Pattani: Schulbus-Fahrer vergisst 3-jährigesKind im Bus – tot!

Der 23 Jahre alte Mann aus der südthailändischen Provinz hätte das Mädchen eigentlich mit anderen Kindern in der südthailändischen Provinz Pattani in den Kindergarten bringen sollen, wie die Polizei mitteilte.

Die anderen zehn Kinder gab er dort auch ab. Das Mädchen übersah er jedoch. Vermutet wird, dass es eingeschlafen war.

Anfangs merkte niemand den Fehler. Erst als die Mutter abends vergebens auf das Mädchen wartete, fiel das Fehlen des Kindes auf. Die Leiche der Dreijährigen wurde dann im abgeschlossenen Schulbus entdeckt. Nach bisherigen Ermittlungen starb sie, weil sie in dem überhitzten Fahrzeug irgendwann keine Luft mehr bekam.

Der Fahrer muss sich jetzt wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten.

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4 Kommentare zu Pattani: Schulbus-Fahrer vergisst 3-jährigesKind im Bus – tot!

  1. Raoul Duarte sagt:

    Anhang

    Bangkok Post:    Zwischen 2012 und 2016 gab es 13 Fälle von Kindern, die in Schulbussen oder Privatautos zurückgelassen wurden, wie Statistiken zeigen. Es ist Teil eines weltweiten Phänomens, das als "Forgotten Baby Syndrome" bezeichnet wird. 

    Sechs der thailändischen Fälle waren tödlich.

    Bangkok Post:    Der letzte Tod geschah im Juni, als ein Fünfjähriger in einem Schultransporter in der Provinz Khon Kaen zurückblieb.

    Weltweit gibt es keine Erklärung für die Zunahme dieser Fälle.

    Bangkok Post:    "Das Problem mit dem Tod von Kindern in Schulbussen ist, daß es sich aufgrund der Nachlässigkeit der Dienstleister wiederholt", sagte Adisak Plitponkarnpim vom "Nationalen Instituts für Kinder- und Familienentwicklung".

     

  2. Siamfan sagt:

    Farangs und anderen Urlaubern, will man Armbänder verpassen, weil Gierhälse noch mehr verdienen "müssen"!

    Warum bekommen die Kinder nicht (24/7) ein Arm- und ein Fußband? 

    Da gibt es Tausende Sicherungsmöglichkeiten,  damit ein Kind nicht vergessen wird. 

    Das kann eben auch in sonstigen Bereichen Anwendung finden! 

    • STIN STIN sagt:

      Warum bekommen die Kinder nicht (24/7) ein Arm- und ein Fußband?

      das machen schon viele weltweit. Oft in der Schultasche eingebaut, oft in den Schuhen.
      GPS – wenn Kinder zur Schule gehen usw.
      Ansonsten kann man seine Kinder auch über das Handy kontrollieren. Einfach ein Webinterface einrichten und schon weiss man,
      wo die Kids hingehen, ob zur Freundin oder zum Freund 🙂
      Sogar mit Protokoll als Beweis, wenn z.B. die Tochter mal zu spät nachhause kommt. Wird aber komplizierter, wenn die
      Tochter sich mit dem Handy dann immer besser auskennt und das dann abschaltet 🙂
      Dann sind sie aber meist eh schon volljährig.

      • Raoul Duarte sagt:

        STIN:    das machen schon viele weltweit

        Natürlich. Aber eben freiwillig und als eigene Entscheidung. Eine solche Überwachung (über die man trefflich diskutieren kann) sollte aber nicht von staatlicher Seite "befohlen" werden. 

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