Regierung bringt Hochwasser nicht unter Kontrolle und versucht nun Strategie von König Bhumipol

Seine Majestät König Maha Vajiralongkorn hat sich besorgt über die Menschen geäußert, die von Überschwemmungen im ganzen Land betroffen sind, und hat der Regierung befohlen, ihr Bestes zu geben, um ihnen zu helfen, sagte Premierminister Prayuth Chan o-cha.

Regierungssprecher Generalleutnant Sansern Kaewkamnerd hat am Samstag den Premierminister Prayuth Chan o-cha zitiert, um die Anliegen Seiner Majestät des Königs Maha Vajiralongkorn für seine Untertanen zu übermitteln.

Sansern sagte, die Regierung habe ihre Anstrengungen zur Minimierung von Hochwasserschäden beschleunigt, indem sie die Wassermanagementstrategien, die von Seiner Majestät dem verstorbenen König Bhumibhol Adulyadej initiiert wurden, nutze.

Regierungssprecher Sansern zitierte Premierminister Prayuth mit den Worten, dass alle betroffenen und zuständigen Regierungsstellen Anstrengungen zur Unterstützung der Flutopfer und zur Linderung der Überschwemmungssituationen unternehmen und eng zusammen arbeiten würden.

Dazu gehören das National Water Resources Büro, die Bewässerungsabteilung, die Katastrophenschutz- und Minderungsabteilung, das Innenministerium und die Provinzverwaltungen der betroffenen Provinzen. Außerdem sind zahlreiche freiwillige Helfer und das Militär im Einsatz, um den vom Hochwasser bedrohten Menschen Hilfe zu leisten und um sie notfalls zu evakuieren, fügte er hinzu.

Am Samstag sind nach Angaben des Smart Water Operation Centredes Königlichen Bewässerungsamtes „ Royal Irrigation Department„ noch drei Provinzen direkt von den Überschwemmungen betroffen. Dazu gehören:

  • Sakon Nakhon,
  • Nakhon Phanom
  • und Phetchaburi.

Laut den Angaben von Premierminister Prayuth Chan o-cha waren zuvor noch acht Provinzen von den Überschwemmungen und dem Hochwasser betroffen.

Das Smart Water Operation Center geht allerdings davon aus, dass sich die schweren Überschwemmungen in Phetchaburi in fünf Tagen abkühlen werden.

In Nakhon Phanom hat die Provinzverwaltung bereits 12 Bezirke für die Überflutung zu Katastrophengebieten erklärt. Während die Provinz in den letzten Tagen von heftigen Regengüssen getroffen wurde, wodurch lokale Überschwemmungen entstanden, trat auch gleichzeitig der Mekong Fluss über seine Ufer und sorgte für weitere starke Überschwemmungen und Hochwasser.

Am Samstagmorgen brach dann auch noch der Songkram Fluss, ein Nebenfluss des Mekong Flusses, über die Ufer, um drei Dörfer in der Gemeinde Haad Paeng zu überfluten und mehrere Straßen zu überschwemmen.

Gouverneur Somchai Witdamrong war Gastgeber eines Treffens von 30 Vertretern der zuständigen Regierungsbehörden in der Provinzhalle. Er berief das Treffen ein, nachdem die Mekong-Kommission angekündigt hatte, dass der Mekong am Sonntag seinen Höchststand von 12,54 Metern erreichen würde.

Wie in den vergangenen Jahren auch, plant das Royal Irrigation Department 382.000 Rai ( 61.000 Hektar ) Reisfelder im Bang Rakam Bezirk in Phitsanulok zu nutzen, um das Hochwasser umzuleiten und zu verhindern, um Phitsanulok und Sukhothaivor den jährlichen Überschwemmungen zu bewahren.

“Der Premierminister hat alle Behörden angewiesen, Beamte zu entsenden, um den betroffenen Flutopfern so viel wie möglich zu helfen”, sagte Regierungssprecher Sansern weiter. “Den Agenturen wurde auch gesagt, dass sie die Menschen vor den drohenden Überschwemmungen warnen sollten, damit sie sich schon im Vorfeld vorbereiten und so den Schaden minimieren konnten”, fügte er weiter hinzu.

 

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6 Kommentare zu Regierung bringt Hochwasser nicht unter Kontrolle und versucht nun Strategie von König Bhumipol

  1. Raoul Duarte sagt:

    ThaiVisa:     Das National Water Resource Office warnte die Menschen in 31 Provinzen vor schweren und sehr schweren Regenfällen in der kommenden Woche.

    Chiang Mai, Phayao, Nan, Uttradit, Phitsanuloke, Phetchabun, Mae Hong Son und Tak im Norden; 

    Loei, Chaiyaphum, Nong Khai, Bung Karn, Nakhon Phanom, Udon Thani, Sakon Nakhon, Kalasin, Roi-et, Yasothorn, Muk Dahan, Amnart Charoen und Ubon Ratchathani im Nordosten; 

    Kanchanaburi, Ratchaburi, Phetchaburi und Prachuab Khiri Khan in der westlichen Region; 

    Nakhon Nayok, Prachin Buri, Sa Kaew, Chanthaburi und Trat im Osten

    Ranong in der südlichen Region

    • Raoul Duarte sagt:

      Anhang

      Immerhin tritt niemand – wie einst "Ma-dam" Yingluck – mit irgendwelchen Londoner Stiefelchen auf den Plan, als würde es sich hier um einen Catwalk handeln. 

      Ich weiß: Schwacher Trost für die Betroffenen.

  2. Wolf5 sagt:

    Und erneut beweist dieser Troll RD, dass es ihm nur um Polemik und nicht um Aufklärung geht.
    So stellt er sowohl die Karikatur mit Yingluck bereits mehrfach (nicht nur in diesem Blog) ein und kopiert seine sachlich falschen Vorwürfe zu dem Hochwasser 2011.
    Dabei vermeidet der Troll RD standhaft, das Versagen dieser Militärjunta in Fragen des Hochwasserschutzes auch nur mit einem Wort zu erwähnen.

    Deshalb nochmals zu Erinnerung:

    Die Regierung Yingluck hatte bereits bei Regierungsantritt mit dem Hochwasser 2011 (welches das schlimmste der letzten 50 Jahre war) zu kämpfen.

    So wurde schon damals festgestellt:

    „”Das ist die Stunde, in der die Nation zusammenstehen müsste,” sagt Politikwissenschaftler Titipol Phakdeewanich von der Ubon Ratchathani-Universität.
    “Die Krise müsste als einigender Faktor wirken.”
    Doch stattdessen zerfleischen sich Thailands Politiker gegenseitig, ist die Schlacht um Bangkok zum politischen Machtkampf geworden.
    Regierung und Opposition werfen sich gegenseitig vor, durch Unfähigkeit und Untätigkeit das Ausmaß der Katastrophe verschlimmert zu haben.
    “Es gibt bisher leider keinerlei Anzeichen, dass diese politischen Machtspiele im nationalen Interesse wenigstens vorübergehend eingestellt werden,” klagt Titipol.“

    Und Prayut, welcher auf dem Höhepunkt der Katastrophe 50.000 Soldaten aus den Kasernen hatte ausrücken lassen und 3000 Boote und 5000 Lastwagen aus Armeebeständen als Katastrophenhilfe zur Verfügung gestellt hatte, sagte damals noch:
    “Nicht ich bin der Star. Die Regierung und meine Untergebenen draußen verdienen diesen Status.”
    Auch zu Yingluck, zu deren erklärten Gegnern er vor der Wahl im Juli dieses Jahres gehört hatte, kommt kein böses Wort über Prayuths Lippen:
    “Die Premierministerin ist unsere Vorgesetzte, und es sollte nicht kritisiert werden, ob das, was sie tut, richtig oder falsch ist.”
    Der Pheu Thai-Abgeordnete Jatuporn Promphan ist durch die ungewöhnliche Zurückhaltung und Bescheidenheit des Armeechefs schon so aufgeschreckt, dass er bereits wieder wilde Spekulationen über einen drohenden Militärputsch in die Welt gesetzt hat.“

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/hochwasser-in-thailand-wo-die-politik-baden-geht-a-797969.html

    Nun hat es zwar etwas länger gedauert bis Jatuporns Vermutungen Realität wurden und Prayut seinen Putsch umsetzte.
    Gleichzeitig war Prayut aber in den über 4 Jahren Militärherrschaft jedoch nicht in der Lage, seine Erfahrungen, welche er evtl. aus der Hochwasserflut 2011 sammeln konnte, für einen brauchbaren Hochwasserschutz umzusetzen.

    Und so bleibt alles beim Alten
    – die unterschiedlichen politischen Strömungen werfen sich wie gewohnt Unfähigkeit vor
    – die armen betroffenen Leute beten zu Buddha und nichts wird sich kurzfristig ändern.
    Bis die nächste Flut kommt und alles beginnt von vorn.

  3. Raoul Duarte sagt:

    Anhang

    aus dem Artikel:    Den Agenturen wurde auch gesagt, dass sie die Menschen vor den drohenden Überschwemmungen warnen sollten, damit sie sich schon im Vorfeld vorbereiten und so den Schaden minimieren konnten

    Das ist zwar richtig so – aber natürlich trotzdem weniger, als man sich wünschen würde.

    Immerhin tritt niemand – wie einst "Ma-dam" Yingluck – mit irgendwelchen Londoner Stiefelchen auf den Plan, als würde es sich hier um einen Catwalk handeln. 

    Ich weiß: Schwacher Trost für die Betroffenen.

  4. Raoul Duarte sagt:

    siamfan:  Beiträge gehen nicht durch und man muss Name und E-Mail von Hand eingeben

    Nein.

    Das "müssen" nur die "Kommentatoren", die sich nicht an die diversen Ratschläge halten.

    Virenscanner – und alles ist gut. 

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