Bangkok: Tempel dürfen keine Tiere mehr annehmen – bis zu 4 Jahre Haft / 40.000 Baht Geldstrafe

Wer in Zukunft Haustiere in Tempeln aussetzt, muss mit einer Geldstrafe bis zu 40.000 Baht und/oder einer Haft von bis zu vier Jahren rechnen.

Der Oberste Rat der Mönchsgemeinschaft, der Sangha Supreme Council, beschloss ein Gesetz, das Thais die ihrer Haustiere überdrüssig sind und diese auf dem Gelände eines Tempels ihrem Schicksal überlassen – hart bestraft werden.

Familien lassen sich Welpen schenken oder kaufen ein so niedliches Tier auf dem Markt; auch als Spielkameraden für ihre Kinder. Wenn Pflege und Fütterung dann zu kostspielig werden, wird der Hund schnellmöglichst im Tempel ausgesetzt. Und die Mönche müssen dann Hunde und Katzen ernähren.

Die wachsende Zahl von ausgesetzen Tieren in Tempeln hat die Thai Society for the Prevention of Cruelty to Animals (TSPCA) auch dazu veranlasst, eine bessere Tierbehandlung zu fordern und das Bewusstsein für die rechtlichen Konsequenzen zu schärfen, denen die Tierhalter ausgesetzt sein könnten, wenn sie ihre Tiere im Tempel lassen. Um dieses Problem zu lösen, hat der Sangha Supreme Council von Thailand alle Tempel angewiesen, die Annahme von Tieren zu beenden.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Kommentare zu Bangkok: Tempel dürfen keine Tiere mehr annehmen – bis zu 4 Jahre Haft / 40.000 Baht Geldstrafe

  1. sf sagt:

    Ein Fütterungsverbot wäre effektiver. Hungernde Hündinnen werden nicht trächtig! 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Optionally add an image (JPEG only)