Petchabun: Dorfbewohner wollten Mörder lynchen – Polizei konnte es verhindern

Aufgebrachte Dorfbewohner haben versucht, den von 100 Polizisten begleiteten mutmaßlichen Mörder eines 56-jährigen Mannes und dessen 11 Jahre alten Enkel bei der Nachstellung des Verbrechens zu lynchen.

Der 20-jährige Sohn eines leitenden Polizeibeamten wurde in das Haus gebracht, wo er vor einer Woche den 56-Jährigen und den Jungen erstochen hatte.

Eine Gruppe von 70 Dorfbewohnern versuchte den Verdächtigen zu erreichen. Er war in den frühen Morgenstunden des 25. Juli in das Haus im Unterbezirk Nong-Khawai eingebrochen.

Er war von einem leerstehenden Haus ausgegangen. Die Bewohner wachten auf und er ermordete den Jungen zuerst mit einem Messer. Dann stach er 40 Mal auf den Großvater ein. Er flüchtete mit einem Handy und mit 1 Baht Goldschmuck. Das Verbrechen hatte tagelang Schlagzeilen gemacht. In Kommentaren in sozialen Netzwerken wurde für den Täter die Todesstrafe gefordert.

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3 Kommentare zu Petchabun: Dorfbewohner wollten Mörder lynchen – Polizei konnte es verhindern

  1. Raoul Duarte sagt:

    Siamfan:    … brauchen sie ihn nur an die Tür zu führen und er gesteht alles. 

    Sie sind ja noch schlimmer als der Lynchmob. 

  2. Siamfan sagt:

    Wenn die 100Polizisten den Tatverdächtigen vor dem Mob in ein sicheres Gebäude gebracht haben,  brauchen sie ihn nur an die Tür zu führen und er gesteht alles. 

    Bei den 70 Dorfbewohnern sind mindestens  30dabei, die bei der Polizei "etwas gut zu machen haben"!
    Natürlich wird kein Polizist die Situation ausnutzen!

  3. Raoul Duarte sagt:

    Ein schreckliches Verbrechen – aber zunächst muß ein ordentliches Gericht den Fall beurteilen und sein Urteil fällen; hoffentlich kein Grund für die Vollstreckung der Todesstrafe.

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