Führerscheineinzug vor Ort nur mehr bei schweren Verkehrsunfällen

Die Polizei will im kommenden Jahr für die meisten Verkehrsdelikte von Motorisierten die Führerscheine nicht mehr einziehen.

Derzeit behält der Verkehrspolizist nach einem Vergehen solange die Lizenz, bis der Fahrer sein Bußgeld auf der Polizeistation bezahlt hat. Das kann dauern, vor allem, wenn der Fahrer in Bangkok nicht den Weg zur Wache kennt oder dort bis zum Eintreffen des Verkehrspolizisten warten muss.

Im kommenden Jahr wird die Behörde das Punktesystem für Verkehrssünder einführen und mit verbesserte Datenbanken operieren, heißt es bei „Daily News“. Ab 2019 soll der Führerschein nur bei schweren Vergehen beschlagnahmt werden, so nach Unfällen mit Toten oder Verletzten.

Bei geringeren Verstößen kommt der Bußgeldbescheid zur Wohnadresse und muss umgehend beglichen werden. Zudem werden dem Verkehrssünder von seinem Konto Punkte abgezogen. Das Punktesystem und die elektronische Abwicklung werden derzeit noch diskutiert.

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2 Kommentare zu Führerscheineinzug vor Ort nur mehr bei schweren Verkehrsunfällen

  1. Raoul Duarte sagt:

    Das fing bei Emi/Siamfan schon an und wird nun von Emi 2.0 fortgeführt:

    Was hat ein "Expat" eigentlich davon, seine "Frau" als "dumm" zu bezeichnen? Will er sich kranpfhaft "selbst erhöhen"?

  2. berndgrimm sagt:

    Die Polizei möchte sich endlich ihrer Polizeiarbeit entledigen damit sie sich

    ihrem Kerngeschäft mit der Kriminalität widmen kann.

    Ausserdem : Diese entmenschlichte automatisierte Knöllchenverschickerei

    ohne wirkliche Konsequenzen trifft nur die wenigen anständigen Thai

    (wie meine Frau) die so dumm sind diese Knöllchen zu bezahlen.

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