Japan: Thailand spendet 5 Millionen Baht für Flutopfer

Premierminister Prayuth Chan o-cha hat am Montag im Regierungshaus an den japanischen Botschafter in Thailand, Herrn Shiro Sadoshima, als Zeichen der Unterstützung und Sympathie der thailändischen Regierung, einen Scheck von 5 Millionen Baht für die Katastrophenhilfe nach den verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen im westlichen Teil von Japan überreicht.

Laut den bisherigen Meldungen in den internationalen Medien wurden bisher 210 Todesopfer gemeldet. Rund 4.800 Personen halten sich noch immer in Evakuierungsunterkünften auf, die in 14 Präfekturen eingerichtet wurden.

Nach anhaltenden sintflutartigen Regenfällen seit dem 5. Juli in den westlichen Teil Japans wurde das Land von verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen heimgesucht.

Rund 162.000 Haushalte müssen noch immer ohne fließendes Wasser auskommen. Dadurch und in Folge der schwülen Sommerhitze erhöht sich natürlich das Risiko von Erkrankungen. Bei den extrem starken Regenfällen der vergangenen Woche war es in den am schwersten betroffenen Provinzen Okayama, Hiroshima und anderen Regionen zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen gekommen.

Zahlreiche Häuser wurden teils völlig zerstört und dem Erdboden gleich gemacht. Tausende Menschen mussten evakuiert und in Notunterkünften untergebracht werden. Laut den japanischen Medien ist es die schlimmste Naturkatastrophe, die das asiatische Inselreich seit dem verheerenden Erdbeben und Tsunami im März 2011 heimsuchte.

Laut den Angaben eines Regierungssprechers in Tokio ist die Zahl der Toten bei den verheerenden Regenfällen in Japan auf 210 gestiegen. Den weiteren Berichten der örtlichen Medien zufolge werden noch mehrere Dutzend Menschen vermisst. Tausende Menschen halten sich in Notunterkünften auf. Es ist damit die höchste Opferzahl durch Regenfälle in Japan seit mehr als drei Jahrzehnten.

Anfang Juli hatten heftige Unwetter im Westen und Zentrum Japans schwere Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Mehr als eine Million Menschen verließen ihre Häuser, um Schutz vor den Naturgewalten zu suchen. Tausende Rettungs- und Bergungskräfte waren und sind noch immer im Einsatz, um weitere Vermisste aufzuspüren. Am stärksten betroffen ist die Region um die Millionenstadt Hiroshima.

An einigen Orten gehen die Fluten schon langsam zurück. Dort konnten Rettungskräfte Orte erreichen, die zuvor von der Außenwelt abgeschnitten waren. Entspannung ist aber noch nicht in Sicht: Meteorologen erwarten weitere starke Niederschläge. Die Behörden warnten vor Erdrutschen, die sich auch noch nach dem Nachlassen des Regens abgehen könnten.

Ministerpräsident Shinzo Abe reiste während der Naturkatastrophe in die am schwersten betroffene Provinz Okayama und machte sich von einem Militärhubschrauber aus selbst ein Bild vom Ausmass der Schäden durch die Überflutungen. Bei einem Besuch in den Notunterkünften sagte er weitere Hilfen seiner Regierung zu. Allein in Okayama waren mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen.

Um die japanische Katastrophenhilfe zu unterstützen, hat Premierminister Prayuth Chan o-cha am Montag dem japanischen Botschafter in Thailand, Herrn Shiro Sadoshima, als Zeichen der Unterstützung und Sympathie der thailändischen Regierung, einen Scheck von 5 Millionen Baht für die Katastrophenhilfe nach den verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen im westlichen Teil Japans überreicht.

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