Regierung zerstört Khao San Rd. – Touristen drohen mit: “Wir kommen nicht zurück”!

Thailändische Medien berichteten, dass Touristen den Behörden von Bangkok und der Regierung nach Versuchen, die Khao San Road zu sanieren, eine starke Botschaft übermittelt haben.

Sie hätten deutlich gesagt: „Ihr zerstört das Leben und die Seele der Stadt und wir kommen nicht zurück!“

Thailands einflussreichstes und weitreichendste Nachrichtenmedium Thailand Rath ging in die Gegend der Khao San Road, um zu berichten, nachdem die Behörden versucht hatten, die Händler und Stände von den Bürgersteigen zu verbannen.

Trotz Widerstand und Verweigerung der Händler ist das Gebiet bereits ein Schatten seiner selbst. Die ankommenden Touristen sind überzeugt, dass sie an den falschen Ort gekommen sind, weil es so still und menschenleer ist.

Thai Rath berichtete, dass Händler in regulären Geschäften, Tuk-Tuk-Fahrer und Motorrad-Taxistände in der Gegend alle mit einer Stimme sprachen und sagten, dass die Touristen fast alle weg seien.

Ein Kommentar von einem Taxi:
„Niemand glaubt mehr, dass dies die Khao San ist. Sie kommen an und stehen verwirrt herum. Sie fragen: Sind wir an der richtigen Stelle? Sie sehen nach links und rechts. Ich habe auf das Straßenschild gezeigt, um ihnen das zu zeigen, dass sie trotz ihrer Verwirrung tatsächlich am richtigen Ort sind.“

Die Botschaft ist klar: Dies ist nicht mehr die ursprüngliche Khao San Road, nicht das pulsierende Bangkok, das in den Reiseführern beschrieben wird.

Händler sprachen von einer einst vielbeschäftigten und vielseitigen Straße und einem florierenden Handel, der im Namen von Fortschritt und Ordnung ausgelöscht wurde.

Thai Rath berichtete, dass es ein Konflikt zwischen dem Gesetz gegen den Lebensstil in der Hauptstadt und den Lebensunterhalt der Menschen gegen Bequemlichkeit gebe.

Sie sagten, dass das Thema die Meinung der in der thailändischen Hauptstadt ansässigen Menschen geteilt habe.

Aber sie fügten hinzu, dass die Bemühungen der Regierung, Bangkok zu einem Ort der Ordnung zu machen, in den Augen der Touristen, die etwas sehen wollen, was sie in anderen Städten auf der Welt nicht erleben können, der Todesstoß Bangkoks sein könnte.

Die Pattsituation zwischen den Behörden in Bangkok setze sich fort, berichtete das Manager Magazin am Montag in einem ähnlichen Artikel.

Sie sagten, dass ab dem 6. August eine siebentägige Beruhigungsperiode stattfinden würde, wenn die Händler von 18.00 Uhr bis Mitternacht jeweils einen Stand auf den Gehsteigen in der Gegend aufstellen dürften.

Es ist nicht bekannt, ob diese Maßnahme in einem Kompromiss verlängert wird oder ob sich die Behörden nächste Woche entschließen, alle Straßenstände für immer aus dem Weg zu räumen.

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12 Kommentare zu Regierung zerstört Khao San Rd. – Touristen drohen mit: “Wir kommen nicht zurück”!

  1. Raoul Duarte sagt:

    Man sollte die aktuellen Entwicklungen stets im Auge behalten und nicht sinnlos oder gar krampfhaft an "alten" Geschichten (und Bewertungen) festhalten.

    Thaiger:    In der Bangkok Metropolitan Administration BMA gab es einen Rückzieher, nachdem Verkäufer von der Khaosan Road ein Komitee davon überzeugt hatten, daß ihre Stände, obwohl illegal, eine große Attraktion und ein Teil dessen waren, was die Khaosan Road berühmt machte.

    Die Stadtverwaltung möchte jedoch die "karnevaleske" Atmosphäre bis spät in die Nacht hinein etwas in geordnete Bahnen lenken. Anscheinend wird jetzt an einem "Kompromiß" gebastelt.

    Thaiger:    Es wird erwartet, dass die BMA es den Anbietern ermöglichen wird, ihre Waren vom nächsten Monat an ab 16 Uhr zu verkaufen.

    "Touristen unter 30 Jahren, die Thailand besuchen, kommen nur nach Bangkok, um die Khaosan Road zu besuchen. Ohne Khaosan haben sie keinen Grund, Bangkok zu besuchen. Sie werden direkt nach Phuket fahren ", wurde ein Backpacker zitiert.

    Thaiger:    Die meisten Verkäufer glauben, daß das Verbot der Stände ein schlechter Zug ist. "Wenn das Verbot weiter besteht, werden die Touristen Khaosan nicht besuchen, sagte einer. "Sie werden nicht einmal in der Nähe von Khaosan bleiben. Warum sollten sie? Tagsüber gibt es nichts zu kaufen. Sie könnten ein Hotel in Pratunam oder Bo Bae buchen und ein Tuk-Tuk nach Khaosan für das Nachtleben nehmen

    Das ist wohl wahr. Wenn sich die Verkäufer an die vorgeschlagenen Regeln halten, könnte sich das Problem in Luft auflösen.

     

  2. steffph sagt:

    Anhang

    Same,same! But totally different!

  3. Raoul Duarte sagt:

    Editorial "Nation": Thai leben glücklich in einem allgemeinen Durcheinander. Vielleicht erwartet die Junta zu viel.

    Ein paar lesenswerte Überlegungen, die darin gipfeln;

    Nation:    Die meisten würden sich auch mit Verkäufern anfreunden können, die ihren Lebensunterhalt auf der Straße nur so verdienen, wie sie es können. Und wenn ihre Wege chaotisch und ihre Waren schmuddelig sind, dann sei es so – auch diese sind Teil des Charmes der Stadt der Engel.

     Nachdenkenswert.

    Ich benötige das Schmuddelige und Halbkriminelle zwar nicht – aber vielleicht brauchen andere “farangs” das Gefühl, übervorteilt zu werden?

  4. Siamfan sagt:

    Jetzt ist er wieder da. 

    5555

    jetzt war die Seite wieder nicht erreichbar. 

     

    Die versprochene Sicherheitsabfrage vor Verlassen der Seite gibt es immer noch nicht! 

    • STIN STIN sagt:

      Jetzt ist er wieder da.

      5555

      jetzt war die Seite wieder nicht erreichbar.

      Die versprochene Sicherheitsabfrage vor Verlassen der Seite gibt es immer noch nicht!

      nein, die Russen haben gerade keine Zeit, die müssen die USA hacken.

  5. Siamfan sagt:

    Diesen Beitrag hatte ich als Antwort unter den verschwundenen Beitrag von STIN GESCHRIEBEN!

    DER ist jetzt verschwunden! 

  6. Siamfan sagt:

    Vor über 30 Jahren war die KSR mal eine SS, (super Sache). Da war es noch ein bisschen wie in Indien,  wo man aufeinander zuging und Infos ausgetauscht hatte. 

    Als dann überall die neue Generation Thais Einzug gehlten hatte,  wurden mehr Tricks ausgetauscht,  wie man Urlauber beschei*sen kann. 

    Ich hatte mal,  weil ich zu faul war in die Busstation zu fahren,  in KSR ein Ticket für einen 24er-VIP- Bus gekauft,  inklusive Transport dort hin. 

    Dort wurde ich in ein Büro geschickt und weg war der Minibus. 

    Einige Minuten später brachte mich ein Burmese (!?) zum 32erBus, drückte mir ein Ticket in die Hand und dann fuhr der Bus gleich los. 

    3-4 Monate später bekam ich in der KSR problemlos mein Geld erstattet .

    Habe niemehr sonst dort eine Dienstleistung in Anspruch genommen. 

    Ich saß dann in der Road an einem Tisch auf der Straße  und trank ein Bier. Es war noch hell und ich sah eine Thai auf das Lokal zu kommen.  Ich dachte noch,  dir können sie die Schuhe beim Laufen besohlen.  Plötzlich rannte sie los,  stürzte an eine Wand im Lokal,  riss eine Karte aus der Halterung und steckte sie in die Stechuhr,  um dann in der gleichen Geschwindigkeit weiter zu laufen. 

    Stechuhr in der KSR , …. das war mein letztes Mal in BKK. 

    Ich habe eh nie dort selbst gewohnt,  sondern an der Polizeistation durch den Tempel Richtung Fluss. 

    Aber danach bin ich vom Flughafen immer gleich zur Busstation und in der nächten Nacht weiter. 

    Für die jungen Leute heute,  mag das heutige Ambiente wieder was Besonderes sein. 

    Ich denke,  wenn es in Rangon so etwas gibt,  steht die KSR voll auf dem absterbenden Ast! 

    Wuerde mir auf jeden Fall mal die KDR (khao dom rd)  in Rangon anschauen. 

    Und wieder war die Seite nicht erreichbar .

  7. Raoul Duarte sagt:

    Ich denke, es wird nicht bei dem "Schnellschuß" bleiben (war ja anscheinend sowieso eher ein "Machtkampf" verschiedener Fraktionen in Bangkok als ein durchdachter Vorschlag).

    Viele solcher "Vorschläge" sind in der Vergangenheit schon sehr schnell "entschlafen". Also nur die Ruhe.

  8. STIN STIN sagt:

    wird sicher einen geben hier, der schreiben wird: Tolle Reform….

    Nur auf solche Reformen pfeifen die Touristen und gehen nach Kambodscha oder Vietnam.

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