Ubon Ratchathani: Polizei Hauptmann wird angegriffen und bewahrt Ruhe

Ein Polizei Hauptmann wurde von den Nutzern in den sozialen Netzwerken dafür gelobt, dass er bei einem Angriff gegen ihn nicht die Beherrschung verloren hat, und einen Motorradfahrer, der mit einem Hackbeil auf ihn losgegangen ist und dabei seinen Pickup beschädigte, nicht einfach in Notwehr erschossen hat.

Der Vorfall ereignete sich am 3. August um 13.50 Uhr auf einer Straße in der Gemeinde Hua Rua im Bezirk Muang in Ubon Ratchathani, berichtete der 59 Jahre alte Polizei Hauptmann Somporn Laosing, der stellvertretende Inspektor der 22. Polizeidivision der Grenzpolizei auf seiner Facebook Seite.

Polizei Hauptmann Somporn veröffentlichte am Montag einen Videoclip und Fotos von der Dashboard Kamera seines Pickup auf seiner Facebook Seite. Nur einen Tag später, am Dienstagmorgen hatte die Nachricht schon mehr als 2.800 Reaktionen und 2.700 Kommentare erhalten. Die Meldung, das Video und die Fotos wurden über 5.700 Mal geteilt.

Die veröffentlichten Videoclips zeigen, wie der bisher noch nicht identifizierte junge Motorradfahrer sein Motorrad auf der Straße vor dem Pickup des Polizeibeamten nach links und rechts bewegt, um anscheinend Somporns Pickup am Überholen zu hindern und ihn zu blockieren.

Hauptmann Somporn schreibt in seinem Kommentar dazu, dass er an diesem Tag nicht im Dienst war, aber trotzdem noch immer eine Waffe in seinem Pickup bei sich trug.

Er berichtet weiter, dass er mehrfach seine Hupe benutzte, um den Motorradfahrer zu warnen und um ihm klar zu machen, dass er ihn überholen wollte. Aber das habe den Motorradfahrer offensichtlich noch wütender gemacht und er habe weiterhin versucht, durch rechts und links fahren, ihm den Weg zu versperren.

Schließlich habe der Motorradfahrer in weiter blockiert und sein Motorrad angehalten und ihn so ebenfalls zum Anhalten gezwungen. Dann stieg er von seinen Motorrad und ging auf den Pickup zu. Dort habe der Motorradfahrer von ihm verlangt, dass er aus seinem Pickup steigt und nach draußen kommt. Aber sei ruhig geblieben und nicht ausgestiegen, berichtet Hauptmann, Sompor.

Schließlich habe der wütende Motorradfahrer ein Hackbeil gezogen und damit auf die Windschutzscheibe seines Pickup eingeschlagen. Er sei dann mit seinem Pickup rückwärts gefahren und versuchte dem Motorradfahrer auszuweichen. Dabei habe der Biker dann weiter mit dem Hackbeil auch noch auf die Seite seines Pickup geschlagen, berichtet Hauptmann Somporn weiter.

Der Polizist berichtet weiter, dass er über die Aktion des Motorradfahrers sehr wütend war. Aber er habe sich daran erinnert, dass er Ende nächsten Monats in Rente gehen werde und deshalb keine rechtlichen Probleme haben wollte.

Hauptmann Somporn sagt weiter, dass er anschließend eine Beschwerde auf der Polizeiwache der Stadtpolizei Ratchathani eingereicht habe. Bisher habe die Polizei den Motorradfahrer aber noch ausfindig gemacht.

Die meisten Kommentare auf dem Post loben den Polizeibeamten für seine Besonnenheit und sagten, dass der Motorradfahrer sehr glücklich sein kann, dass er diesen Tag überlebt hat. Sehr viele Nutzer dankten Somporn dafür, dass er sein Bestes gab, um seine Beherrschung zu kontrollieren.

 

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3 Kommentare zu Ubon Ratchathani: Polizei Hauptmann wird angegriffen und bewahrt Ruhe

  1. Siamfan sagt:

    Ich halte es für eine Zumutung für die Menschheit,  wenn jemand wie Sie mit geladener Waffe durch die Gegend fährt !

    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

    • STIN STIN sagt:

      Ich halte es für eine Zumutung für die Menschheit,
      wenn jemand wie Sie mit geladener Waffe durch die Gegend fährt !

      ne, ich fahr nicht mit geladener Waffe durch die Gegend. Frauchen auch nur im Dienst, wenn überhaupt.
      Polizei hat meist Waffe mit dabei – im Auto. Polizisten können sich in TH selbst in den Dienst stellen, meine Frau auch.
      Ist sie also privat unterwegs und sieht ein Verbrechen o. dgl. stellt sich der Polizist ebenfalls selbst in den Dienst.
      Daher haben die meisten Polizisten ihre Waffe immer im Auto.

      Ich habe mal das nun für DACH nachgesehen. Läuft auch hier gleich.
      In D kann sich ein Polizist jederzeit in den Dienst versetzen und hoheitliche Aufgaben wahrhehmen.

  2. STIN STIN sagt:

    ich wäre schon ausgestiegen und hätte in festgenommen.
    Ich hätte ihn mit der Waffe in Schach gehalten, wäre er auf mich losgestürmt, hätte ich ihn in den
    Fuss geschossen.

    Jetzt läuft er weiterhin frei rum und vll bedroht oder verletzt er andere.
    Gut möglich, das er voll mit Yaba war – ist ja Nähe einer Grenze. Das hätte der
    Polizeioffizier auch gleich klären können.

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