Chiang Rai: Künstler finanziert Museum bei der Tham Luang Höhle

An die glückliche Rettung von zwölf Jungen und ihrem Fußballtrainer aus einer Höhle in Mae Sai soll künftig ein Museum erinnern. Die Arbeiten in der Provinz Chiang Rai begannen am Donnerstag, wie lokale Medien berichteten. Am Eingang soll eine Statue des bei den Vorbereitungen zur Rettung gestorbenen thailändischen Tauchers platziert werden.

Geplant sei, den Bau innerhalb von vier bis fünf Monaten abzuschließen, sagte der Künstler Chalermchai Kositpipat, der das Museum entworfen hat und finanzieren wird, dem lokalen Fernsehsender Thai PBS. Das Budget betrage umgerechnet knapp 260.000 Euro.

[caption id="attachment_26726" align="alignnone" width="600"] epa06874516 Thai police officers and soldiers secure the area as ambulances drive in for standby during the rescue operation to evacuate 12 boys of a child soccer team and their assistant coach at Tham Luang cave in Khun Nam Nang Non Forest Park, Chiang Rai province, Thailand, 09 July 2018. According to reports, four boys have been rescued and evacuated to a hospital on 08 July 2018, as rescue operations continue for the 13 members of a youth soccer team including their assistant coach who have been trapped in Tham Luang cave since 23 June 2018. Operations are underway to safely bring out the rest of them after the oxygen tanks are refilled. EPA-EFE/RUNGROJ YONGRIT[/caption]

Die Jungen im Alter von 11 bis 17 Jahren und ihr 25 Jahre alter Trainer waren im Juni bei einem Ausflug in die Höhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non von Wassermassen überrascht worden. Erst nach 17 Tagen kamen die letzten frei. Rund um die Welt hatten Menschen bei der spektakulären Rettungsaktion mitgefiebert.

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12 Kommentare zu Chiang Rai: Künstler finanziert Museum bei der Tham Luang Höhle

  1. Raoul Duarte sagt:

    Anhang

    Noch eine gute Nachricht, die auch weltweit Applaus ernten wird

    Bangkok Post:    Dreißig Menschen, darunter drei "Wild-Boar"-Fußballer und ihr Trainer, der Mönch geworden ist, zeigen ihre Ausweise, nachdem sie die thailändische Staatsbürgerschaft erhalten haben.

    Die drei Jungen erhielten den Ausweis gemäß den Bestimmungen für diejenigen, die in das Land eingewandert sind. Der Trainer erhielt die Staatsbürgerschaft, weil er im Krankenhaus von Mae Sai geboren wurde.

    Glückwunsch allen Neubürgern.

    • Raoul Duarte sagt:

      Anhang

      Die "Nation" ist etwas ausführlicher:

      Nation:    Die vier sind Adul Samon, Mongkol Boonpium, Pornchai Khamluang und Trainer Ekkapol Chantawongse.

      Adul, Mongkon und Pornchai haben ihre Geburtsurkunden vorgelegt.

      Nation:     Ekkapol kam im Mae Sai Krankenhaus zur Welt und hat ein Elternteil, das in Thailand geboren wurde.

      Ihm wurde die Staatsbürgerschaft aufgrund seines guten Benehmens und seiner Handlungen gewährt, die der Gesellschaft zugute kamen.

      Klasse. 

      • STIN STIN sagt:

        Nation: Ekkapol kam im Mae Sai Krankenhaus zur Welt und hat ein Elternteil, das in Thailand geboren wurde.

        der Trainer ist eigentlich von Geburt auf schon Thai – aber er wurde wohl von den Grosseltern aufgezogen.
        Ev. ist der Thai bei seinen Eltern nicht mehr auffindbar oder sonst irgendwie nicht greifbar.

        Wir hatten gleiche Situation. Hausmädchen eine Shan, Schwager Thai – Kind war sofort auch Thai.

        • Raoul Duarte sagt:

          Ja, so scheint's gewesen zu sein:

          Keine Geburtsurkunde auffindbar; deshalb der "Umweg" über die Anerkennung seiner Taten zum Nutzen der Gesellschaft.

          Da gilt wie stets: Auf das Ergebnis kommt es an.

        • Siamfan sagt:

          Ich freue mich riesig für die Jungs!

          Von den Millionen in ähnlicher Situation (seit Jahren ) wird das aber wohl nicht positiv aufgenommen. 

          Bei allen sind eigentlich die Papiere schon seit Jahren fertig,  aber dann findet man bei einem was und dann müssen alle wieder "nach BKK". MIT Geld wäre das nicht passiert. 

          Entscheident ist wohl beim  ThaiRecht wer der Vater ist. 

          • STIN STIN sagt:

            Von den Millionen in ähnlicher Situation (seit Jahren ) wird das aber wohl nicht positiv aufgenommen.

            doch, freuen sich alle.

            Bei allen sind eigentlich die Papiere schon seit Jahren fertig,
            aber dann findet man bei einem was und dann müssen alle wieder “nach BKK”. MIT Geld wäre das nicht passiert.

            nein, läuft anders. Ich war bei einem Einbürgerungsfall dabei.
            Eigentlich wie in DACH. Man benötigt die Pinkfarbene Aufenthaltserlaubnis, das ist die letzte – die man erreichen kann.
            Danach beantragt man die Einbürgerung und einmal oder zweimal pro Jahr gibt es dann Tests – nicht in BKK, direkt in Fang oder anderem Amphoe.
            Die machen das.
            Besteht man den Test in schriftlich und mündlich zu 70% – hat man die Staatsbürgerschaft, ansonsten nicht.
            Bei uns in D ist das der B1 – den man haben muss und die nötigen Jahre Aufenthalt.

            In Viang Haeng hat man es mal mit Geld geschafft – da sitzen heute viele Kamnans, Amphoe-beamte usw. im Knast. Geht nicht mehr.

            Entscheident ist wohl beim ThaiRecht wer der Vater ist.

            nein, auch wenn die Mutter Thai ist, ist das Kind autom. Thai.
            Meine Enkel, da ist die Mutter Thai – die Kinder daher auch. Spielt aktuell keine Rolle mehr.

  2. Raoul Duarte sagt:

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    Die Jungs sind wieder in der Schule

    ThaiPBS:    Die 12 Mitglieder der "Wild Boars" Fußballmannschaft sind endlich wieder da, wo sie wirklich hingehören – in ihren Klassenräumen.

    Eine Begrüßungs-Zeremonie wurde heute von Somboon Sirivej, dem stellvertretenden Gouverneur von Chiang Rai, geleitet.

    ThaiPBS:    Monchai Panathup, Direktor des Secondary Education Office, sagte, daß sie zusätzliche Lernstunden erhalten werden, um die Zeit, die sie in der Höhle und hinterher verloren haben, wieder aufzuholen.

    Ihnen wurden außerdem die versprochenen Trikots von "Bayern München" übergeben. 

  3. Raoul Duarte sagt:

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    ThaiPBS:    Richard Stanton, einer der britischen Höhlentaucher, der letzten Monat an der Höhlenrettung in Tham Luang beteiligt war, wurde mit dem Coventry Award of Merits der Stadt Coventry ausgezeichnet. 

    Seine Heimatstadt Coventry plant, ihm auch den Good Citizen Award für seine Heldentat in Thailand zu verleihen. 

     

  4. Siamfan sagt:

    Die Preise des Künstlers werden zukünftig sicher nicht in den Keller gehen. 

    • STIN STIN sagt:

      Die Preise des Künstlers werden zukünftig sicher nicht in den Keller gehen.

      ich kenne ihn persönlich. Schon mehrmals mit ihm gesprochen. Läuft sehr oft beim weissen Tempel in Chiang Rai rum, den er gestaltet und gebaut hat.
      Das ist ein Aktivist – der macht alles soweit umsonst. Auch der Eintritt beim weissen Tempel war jahrelang umsonst, bis das Erdbeben vieles zerstört hat.
      Dann hat er erst Eintritt festgesetzt.

      • Siamfan sagt:

        Auch dadurch sind seine Arbheiten sicher nicht preiswerter geworden!? 

         

  5. Raoul Duarte sagt:

    Mal sehen, wie "künstlerisch" diese "Aufarbeitung" werden wird.

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