Laos: Zahl der Toten steigt – weiterhin 97 Menschen nach Staudamm-Bruch vermisst

Zwei Wochen nach einem Dammbruch in Laos ist die Zahl der Todesopfer auf 34 gestiegen.

97 Menschen werden auch weiterhin vermisst, rund 10.000 leben nach dem Unglück in der südöstlichen Provinz Attapeu noch in überfüllten Notunterkünften, wie örtliche Medien am Montag berichteten. Wegen des tiefen Schlamms seien die Bergungsarbeiten «extrem schwierig», sagten Rettungskräfte. STIN berichtete hier.

Der Staudamm Xepian-Xe Nam Noy in der südöstlichen Provinz Attapeu war am 23. Juli eingestürzt. Er befand sich zu diesem Zeitpunkt noch im Bau. Fünf Milliarden Kubikmeter Wasser aus dem Staubecken überschwemmten sechs Dörfer. Als mögliche Ursache des Dammbruchs nannte eine der an dem Projekt beteiligten Firmen starken Regen, der zu Rissen im Damm geführt haben könnte.

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15 Kommentare zu Laos: Zahl der Toten steigt – weiterhin 97 Menschen nach Staudamm-Bruch vermisst

  1. Raoul Duarte sagt:

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    Weitere Überschwemmungen in Attapeu (Laos) nach starkem Regen

    Nation:     Schon am Dienstag setzten nach heftigen Regenfällen erneute Überschwemmungen in dem Gebiet ein. Fahrzeuge könnten die Straße nur benutzen, wenn der Wasserstand sinkt, aber gestern fiel der Regen weiter.

    Bei anhaltenden Regenfällen kündigte die Xekhaman 1 Power Co., Ltd. an, daß man am Donnerstag (heute) ab 14 Uhr am Damm zusätzlich Wasser ablassen würde. 

    Nation:    Dies bedeutet, daß der Wasserstand wieder ansteigen wird und das zentrale Sanamxay-Gebiet wohl überflutet wird. Die meisten Menschen lagern ihre Besitztümer in höheren Räumen ihrer Häuser pder gleich auf höher gelegenen Grundstücken.

    Ein Betroffener berichtete der "Vientiane Times", daß sechs Brücken entlang einer wichtigen Straße überschwemmt worden sind – und wahrscheinlich bald auch andere Brücken.

  2. Raoul Duarte sagt:

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    Alle Dämme werden inspiziert; neue Projekte gestoppt

    Nation:     Das Kabinett gab die Ankündigung nach dem Ende seiner zweitägigen außerordentlichen Sitzung bekannt. Jegliche Unregelmäßigkeiten, die im Entwurf oder in der Konstruktion eines Staudamms festgestellt werden, müssen der Regierung gemeldet werden.

    Das Treffen stimmte für die Einrichtung eines Taskforce-Komitees zur Untersuchung des Unglücks.

    Nation:    Die Regierung hat außerdem beschlossen, die Prüfung neuer Investitionen in Wasserkraftprojekte auszusetzen. Strategie und Pläne werden nach der Prüfung als Referenz für die zukünftige Ausrichtung verwendet.

    Hört sich ja nicht schlecht an. 

  3. Siamfan sagt:

    Bin mir sicher,  die LP tut alles,  es kommt so!!!!! 

    Was kostet es,  in Kolumbien,  den Verantwortlichen eines Staudammes zu bestechen,  damit der 150% in den Damm einfüllt,  ohne den unten vorhandenen Ablauf zu öffnen? 

    Natürlich bricht dann jeder Damm! 

    JEDER!!!!

    Auch der Behelfsdamm in Laos! 

    Und dann sterben Menschen,  was hat denn der Bestecher damit zu tun? 

    Stimmt,  nicht nur diese Ratten sind Schuld, auch die LP,  die alles verschwurbelt! 

    Da ist aber aus der Schnittmenge zu Verbrecherorganisationen,  schon die reine Mafia geworden! 

    Beim Bund damals,  hätten wir keinen von Ihnen ernst genommen! 

    Hier bleibt nur zu hoffen,  immer mehr whistleblower(?) haben den Mut und zeigen mit dem Finger auf all die Verbrecher in Ihrem Netzwerk und veröffentlichen Filme, Bilder,  Tonaufnahmen,  … bis der Müll beseitigt ist. 

    Ich weiß, "lieber" Herr/Frau STIN,  sie löschen meine Beiträge,  trotzdem istces mir wichtig,  diese Wahrheiten unserem Rotzlöffel ins Gesicht zu schleudern. 

    In diesem Sinne,  Sie mich Auch! 

    XXXXXXXXXX 55555

     

    • STIN STIN sagt:

      Bin mir sicher, die LP tut alles, es kommt so!!!!!

      andersrum…..
      Die Koreaner werden versuchen hier Lügen zu verbreiten. Tun sie tw. schon, als sie behaupteten, nur der Nebendamm mit 100.000 m³ Wasser wäre gebrochen.
      Fakt ist, das ein Satteldamm gebrochen ist, der wohl den Hauptdamm verschlossen hat.
      Fakt ist auch, das 5 Milliarden m³ Wasser mit heftigen Flutwellen über die Dörfer bis nach Kambodscha geschossen ist.
      Fakt ist auch, das über 100 Tote zu beklagen sein werden – weil die werden sicher nicht nach Tagen wieder auftauchen und nachhause gehen. Wenn es noch
      ein zuhause gibt.

      Wie schon erklärt – man baut nun langsam weltweit grosse und kleinere Staudämme ab, um die Natur wieder herzustellen.
      Schade das man ausgerottete indigene Völker nicht einfach wieder zu herstellen kann.

  4. Siamfan sagt:

    Macht die LP jetzt auch noch Geld mit Geldsammlungen? !

    Das müßte ganz schnell verboten werden und es darf nur noch staatlich gemacht werden. 

    xxxxxxxxxxxxxxxx zensiert. Keine Nachweise – das nur 100.000 m³ von einem Nebendamm ausgetreten sind. Es waren nachweisbar 5 Milliarden m³

    Hätte es überall Dämme, die von anständigen,  unbestechlichen Beamten bedient werden,  gäbe es auch in Th kein Hochwasser und keine Hochwassertoten. 

    7.8.18,15.55

    • STIN STIN sagt:

      Macht die LP jetzt auch noch Geld mit Geldsammlungen? !

      keine Ahnung ob Bild, MNews, Klar-TV, Kopp-Verlag Spenden sammeln. Eher nicht….

      Das müßte ganz schnell verboten werden und es darf nur noch staatlich gemacht werden.

      nein, ist weltweit nicht verboten. Jede Presse kann einen “Donation” Button einrichten, über den man dann
      Spenden mit Paypal o. dgl. begleichen kann. Warum sollte das verboten werden?

      Hätte es überall Dämme, die von anständigen, unbestechlichen Beamten bedient werden, gäbe es auch in Th kein Hochwasser und keine Hochwassertoten.

      Beamte können i.d.R. nix. Weder einen Damm bauen, noch bedienen und schon gar nicht einen Bruch verhindern.
      Auch können sie nicht verhindern, das durch Staudämme ganze Völker ausgerottet, Regenwälder vernichtet und die Ökologie nachhaltig
      zerstört wird.

      Warum sollte man mit diesen Ladenhütern Risiken eingehen und die Umwelt zerstören?

      • Raoul Duarte sagt:

        STIN:    Jede Presse kann einen "Donation" Button einrichten, über den man dann Spenden mit Paypal o. dgl. begleichen kann. Warum sollte das verboten werden?

        Würde das "verboten" werden, würde es vielen Notleidenden noch sehr viel schlechter gehen. Das Beispiel der "Laos-Hilfe" hatte ich ja schon eingestellt:

        Die Spende über 2,383,856,26 THB wurde innerhalb von fünf Tagen auf dem von "Digital Nation TV 22" eingerichteten Bankkonto gesammelt.

        Man stelle sich vor, weder Caritas, Rotes Kreuz oder andere Organisationen dürften öffentlich sammeln …

  5. Raoul Duarte sagt:

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    Nation:    Die "Nations Multimedia Group" überreichte mehr als 2 Millionen THB Spendengelder für die Flutopfer in Laos dem laotische Botschafter Seng Soukhathivong in Bangkok.

    Die Spende über 2,383,856,26 THB wurde innerhalb von fünf Tagen auf dem von "Digital Nation TV 22" eingerichteten Bankkonto gesammelt.

  6. Raoul Duarte sagt:

    Das Thema wird uns noch lange Zeit beschäftigen. "10,000 noch in überfüllten Notunterkünften" – das braucht nicht nur enorme Sach-, sondern auch Geldmittel

  7. STIN STIN sagt:

    gut möglich, das der nächste Staudamm bald bricht – das wäre aber dann eine noch grössere Katastrophe.
    Diesmal dann in Kolumbien.

    https://www.dw.com/de/kolumbien-wasserkraftwerk-droht-dammbruch/a-43882619

    • Raoul Duarte sagt:

      Wie sich die Bewertungen doch gleichen:

      "Die Katastrophe am Staudamm Hidroituango ist  menschengemacht und auf Unverantwortlichkeiten von Seiten der kolumbianischen Regierung und des Unternehmens EPM zurückzuführen" kommentiert Susane Breuer die Lage. Sie ist Referentin für Lateinamerika und Energie des deutschen Hilfswerks Misereor.

      Drücken wie allen betroffenen Menschen weltweit die Daumen, daß es endlich ein Ende haben möge mit dem unverantwortlichen Treiben. 

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