Chiang Mai: Gerichtsbeamte ziehen nun doch aus den illegal gebauten Häusern aus

Nach einem langwierigen Protest der Bewohner von Chiang Mai über die besondere Unterkunft für Richter und Mitarbeiter des Berufungsgerichts der Region 5 an den Hängen von Doi Suthep, einem heiligen Berg in Chiang Mai, wurde jetzt eine Einigung erzielt.

Wie Thai PBS berichtet, haben die betroffenen Justizbeamten jetzt zugestimmt, das Agricultural Techniqe Department in Chiang Rai darum zu bitten, dass auf einem 40-Rai großen Grundstücks ihres Forschungszentrums für Pflanzen, neue Büros und Wohnungen für das Berufungsgericht der Region 5 gebaut werden dürfen. STIN berichtete hier.

Der Generalsekretär des Büros für Gerichtsangelegenheiten Herr Saravuth Benjakul sagte, der Justizrat unter dem Vorsitz des Präsident des Obersten Gerichtshofs Herr Cheep Julamont habe bei einem Treffen in Chiang Rai beschlossen, dass das Büro für justizielle Angelegenheiten, die Landtechnikabteilung des Agricultural Techniqe Department in Chiang Rai um die Nutzung von Land im Forschungszentrum für Pflanzen bitten soll. Hier soll dann auf einem 40 Rai großen Grundstück ein neues Bürogebäude und die entsprechenden Wohneinheiten für Beamte des Berufungsgerichts der Region 5 gebaut werden.

Nach dem Abschluss der Bauarbeiten an dem neuen Standort werden die Richter und Beamten des Berufungsgerichts der Region 5 an den neuen Standort verlegt werden. Die bestehenden Bürogebäude und Wohneinheiten am Fuße des Doi Suthep in Chiang Mai sollen dann wieder an die rechtmäßigen Eigentümer übergeben werden.

Herr Saravuth gab weiter bekannt, dass die letzte Phase des Baus in den Ausläufern des Doi Suthep Berges offiziell am 24. August abgeschlossen wird und dann dem Büro des Justizministeriums übergeben wird.

Der Bau des neuen Bürogebäudes und der Eigentumswohnungen werde in etwa drei Jahre dauern, sagte Herr Saravuth. Gleichzeitig fügte er hinzu, dass es allerdings davon abhängen würde, wann die Regierung die Finanzierung für das neue Projekt genehmigen werde.

Die zahlreichen Proteste der grünen Gruppen und der betroffenen Einwohner von Chiang Mai gegen das Bauprojekt der Region 5 des Berufungsgerichts auf dem Doi Suthep begann bereits Anfang dieses Jahres. Es führte schließlich zu einer Intervention von Premierminister Prayuth Chan o-cha, der verkündete, dass niemand in den Vorgebirgshäusern bzw. in den Wohneinheiten wohnen bleiben dürfe.

Premierminister Prayuth bestand darauf, dass für die Richter und die Justizbeamten eine neue Lösung ausgearbeitet werden sollte.

Im Mai 2018 bestätigte dann auch ein Gericht das endgültige aus für die neuen Wohnungen und Häuser der Justizangestellten.

Trotz der klaren Anordnung und des Verbotes der Regierung, das umstrittene Wohnprojekt auf den Hängen des Doi Suthep in Chiang Mai zu nutzen, leben dort weiter Gerichtsbeamte und weigerten sich auch hartnäckig, dort wieder auszuziehen.

Am 15. Juni fand ein Treffen der Aktivisten gegen das Wohnprojekt für Gerichtsbeamte am Doi Suthep statt, um über die Frage der immer noch in den Justizwohnungen lebenden Beamten zu diskutieren. Trotz einer klaren Anordnung der Regierung, dass hier niemand wohnen darf und das Gelände bzw. die Häuser geräumt werden müssen, denken die Justizbeamten und ihre Familien nicht daran, hier auszuziehen.

Jetzt haben die betroffenen Justizbeamten zugestimmt, dass Gelände zu verlassen, wenn ihnen dafür im Gegenzug neue Wohneinheiten auf einem 40 Rai großen Grundstück auf dem Gelände des Agricultural Techniqe Department in Chiang Rai gebaut und zur Verfügung gestellt werden.

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7 Kommentare zu Chiang Mai: Gerichtsbeamte ziehen nun doch aus den illegal gebauten Häusern aus

  1. Raoul Duarte sagt:

    Anhang

    ThaiPBS:    Die Provinzverwaltung von Chiang Mai und ein Netzwerk von Bürgerinitiativen, die sich gegen das Wohnprojekt Doi Suthep für Richter und Beamte aussprachen, einigten sich heute darauf, daß die 45 Wohneinheiten für Richter sofort geräumt werden müssen.

    Die umstrittenen Wohneinheiten und das Condominium sollen so schnell wie möglich an das Finanzministerium zurückgegeben werden. 

    ThaiPBS:    Das Büro für justizielle Angelegenheiten bat um ein neues Grundstück im Forschungszentrum für Pflanzen in Chiang Rai, das von der Abteilung für Landtechnik entwickelt werden soll, um zu einem neuen Heim und Büro des Berufungsgerichts der Region 5 zu werden.

    Trotz der Vereinbarung hält Thirasak Roopsuwan, Vertreter des Netzwerks von Bürgerinitiativen, an seinem Plan fest, eine Kundgebung am Tha Pae Stadttor am 26. August zu veranstalten. 

    So kann man sich auch zur Lachnummer machen.

  2. Raoul Duarte sagt:

    Siamfan:    … nach meiner Erinnerung …

    Wie wir ja inzwischen wissen, hält das, was Sie "Erinnerung" nennen, nicht einmal eine halbe Stunde lang vor …

    Sie bekommen einfach alles völlig durcheinander. Und merken es nicht einmal, wenn man Sie drauf stößt.

  3. Raoul Duarte sagt:

    Siamfan:    Für mich ist aus das ein Fake der LP

    Was ist für Sie eigentlich kein "Fake"?  

    Dabei sind Sie es doch, der die meisten Fake-News und Verschwörungs-Theorien hier einstellt – und trotz aller gegenteiliger Beweise daran völlig verwirrt festhalten will.

    Grundgütiger.

  4. Siamfan sagt:

    Anhang

    Für mich ist aus das ein Fake der LP!!!

    Das Bild oben ist aus einem anderen Blickwinkel!

    Links ist die "Richter-Siedlung" und unmittelbar daneben ist alles zugebaut. 

    Es gibt weiter Projekte,  die im Hang sind!!!

    Wer hat die Verantwortung für diese Fakeüberschrift? Wieso wurden die illegal GEBAUT? 

    Nach einem langwierigen Protest der Bewohner von Chiang Mai

    WO GIBT ES FÜR DIESE LÜGE EINEN LINK?!

    WIEVIEL BEwohner hat denn Smog-City?? 

    Haben die alle was unterschrieben? 

    LINK oder :Liar:

    Das waren doch eher wieder die Aktivisten aus STINs Netzwerk,  die bei Bedarf für alles eingesetzt werden. 

    Wäre mal interessant,  wo die wohnen?!

    Die tatsächlichen Anlieger haben über Jahre (?4-5?), zugeschaut ?

    Die sind sicher auch beteiligt und angehört worden. 

    Das müsste dann noch unter YL gewesen sein?! 

    WO  waren da denn die Aktivisten???

    SIE können soviel löschen wie Sie wollen,  Lüge bleibt Lüge! !

    :Liar:

    XXXXXXXXX

     

  5. Raoul Duarte sagt:

    Wie im Nachbar-Thread schon geschrieben:

    Das Problem sind (wieder einmal) die Kosten.

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