Protestführer Suthep bekommt keine Sondergenehmigung

Armee General Chalermchai Sitthisart, der Generalsekretär des Nationalen Rates für Frieden und Ordnung ( NCPO ) sagte heute am 8. August 2018, dass ein Treffen mit Suthep Thaugsuban stattgefunden habe. Suthep wollte eine Rundreise und ein ” Nationales Treffen ” starten, um sich mit den Menschen im Land zu treffen.

Bei dem Treffen mit dem Nationalen Rat für Frieden und Ordnung wurde allerdings keine Schlussfolgerung erreicht, berichtet die thailändische  Tageszeitung Matichon.

Suthep ist ein ehemaliger Straßenprotestführer und Mitbegründer der Ruamphalang Prachachart Thai Party oder Aktionskoalition für Thailand (ACT).

Der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident, Ex-Politiker, ehemaliger Straßenprotestführer und Mitbegründer der Ruamphalang Prachachart Thai Party oder Aktionskoalition für Thailand ( ACT ), Suthep Thaugsuban brach sein Versprechen nicht mehr an der Politik Thailands teilzunehmen und machte im Juni eine Kehrtwendung.

Unter Tränen erklärt Suthep, dass der die Bitten der Massen nicht ablehnen könne und deswegen der vorgeschlagenen Aktionskoalition von Thailand ( ACT ), die sich bereits bei der Wahlkommission (EC) angemeldet hat, beitreten werde.

Suthep, der durch seine Straßenproteste gegen die Yingluck Shinawatra Regierung den Weg für den Putsch 2014 geebnet hatte, machte eine dramatische Kehrtwendung und brach unter Tränen sein berühmtes Gelöbnis, nie wieder in die Politik zurückzukehren.

Nach den Gesprächen mit Suthep erklärte General Chalermchai, dass das Verbot der politischen Aktivitäten gelockert werden kann, und es auch Möglichkeiten gäbe, dies zu tun. Allerdings wollte er über weitere Einzelheiten zu diesem Thema jetzt noch nicht diskutieren, fügte er weiter hinzu.

Auf die Frage, ob Suthep seine Rundreise starten dürfe, wenn er darum bitten sollte, sagte der Armeechef, wenn es Suthep erlaubt wäre, dann müsste es für alle anderen Parteien ebenfalls erlaubt sein.

Er fügte hinzu, dass er versteht, dass eine allgemeine Wahl bevorsteht und deshalb alle Parteien damit beginnen wollen, sich zu bewerben. Aber alle müssen dazu bereit sein, damit alle Seiten zusammen voranschreiten können und nicht, dass nur eine Seite einen Vorteil davon bekommt, betonte er.

General Chalermchai sagte auch, dass es jedoch nicht mehr lange dauern wird, bis die Gespräche darüber geführt werden, ob das Verbot der politischen Aktivitäten im September gelockert werden soll.

Er fügte hinzu, dass es Schritte gibt, die für diese Entspannung notwendig sind, damit alle Teile gleichermaßen vorwärts kommen können, ohne dass für eine Partei ein Vorteil gewonnen oder verloren wird.

Er forderte die Öffentlichkeit auf, geduldig zu sein, denn das Ergebnis wird nächsten Monat bekannt gegeben, fügte er hinzu.

 

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Ein Kommentar zu Protestführer Suthep bekommt keine Sondergenehmigung

  1. Raoul Duarte sagt:

    "wenn es Suthep erlaubt wäre, dann müsste es für alle anderen Parteien ebenfalls erlaubt sein"

    Richtig. 

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