Chiang Rai: nun beginnt die Bergung der Fussball-Truppe – Update 15

Eine Stunde vor Mitternacht brachte Narongsak Osatanakorn, Gouverneur der Provinz Chang Rai, die erlösende Botschaft: Alle 13 thailändischen Fußball-Jungs, die so lange in der Höhle durchhalten mussten, sind am Leben. Viel mehr hatte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu sagen, man wusste nicht, wie es ihnen da drinnen ging, aber es war doch dieses Lebenszeichen, das alle Angehörigen am Eingang der Höhle so sehr ersehnt hatten, nach qualvollen Stunden der Angst und Ungewissheit. STIN berichtete hier.

Allerdings wurde in der Nacht auch bald deutlich, dass die komplizierte Rettung der Kinder und ihres Trainers mit der Entdeckung der Gruppe noch lange nicht zu Ende ist, dass die härteste Phase womöglich sogar noch bevorsteht. Denn die Elitetaucher der thailändischen Navy Seals hatten ja selbst viele Tage gebraucht, um so weit zu kommen, zuletzt mussten sie einen verschlammten Tunnel freiräumen, um noch voranzukommen. Wie aber würden sie die Jugendlichen, die fünf bis sechs Kilometer vom Eingang der Höhle entfernt ausgeharrt hatten, nun durch die weitgehend überflutete Höhle wieder nach draußen bringen können?

Alles deutet darauf hin, dass sie erst einmal im Tauchen unterrichtet werden müssen, falls sie gesundheitlich dazu in der Lage sind. Der Gouverneur sprach in der Nacht davon, dass es noch vier weitere Stunden dauern würde, um sich überhaupt ein klareres Bild vom Zustand der Vermissten zu machen, erst danach könne man wissen, wie es weitergeht.

Seit Tagen schon laufen die Pumpen in der Höhle auf Hochtouren, die durch schwere Monsunregen überschwemmt wurde, doch trotz aller Anstrengungen und dem Einsatz von etwa 1000 Helfern sank der Pegel zuletzt nur um etwa einen Zentimeter pro Stunde. Und am Mittwoch sind neue Regenfälle angesagt.

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8 Kommentare zu Chiang Rai: nun beginnt die Bergung der Fussball-Truppe – Update 15

  1. Raoul Duarte sagt:

    siamfan:    Wenn man da Wasser hinbringen kann , ist auch Wasserdruck einsetzbar,  mit dem man neue Höhlrngänge ausspülen kann. 

    Sind Sie des Wahnsinns?

    Sie wollen noch weiteres Wasser in die Höhle bringen? Bitte verschonen Sie uns mit weiteren dummen “Vorschlägen”. Sie sind ja genauso verwirrt wie berndgrimm = Emi 2.0, der keinen logischen Gedanken mehr formulieren kann.

  2. Siamfan sagt:

    Ich bezweifle,  man kann die Kinder auf dm Weg rausbringen,  auf dem die SEALS reingekommen sind. 

    Das ganze Bergsystem ist voll mit Wasser,  wie ein Schwamm. 

    Es sollte geprueft werden,  ob man mit  schwerem Geraet seitlich (hangabwaerts)  angraben  kann.

    Das heißtda müßen  Luftlander eine Stelle freiräumen und dann schweres Gerät abgesetzt werden. 

    Dabei muß aber davon ausgegangen werden,  man stößt auf Fels. 

    Wenn man da Wasser hinbringen kann , ist auch Wasserdruck einsetzbar,  mit dem man neue Höhlrngänge ausspülen kann. 

    Von oben halte ich nicht für möglich. 

    Zumindesst nicht von den bisher gesehenen Bildern. 

    Ob eine "Straße" zur Fundstelle möglich ist,  ….?

    Wenn man noch mehr Wasser raushalten kann und abpumpen kann,  können die  Jungs "zurücklaufen. 

    Wichtig wäre zu wissen,  wo genau die Kinder sind ( Dicke der HöhlenWände, -Decke. )

    Was genau ist mit dem "Stausee" , den man immer wieder auf den Bildern sieht? 

    Warum verschwindet hier immer wieder die voreingestellten Daten obwohl anderes angegeben ist. 

    Kann man diese kindischen Schikanen vorübergehend lassen? ?

  3. Raoul Duarte sagt:

    STIN:    es hat wohl alles zusammen geholfen.

    Mit Sicherheit.

    Das sollte man auch anerkennen, ohne wie Bernd-Björn”reflexartig” auf die Helfer einzuschlagen, weil sie zu den so gehaßten Thais gehören.

    Freuen wir uns einfach weiter, daß es anscheinend gut ausgehen wird.

    Und wenn Premierminister Prayuth die Jungs später einmal nach Pattaya einladen wird, um ihnen eine zusätzliche Erholung zu gönnen, sollte niemand darüber geifern. War schließlich längst angekündigt.

  4. Siamfan sagt:

    Es war auch nicht, Pattaya Beach,  es war ein Stück weiter. 

    Für mich war der entscheidente Durchbruch,  die Ableitung des Wassers von "oben" mit den langen Schlauchleitungen! 

    • STIN STIN sagt:

      Es war auch nicht, Pattaya Beach, es war ein Stück weiter.

      aber die Richtung war schon ok.
      Sonst würden sie jetzt noch suchen. Die Höhle soll sehr verzweigt sein.

      Für mich war der entscheidente Durchbruch, die Ableitung des Wassers von “oben” mit den langen Schlauchleitungen!

      nein, dort wo die Jungs sind, sieht es recht trocken aus. Aber es hat wohl alles zusammen geholfen.
      Das Wissen über die Höhle von den 3 Briten, die Ausdauer und Kenntnisse in tauchen von den beiden Navy Seals Truppen und vll auch
      letztendlich dann die Aussies, die beim koordinieren halfen.

  5. Siamfan sagt:

    Sie hatten die zeitliche, Orientierung verloren , verstanden aber ihre Retter nicht

  6. Siamfan sagt:

    Anhang

    Nicht den Kindern in die Augen leuchten!!! 

    Die Pupillen sind voll geöffnet,  das kann Schäden auf der Netzhaut geben. 

     

  7. siamfan sagt:

    Anhang

    Jetzt kommen Promineten + Presse in Scharen und versperren die Zufahrt!

     

    Ich bleibe dabei, Fon Luang kann viel Regen verhindern.

     

    Ueber den Wolken scheint die Sonne mit voller Kraft! Kommt sie durch, wird Wasser ohne Ende verdunstet.

    Und es kommt vor allem kaum noch neuer Niederschlag dazu.

     

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