigt worden und hätten Angst empfunden. Die Future Forward Party hat die Beamten aufgefordert, missbräuchliche Handlungen einzustellen, die die Rechte und die Freiheit der Bürger verletzen. Der stellvertretende Parteivorsitzende von Chiang Mai, Chamnan Chanruang, sagte laut „Khao Sod“, Dutzende von Mitgliedern seien von Polizisten in Zivil aufgesucht und bedroht worden.

[caption id="attachment_25322" align="alignnone" width="600"] epa06645461 Thanathorn Juangroongruangkit, 39, co-founder of the newly formed Future Forward Party addresses attendees during a discussion on the future of Thai politics, at the Foreign Correspondents Club of Thailand (FCCT) in Bangkok, Thailand, 04 April 2018. Thanathorn Juangroongruangkit’s party looks to be a voice for the young and the progressive and hopefully heal political division. EPA-EFE/DIEGO AZUBEL[/caption]

Die Partei hatte vor Tagen für Schlagzeilen gesorgt, als sie ankündigte, nach der Parlamentswahl die von den Militärs geschrieben Verfassung aus dem Jahr 2017 durch eine demokratische zu ersetzen.

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5 Kommentare zu Beamte und Polizei bedrohen Mitglieder der neuen Future Forward Partei

  1. berndgrimm sagt:

    Jean/CH sagt:

    6. Juni 2018 um 5:04 pm

    Von Ihnen nicht anders zu erwarten. Armselig!

     

    Vom thailandfernen Goebbels Imimitator der einmal im Leben

    zu den "Siegern" gehoeren will ist nix Anderes zu erwarten.

    Armselig ist seine groesste Lebensleistung!

  2. Wolf5 sagt:

    Wer anderes erwartet hat, ist selber schuld.
    Alle anderen, welche Wahlkampf betreiben möchten, werden massiv bedroht und wahrscheinlich in Kürze auch endgültig verboten werden.
    Ist halt Wahlkampf auf thailändisch unter dieser Militärdiktatur – da darf nur der Diktator Prayut auf Wahlkampfreise gehen (finanziert aus Steuermitteln) und in Milliardenhöhe Subventionen versprechen!

    • berndgrimm sagt:

      Bisher hat derChefdiktator ja immer nur Nichtwahl Propaganda gemacht.

      Aber jetzt , wo es so aussieht dass sich eine "Wahl" nicht mehr verhindern

      laesst muss er Wahlpropaganda fuer seine vielen Militaerparteien machen

      und potentielle Konkurrenten ausschalten.

      Dabei kann er die kommenden Wahlen (wenn sie denn mal kommen)

      ueberhaupt nicht verlieren.

      Aber er will die Blamage verhindern dass die vielen Militaerparteien

      am Ende die Parlamentswahlen verlieren und er nur dank seines

      Militaersenats gewaehlt wird.

  3. Raoul Duarte sagt:

    ROFL

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