Mehr als die Hälfte der Touristen fliegt unversichert in den Urlaub

Die Urlaubssaison steht vor der Tür. Laut der Versicherung Europ Assistance planen 64 Prozent der Deutschen, 2018 in den Urlaub zu fahren.

Es geht vor allem ins europäischen Ausland, aber auch in exotische Länder wie Sri Lanka oder Thailand. Doch aus dem Traum von Entspannung und Ruhe kann innerhalb von Sekunden ein Albtraum werden. Ein Autounfall auf dem Weg ins Hotel, ein Schlaganfall an der Pool-Bar oder ein Herzinfarkt während des Frühstücks – all diese Szenarien sind bittere Realität.

Wie komme ich wieder nach Hause?

Doch bei vielen Urlaubern kommt das böse Erwachen erst nach einem solchen Schicksalsschlag. Bin ich im Ausland überhaupt versichert? Wie sind hier die medizinischen Zustände? Und wie komme ich wieder nach Hause?

Viele Patienten stellen sich solche Fragen erst dann, wenn es schon zu spät ist.

Rund 50 Prozent der Urlauber haben in einer Befragung angegeben, eine zusätzliche Reisekrankenversicherung zu besitzen. Das heißt im Umkehrschluss: Jeder Zweite ist ohne zusätzlichen Versicherungsschutz im Ausland unterwegs.

Dass die Absicherung medizinischer Notfälle im Ausland für Deutsche immer unwichtiger wird, ist auch für Bastian Landorff von der Verbraucherzentrale Bayern ein besorgniserregender Trend:

“Manche Versicherte sehen die Thematik des Versicherungsschutzes unbeschwert, da sie davon ausgehen, ohnehin bereits einen Schutz im Ausland zu haben. Das kann aber ein trügerisches Gefühl sein.”

Einige Urlauber verlassen sich beispielsweise uneingeschränkt auf den Schutz ihrer Krankenkasse. Deutschland hat mit einigen Staaten sogenannte bilaterale Sozialversicherungsabkommen geschlossen. Durch ein solches Abkommen wird der soziale Schutz des Versicherten geregelt, der sich in dem jeweiligen Land aufhält. Aber die Krankenversicherung ist nicht mit inbegriffen. Und so kann beispielsweise die Behandlung eines Insektenstiches mit allergischem Schock in den USA plötzlich 6000 US-Dollar kosten.

Immerhin: In der Europäischen Union sollte das doch, zumindest in der Theorie, anders aussehen. Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte, die auf der Rückseite der nationalen Krankenversicherungskarte abgedruckt ist, hat jeder Versicherte in allen EU-Mitgliedsstaaten Anspruch auf Behandlung. Theoretisch.

Doch in der Praxis bleiben Kosten oftmals trotzdem am Urlauber hängen.

In der EU ist man versichert – zumindest in der Theorie

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen nämlich in der Regel nur die Kosten, die auch von den Kassen im jeweiligen Land erstattet würden. So müssen bestimmte Medikamente oder Untersuchungen aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Das Gleiche gilt für den Aufenthalt in bestimmten Krankenhäusern.

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt im europäischen Ausland nur die Kosten für Ärzte und Krankenhäuser, die zur Versorgung der Versicherten berechtigt sind. Viele Ärzte behandeln zudem nur gegen Privatrechnung, die die Krankenkasse zu Hause in der Regel nicht ersetzt. Im schlimmsten Fall muss ein Aufenthalt in einer Privat-Klinik komplett selbst bezahlt werden.

Diese gefährliche Lücke im System der Krankenversicherungen wird finanziell besonders kritisch, wenn der verletzte Urlauber zurück nach Deutschland geholt werden soll. Dieser Fall tritt meistens bei schlimmen Verletzungen oder Erkrankungen auf, die im Ausland nur unzureichend behandelt werden können. Verbrennungen, Hirnblutungen oder Herzinfarkte sind alltägliche Beispiele.

Der Transport mit einem Linienflugzeug ist in solchen Fällen nahezu ausgeschlossen. Stattdessen kommen Ambulanz-Jets zum Einsatz. Privat-Flugzeuge, die zu “fliegenden Intensivstationen” umgerüstet wurden. Mit den Geräten an Board kann der Patient überwacht werden. Außerdem haben Ambulanz-Jets im Luftraum Vorrang vor allen anderen Flugzeugen.

Der ADAC betreibt beispielsweise über ein Tochterunternehmen in Nürnberg vier eigene Ambulanz-Jets, die verletzte Urlauber aus der ganzen Welt zurückholen. Andere Versicherungen haben zwar keine eigene Flotte, chartern aber für die Rückholung der Patienten entsprechende Flugzeuge.

Die Zahl der Rücktransporte steigt an

Hauptursachen für die Krankenrücktransporte per Flugzeug sind beim ADAC in rund 70 Prozent der Fälle Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle und Hirnblutungen. 15 Prozent gehen auf Unfälle zurück, besonders auf Verkehrs- und Sportunfälle.

Die Zahl der Rücktransporte steigt an: Für rund 12.900 verletzte Urlauber organisierte der ADAC einen Krankenrücktransport in eine Klinik in der Heimat – das sind rund 800 Patienten mehr als im Vorjahr. Rund 4.400 dieser erkrankten oder verletzten Urlauber (plus zehn Prozent) wurden per Flugzeug zurückgebracht.

Im schlimmsten Fall ist der Patient finanziell ruiniert

Ein Krankenrücktransport in eine Klinik in Deutschland ist, egal in welchem Land, nicht über die Krankenkasse abgedeckt. Für den Patienten kann das im schlimmsten Fall den finanziellen Ruin bedeuten, erklärt Jochen Oesterle vom ADAC:

“Je nach Maschinentyp kostet ein ADAC Ambulanz-Sonderflug etwa von Ägypten oder den Kanarischen Inseln nach Deutschland bis zu 45.000 Euro. Ein Intensivtransport von Mexiko kann bis zu 70.000 Euro und von Asien oder Australien bis zu 130.000 Euro kosten. Arzt- und Krankenhauskosten sind dabei noch nicht berücksichtigt.”
Auch das Auswärtige Amt bestätigt, dass verletzte Urlauber vor Ort anfallende Kosten ohne ausreichenden Versicherungsschutz selbst tragen müssen. Diese Kosten könnten nicht von deutschen Auslandsvertretungen übernommen werden:

“Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass der Arzt, beziehungsweise das Krankenhaus eine Ausreiseverweigerung erwirkt, wenn die Rechnung nicht beglichen wird.”
Neben dem Finanziellen ist auch die Qualität der medizinischen Versorgung im Ausland von entscheidender Bedeutung. Und die unterscheidet sich – selbst innerhalb Europas. Nicht jedes Land hat Spezialkliniken, die zum Beispiel für die Behandlung von Verbrennungen ausgestattet sind. Die 38-jährige Susanne Tröster ist seit 2010 Flugärztin beim ADAC – und hat auch im europäischen Ausland schon einiges erlebt:

“Es gibt halt auch im europäischen Ausland Orte, wo man schon ein bisschen über die Versorgung schockiert ist. Ich hatte einen Flug nach Südfrankreich in einen kleineren Ort. Dort sollten wir einen Patienten im Krankenhaus abholen und da kam es einem so vor wie vor 20 bis 30 Jahren. Hygienisch mangelhaft, personell nicht gut ausgestattet und die Geräte wurden in Deutschland gefühlt vor 10 Jahren ausgemustert.”
Dass sich nur jeder zweite Urlauber für einen zusätzlichen Reisekrankenschutz entscheidet, kann fatale Folgen haben. Denn viele sind sich nicht bewusst, was diese Lücke im Sozialsystem für Auswirkungen haben kann. Dabei bekommt man eine Reisekrankenversicherung schon für unter zehn Euro im Jahr.

Abgedeckt sind alle Behandlungskosten im Ausland, die Rückholung in ein deutsches Krankenhaus, die Überführung im Todesfall, die Personen-Bergung und die aktive Unterstützung und Beratung durch deutsche Ärzte.

Eine Investition, die einem das Leben retten und den finanziellen Ruin ersparen kann.
/HTP

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10 Kommentare zu Mehr als die Hälfte der Touristen fliegt unversichert in den Urlaub

  1. Siamfan sagt:

    STIN sagt:

    10. Juni 2018 um 8:31 pm

    Ich bleibe auch deswegen, bei meinen Ausführungen!!

    dadurch werden sie leider auch nicht wahr.

    Sie sind es schon,  denn Sie haben ausser mit solchen Phrasen hier noch nichts widerlegt! !

    • STIN STIN sagt:

      dadurch werden sie leider auch nicht wahr.

      Sie sind es schon, denn Sie haben ausser mit solchen Phrasen hier noch nichts widerlegt! !

      hab nochmals nachgesehen – doch alles wichtige wurde widerlegt, vieles sogar mehrmals.
      Leider zwecklos, weil du schon nach Tagen wieder alles vergessen hast.

      Aber kein Problem, glaub an deine Märchen – die Realität sieht aber anders aus.

  2. Raoul Duarte sagt:

    Siamfan:    Da fehlen auch andere Beiträge!

    Ob das in diesem Thread der Fall ist, kann ich nicht beurteilen. Daß manche "Kommentare" aus den bekannten Gründen verschoben oder gelöscht werden, hat ja niemand abgestritten.

  3. Siamfan sagt:

    Den folgenden Beitrag hatte ich schonmal beantwortet! 

    STIN sagt:

    9. Juni 2018 um 3:01 pm

    Ja, warum gibt es kein Abkommen?

    ich gehe mal davon aus, das die Krankenkassen dieser Welt hier einfach TH und auch den Deutschen nicht so trauen.
    Würden die weltweit versichern, wären viele in TH dauer-krank. Zusammen mit Klitschen und Ärzten kann man
    dann sehr gut absahnen. 50:50 mit dem Arzt einer Klitsche.

    Die Mitarbeiter der Botschaft , die das vorantreiben könnten, haben wohl selbst keine Eile.

    nein, das kann der auch gar nicht. Dazu müssten die KK bereit sein, oder per Bundesgesetz über die Regierung.

    Warum wird bei Ausländern die Notfall verordnung nicht eingehalten.

    wird eingehalten, aber das sind nur max. – ich glaube 72 Stunden und nur solange, bis der Patient stabil ist.
    Aber liegt der im Koma – wer bezahlt das dann? Der arme Thai über die Steuern?
    Warum – das machen nicht mal Deutschland.

    Die Kosten können die Meisten aus der Reisekasse decken.

    oft 10.000 EUR und mehr kann ein Tourist aus der Reisekasse stemmen?
    Könntest du das? Fliegst du mit 100.000 EUR in den Urlaub. Lügner…..

    Es kommen jetzt immer mehr Nobeltouristen, da sind viele auch in der
    Heimat nicht versichert, warum sollen sie es im “billigen” Ausland tun??

    Nobeltouristen haben i.d.R. Privat-KK, wie auch unser NEOT usw.
    Die zahlen das alles – auch in TH.
    Es geht um die Normal-Touristen, die das ganze Jahr sparen müssen, damit sie einmal im Jahr in Urlaub fliegen können.

    Jemand der Millionen EUR hat, der ist sowieso mind. bei BUPA mit Platin-Package versichert.

    Ausserdem sind es ja nicht wirklich viele, bei denen eine KV helfen würde.

    Bei einem gemieteten Moped, Auto, … Wird NICHTS übernommen.

    hab hier wegen deiner Lügen schon mal meine Global Assistance Versicherung kontaktiert, auch meine
    PKV von der Master-Goldcard. Beide übernehmen alles, ohne Limit – wenn keine andere Versicherung es übernimmt.
    Zahlt die Versicherung des Unfall-Verursachers z.B. das Maximum aus der Versicherung von 200.000 Baht und reicht das nicht,
    zahlt meine Versicherung den ganzen Rest.

    So läuft das….. – weltweit.

    Alles wird übernommen – mit einer Ausnahme: wenn man krank von zuhause abfliegt und sich im Zielland dann gleich ins
    KH begibt. Das ist nicht gedeckt.
    Aber alles was im Zielland erst passiert, ist gedeckt. Wenn nicht, hat man die falsche Versicherung.
    DKV ist hier sehr gut. Hanse Merkur und Global-Assistance auch.
    Bei denen ist Alter egal – gilt halt nur für max. 2-3 Monate am Stück. Also weniger für Dauer-Expats.

    Bei Verschulden durch andere auch nicht.

    doch, wird alles übernommen, danach Regressforderung an den Täter. Das macht dann die Versicherung
    selbst. Alles schon geklärt. Mal genau den Vertrag lesen.

    Wir sprechen hier von Touristen, nicht von Expats. Da sind wieder andere Regeln. Alter usw.

    Wenn ein Urlauber in ein Loch im Bürgersteig tritt, gibt es in Rechtsstaaten einen, der dafür aufkommen muss.

    nein, nicht wirklich.
    Wenn ein Urlauber in D auf einer Bananenschale ausrutscht, müsste man erst den Verursacher finden, was meist nie passiert.
    Also auch hier zahlt dann die PKV alles.

    Für einen Mückenstich 6.000$ in der USA, ist schon heftig, aber warum “kostet” das in TH dann ein Vielfaches?

    wenn es dann Dengue gibt, durch den Mückenstich – wird es natürlich teurer.
    Spielt aber keine Rolle, wenn man – sowie du und Familie – PKV hat.

    Die unverschämten Forderung in TH werden mittelfristig die
    Versicherungen nach oben treiben und die Urlauber werden Alternativen nutzen!!

    sämtliche Versicherungen in DACH versichern ja weltweit. Da ist TH als Billig-Land bekannt.
    Eine OP für einen gebrochenen Blinddarm für 600.000 Baht ist weltweit betrachtet, ein Schnäppchen.
    Kostet in der USA mehrere 100.000 USD.

    Du hast Ahnung wie ein Kwai vom Kartenspielen.

    Da fehlen auch andere Beiträge! !

    Ich bleibe auch deswegen,  bei meinen Ausführungen!! 

  4. Raoul Duarte sagt:

    Siamfan:    Ja,  warum gibt es kein Abkommen? 

    Weil es sich – ohne Einzahlung der Touristen – für die gesetzliche KV nicht rechnen würde. Ist aber auch überhaupt nicht notwendig, da eine ReiseKrankenVersicherung – auch fast unabhängig vom Alter des Reisenden – privat mit sehr guten Leistungen sehr preiswert abzuschließen ist.

    Und in diesem Thread geht es ja, wie sehr leicht an der Überschrift zu erkennen ist, eben nicht um Expats, die ihr Leben nicht geplant haben und daher nichts mehr auf die Reihe bekommen, wenn sie “plötzlich” älter werden, sondern um Touristen im Urlaub.

  5. Wolf5 sagt:

    Leider ist es eine Tatsache, dass sehr viele Urlauber (besonders jüngere Urlauber) sich wenig Gedanken über eine ausreichende Reise-Krankenversicherung machen, obwohl diese z.B. in Deutschland bereits für wenige Euro erhältlich sind.

    Anders sieht es jedoch bei den sogenannten Expats aus, welche oft eine bestimmte Altersgrenze erreicht haben und in ihrem Heimatland gesetzlich oder gar nicht mehr krankenversichert sind.
    So ist der Erhalt einer einer Langzeit Auslandskrankenversicherung für Personen über 65- 70 Jahren doch recht kompliziert, bei den meistens Versicherungen bereits unmöglich.
    Sollte trotzdem der Abschluß einer Krankenversicherung gelingen, sind derartige Versicherungen extrem teuer.
    Weiterhin werden alle Vorerkrankungen vom Versicherungsschutz ausgeschlossen, so dass auch hieraus für sehr viele Personen bereits größere Kosten zu erwarten sind.

    So bleibt den älteren Expats oft nur die Möglichkeit, auf Risiko ohne Krankenversicherung im Ausland zu leben (immer in der Hoffnung, dass nichts passieren wird) und das Geld für den Ernstfall zurück zu legen oder in die Heimat zurück zu kehren.

  6. Siamfan sagt:

    Ja,  warum gibt es kein Abkommen? 

    Die Mitarbeiter der Botschaft , die das vorantreiben könnten,  haben wohl selbst keine Eile. 

    Warum wird bei Ausländern die Notfall verordnung nicht eingehalten.

    Die Kosten können die Meisten aus der Reisekasse decken. 

    Es kommen jetzt immer mehr Nobeltouristen,  da sind viele auch in der Heimat nicht versichert,  warum sollen sie es im "billigen" Ausland tun?? 

    Ausserdem sind es ja nicht wirklich viele,  bei denen eine KV helfen würde.

    Bei einem gemieteten Moped,  Auto,  … Wird NICHTS übernommen. 

    Bei Verschulden durch andere auch nicht. 

    Was bleibt da noch? 

    Wenn ein Urlauber in ein Loch im Bürgersteig tritt,  gibt es in Rechtsstaaten einen,  der dafür aufkommen muss. 

    Für einen Mückenstich 6.000$ in der USA,  ist schon heftig,  aber warum "kostet" das in TH dann ein Vielfaches? 

    :Angry:

    Müllsortierer wollten eine Wahnsinnssumme für die Sortierung .

    Alleine die Ankündigung der Einschaltung von Preiprüßern reduzierte die Forderung um 50%!!

    Die unverschämten Forderung in TH werden mittelfristig die Versicherungen nach oben treiben und die Urlauber werden Alternativen nutzen!! 

    • STIN STIN sagt:

      Ja, warum gibt es kein Abkommen?

      ich gehe mal davon aus, das die Krankenkassen dieser Welt hier einfach TH und auch den Deutschen nicht so trauen.
      Würden die weltweit versichern, wären viele in TH dauer-krank. Zusammen mit Klitschen und Ärzten kann man
      dann sehr gut absahnen. 50:50 mit dem Arzt einer Klitsche.

      Die Mitarbeiter der Botschaft , die das vorantreiben könnten, haben wohl selbst keine Eile.

      nein, das kann der auch gar nicht. Dazu müssten die KK bereit sein, oder per Bundesgesetz über die Regierung.

      Warum wird bei Ausländern die Notfall verordnung nicht eingehalten.

      wird eingehalten, aber das sind nur max. – ich glaube 72 Stunden und nur solange, bis der Patient stabil ist.
      Aber liegt der im Koma – wer bezahlt das dann? Der arme Thai über die Steuern?
      Warum – das machen nicht mal Deutschland.

      Die Kosten können die Meisten aus der Reisekasse decken.

      oft 10.000 EUR und mehr kann ein Tourist aus der Reisekasse stemmen?
      Könntest du das? Fliegst du mit 100.000 EUR in den Urlaub. Lügner…..

      Es kommen jetzt immer mehr Nobeltouristen, da sind viele auch in der
      Heimat nicht versichert, warum sollen sie es im “billigen” Ausland tun??

      Nobeltouristen haben i.d.R. Privat-KK, wie auch unser NEOT usw.
      Die zahlen das alles – auch in TH.
      Es geht um die Normal-Touristen, die das ganze Jahr sparen müssen, damit sie einmal im Jahr in Urlaub fliegen können.

      Jemand der Millionen EUR hat, der ist sowieso mind. bei BUPA mit Platin-Package versichert.

      Ausserdem sind es ja nicht wirklich viele, bei denen eine KV helfen würde.

      Bei einem gemieteten Moped, Auto, … Wird NICHTS übernommen.

      hab hier wegen deiner Lügen schon mal meine Global Assistance Versicherung kontaktiert, auch meine
      PKV von der Master-Goldcard. Beide übernehmen alles, ohne Limit – wenn keine andere Versicherung es übernimmt.
      Zahlt die Versicherung des Unfall-Verursachers z.B. das Maximum aus der Versicherung von 200.000 Baht und reicht das nicht,
      zahlt meine Versicherung den ganzen Rest.

      So läuft das….. – weltweit.

      Alles wird übernommen – mit einer Ausnahme: wenn man krank von zuhause abfliegt und sich im Zielland dann gleich ins
      KH begibt. Das ist nicht gedeckt.
      Aber alles was im Zielland erst passiert, ist gedeckt. Wenn nicht, hat man die falsche Versicherung.
      DKV ist hier sehr gut. Hanse Merkur und Global-Assistance auch.
      Bei denen ist Alter egal – gilt halt nur für max. 2-3 Monate am Stück. Also weniger für Dauer-Expats.

      Bei Verschulden durch andere auch nicht.

      doch, wird alles übernommen, danach Regressforderung an den Täter. Das macht dann die Versicherung
      selbst. Alles schon geklärt. Mal genau den Vertrag lesen.

      Wir sprechen hier von Touristen, nicht von Expats. Da sind wieder andere Regeln. Alter usw.

      Wenn ein Urlauber in ein Loch im Bürgersteig tritt, gibt es in Rechtsstaaten einen, der dafür aufkommen muss.

      nein, nicht wirklich.
      Wenn ein Urlauber in D auf einer Bananenschale ausrutscht, müsste man erst den Verursacher finden, was meist nie passiert.
      Also auch hier zahlt dann die PKV alles.

      Für einen Mückenstich 6.000$ in der USA, ist schon heftig, aber warum “kostet” das in TH dann ein Vielfaches?

      wenn es dann Dengue gibt, durch den Mückenstich – wird es natürlich teurer.
      Spielt aber keine Rolle, wenn man – sowie du und Familie – PKV hat.

      Die unverschämten Forderung in TH werden mittelfristig die
      Versicherungen nach oben treiben und die Urlauber werden Alternativen nutzen!!

      sämtliche Versicherungen in DACH versichern ja weltweit. Da ist TH als Billig-Land bekannt.
      Eine OP für einen gebrochenen Blinddarm für 600.000 Baht ist weltweit betrachtet, ein Schnäppchen.
      Kostet in der USA mehrere 100.000 USD.

      Du hast Ahnung wie ein Kwai vom Kartenspielen.

  7. Raoul Duarte sagt:

    Die Sorglosigkeit vieler Urlauber ist wirklich erschreckend.

    Dabei kann man sich gerade für (häufig zeitlich eingeschränkte Reisedauer) seine Urlaubs- und Erlebnisreisen unglaublich günstig (auch für viele unterschiedliche Reisen in verschiedene Gebiete weltweit) versichern.

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