Sturm Bebinca bringt verheerende Überschwemmungen über den Norden Thailands

Am Freitag hat der tropische Sturm Bebinca, der über Vietnam an Land kam, bereits heftige Regenfälle von über 200 mm in die nördlichen Provinzen gebracht. Dabei wurden bereits zahlreiche Bezirke überschwemmt, und die Behörden warnen vor weiteren Überschwemmungen, da noch mehr als 90 mm weiterer Regen erwartet wird.

In 30 Dörfern in Pua, Tha Wangpha, Santisuk und Mae Jarim wurden Hochwasserwarnungen ausgesprochen, um die Evakuierung bei Sturzfluten und möglichen Erdrutschen vorzubereiten. Laut einer Nachrichtenagentur aus Nan ( facebook.com/teeneemuangnan/ ) wurden weitere 90 Dörfer aufgefordert, sich auf mögliche Überschwemmungen und Evakuierungen vorzubereiten. STIN berichtete hier.

Der Peua-Fluss in der Gemeinde Phra im Bezirk Chiang Klang stieg ebenfalls weiter und bedrohte die Häuser am Flussufer.

Mit starken Regenfällen über Nacht in fast allen Gebieten der Provinz trägt Nan die Hauptlast des tropischen Sturms Bebinca. Katastrophenschutzbeamte und Soldaten eilten noch in der Nacht herbei, um zu helfen, Hunderte von Flutopfern aus 11 Dörfern im Bezirk Santisuk zu evakuieren.

Die Häuser in diesen Dörfern wurden rund 1,80 Meter unter Wasser getaucht, nachdem der Fluss Muap übergelaufen war. Das Gebiet ist in Alarmbereitschaft, da noch mehr Erdrutsche und mehr Regen erwartet werden.

In anderen Regionen gab es auch Regenfälle, in denen Beamte mit Überschwemmungen von Kaeng Krachan in Phetchaburi und Nam Un in Sakon Nakhon zu kämpfen haben. Die Beamten überwachen auch den Khiri Than Stausee in Chanthaburi, wo der Wasserstand ebenfalls schon 99% seiner Kapazität erreicht hat.

Der Vajiralongkorn-Staudamm in Kanchanaburi, der Khun Dan Prakan Chon Staudamm in Nakhon Nayok und den Ratchaprapa Staudamm in Surat Thani halten ebenfalls bereits 86% ihrer maximalen Kapazität.

Die meteorologische Abteilung warnte gestern den Norden, den Nordosten, den Osten, die Zentralen Ebenen und den Süden des Landes vor den weiteren Auswirkungen von Bebinca an diesem Wochenende.

In Chanthaburi muss der Khiri Than Stausee streng überwacht werden, da es in der östlichen Provinz voraussichtlich zwei Tage lang ununterbrochen regnen wird, meldet das Meteorologische Wetteramt weiter.

Die Situation wird jedoch morgen besser werden, wenn in einigen Regionen der Regen nachlässt, so das Ministerium.

Der Tropensturm Bebinca durchquerte gestern mit einer Windgeschwindigkeit von 65 Stundenkilometern Nordvietnam, etwa 400 km von Nan entfernt. Er bewegt sich weiter nach Westen und es wird erwartet, dass er zu einem Tiefdruck- und Tiefdrucksystem degradiert wird, wenn er heute auf Laos trifft.

Im Bezirk Santisuk konnten Teile der Straßen Nan – Santisuk und Don Chai aufgrund von Hochwasser nicht mehr befahren werden.

In Trats Bezirk Khao Saming begann das Flutwasser in einigen Gebieten in der Gemeinde Sato bereits schon wieder zu sinken, nachdem es keinen Abfluss aus dem benachbarten Bezirk Bo Rai gab.

Die Situation bleibt jedoch weiter bedrohlich, da die Küstenprovinz heute und morgen laut der Prognose der Meteorologischen Abteilung noch mehr Niederschlag erwartet.

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17 Kommentare zu Sturm Bebinca bringt verheerende Überschwemmungen über den Norden Thailands

  1. Raoul Duarte sagt:

    Siamfan:    Scheinbar hat sich Anonymous auch entschieden. 

    Fragen Sie ihn doch einfach direkt –

    dann können wir anderen wieder zum Thema Bebinca diskutieren. 

  2. siamfan sagt:

    Anhang

    In Nan hatte es gemaess TMD 70l/m²,

    https://www.tmd.go.th/en/province_weather_stat.php?StationNumber=48331

    Und an den beiden Folgetagen zusammen nur 2 l

    Wenn man dem Wasser keine Moeglichkeit gibt in der Natur zu versickern, ist es normal, wenn die Doerfer ueberfluten! Hausgemacht!

     

    Hier herrscht voll das Chaos!

     

  3. Raoul Duarte sagt:

    STIN:    Unser ehem. Hausmädchen kommt von dort, gleich hinter der Grenze in Laos. Tw. 3m unter Wasser. Alles schon Fakt.

    Alle Zeitungen sind voll davon, die Berichte von Freunden und Bekannten bestätigen es, die Videos auf facebook zeigen das ganze Chaos auf.

    Das Problem: Genau das bringt Emi halt zum Schwurbeln.

  4. Siamfan sagt:

    Beim Thema "Nan: Damm bricht und überflutet Gemeinde" ua. kann man nicht kommentieren,  da dort wieder das Kommentarfenster nicht vollständig geöffnet wird,  wodurch eine Eingabe nicht möglich ist! 

    Diese Schikane wurde schon mehrfach aufgezeigt .

    • STIN STIN sagt:

      Beim Thema “Nan: Damm bricht und überflutet Gemeinde” ua. kann man nicht kommentieren, da dort wieder das Kommentarfenster nicht vollständig geöffnet wird, wodurch eine Eingabe nicht möglich ist!

      Diese Schikane wurde schon mehrfach aufgezeigt .

      nein, gerade mit Handy getestet, siehe “test handy” bei dem Beitrag.
      Alles sofort korrekt gelaufen. Mach deine Viren endlich weg.

      • siamfan sagt:

        :Liar: Ich habe es gerade getestet, es springt heir alles hin und her, ausserdem bekomme ich staendig Virenwarnungen und jetzt den Hinweis , der Thread waere removed!

        • Raoul Duarte sagt:

          siamfan:    … bekomme ich staendig Virenwarnungen

          Seit Monaten bekommen Sie diese schon hier im Blog. Zusammen mit dem dringenden Ratschlag, endlich etwas dagegen zu tun.

          Ohne Virenbekämpfung wird's nur schlimmer – irgendwann können Sie weder Computer, Laptop noch Smartphone auch nur öffnen.

        • STIN STIN sagt:

          :Liar: Ich habe es gerade getestet, es springt heir alles hin und her, ausserdem bekomme ich staendig Virenwarnungen und jetzt den Hinweis , der Thread waere removed!

          ja, ist ein Winmanager-Virus – aufpassen, kann Passwörter auslesen und dann hacken sie dir den Rest vom PC auch noch.
          D.h. du hast keinen korrekten Virenschutz am PC – selbst schuld.

  5. Siamfan sagt:

    Das ist falsch und absolutes OT. 

    Das ist unbedingt zu löschen! 

  6. Raoul Duarte sagt:

    STIN:    Wasserkraft spielt kaum noch eine Rolle – 4%.

    Und das ist auch gut so. 

  7. Siamfan sagt:

    Wenn man Dämme aufdreht,  kann man überall Hochwasser haben. 

    Hat man ja in Laos gesehen! 

    • STIN STIN sagt:

      Wenn man Dämme aufdreht, kann man überall Hochwasser haben.

      Hat man ja in Laos gesehen!

      in Laos ist er gebrochen. Nicht aufgedreht, da wird momentan wohl ermittelt, gegen die südkoreanische Firma.

      TH ist noch keiner gebrochen momentan, aber es laufen alle über, müssen also abgelassen werden, bevor er bricht.
      Das hat nun Petchburi unter Wasser gesetzt.

      Bitte keine Fakten verdrehen, oder Links!

      Hier nochmals der Nachweis, das in Laos kein Damm aufgedreht wurde.

      https://www.theguardian.com/world/2018/jul/26/laos-dam-collapse-sends-floods-into-cambodia-forcing-thousands-to-flee

      Bitte genau lesen und dann merken.

      Aber richtig, wenn man Dämme aufdrehen muss, gibt es überall Hochwasser.
      Daher besser Dämme abbauen, dann kann man keine aufdrehen und dann gibt es auch kein Hochwasser.

      Hier mal ein Jahresvergleich zur Stromentwicklung in D. Sehr interessant und widerlegt alle deine Fake-Kommentare und Fakebilder.

      Da sieht man deutlich wie die Wasserkraft, die nur mehr 3% von den erneuerbaren Energien ausmacht, zum Vorjahr gesunken ist.
      Die Hauptlast bei den EE´s sind, wie schon dutzende Male von uns belegt, Wind, Solar und Biomasse.
      Wenn nun Wasserkraft jährlich um 0,2% sinkt (siehe 2016 mit 3,2%) – dann ist die im Jahr 2033 so gut nicht mehr vorhanden.
      Das deckt sich auch mit der Erklärung der UN usw. – das die Welt bis 2050 zu 50% mit Solar abgedeckt wird, der Rest dann Wind, Biomasse und
      andere erneuerbaren Energien. Staudämme sind dann nur mehr für Badeseen und Fischteiche zu verwenden oder man baut sie ab, wie die
      USA momentan bei 1400 tw. recht grossen Dämmen schon gemacht hat.

      https://www.heise.de/newsticker/meldung/Deutlich-mehr-Strom-kam-2017-aus-erneuerbaren-Energien-3924755.html

      auch hier beim Netto-Vergleich:

      Wind, Solar und Biomasse sind führend, Wasserkraft spielt kaum noch eine Rolle – 4%.

      https://1-stromvergleich.com/strom-report/strommix/

  8. Raoul Duarte sagt:

    Anhang

    Nation:    Der Wasserstand im Fluß Nan hat heute morgen das Krisenniveau überschritten und erreicht jetzt 8,4 Meter – das gleiche Niveau wie bei der "großen Flut" von 2006.

    Um 7:10 Uhr benutzten die Arbeiter Sandsäcke, um Flutdämme rund um das Nan Provincial Hospital zu bauen. Um 7:50 Uhr schlossen Krankenhausbeamte die Brücke in der Nähe des Krankenhauses. 

    Nation:    Bürgermeister Surapol Thiansutr hofft, daß die Schäden in diesem Jahr trotzdem geringer sein könnten als 2006, weil die Anwohner rechtzeitig vor möglichen Überschwemmungen gewarnt wurden. 

    Das hoffen wir alle.

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