Koh Phi Phi: Deutscher tot aufgefunden – Polizei ermittelt

Seit Donnerstagabend versucht die Polizei auf der Insel Phi Phi den Tod eines deutschen Touristen zu klären, der an einem kleinen felsigen Strand auf der Insel tot aufgefunden wurde. Laut den ersten Angaben der Polizei hat der Mann eine Wunde am Kopf, die aber nicht durch einen Kampf verursacht wurde. Da auch seine gesamten Sachen noch vor Ort waren, geht die Polizei zunächst von einem Unfall oder von einem Selbstmord des Deutschen aus.

Der leitende Ermittler der Untersuchung, Polizei Oberstleutnant Chokdee Mabangyang, der Chefinspektor der Phi Phi Polizei Insel Station, ging am Donnerstagabend zusammen mit der Touristen- und Immigrationspolizei in der Nähe des Seezigeunerfriedhofs, wo der 50 Jahre alte Markus Steinbacher gefunden wurde. Hier versuchten die Ermittler Zeugen des Vorfalls zu finden.

Anschließend machten sich die Beamten auf den Weg zum PP Erawan Palms Resort am Laemtong Strong, wo Herr Steinbacher gewohnt hatte. Hier befragten sie auch das Personal des Ressorts. Dabei fanden sie heraus, dass der verstorbene Tourist am vergangenen Freitag ( 24. August ) eingecheckt hatte und am Sonntag, den 2. September, wieder abreisen sollte. Zuletzt hatten sie den deutschen am Montagabend gesehen, gaben die Mitarbeiter des Resorts zu Protokoll.

Später wurde seine Leiche an einem kleinen felsigen Strand gefunden. Hier gab es eine etwa 20 Meter lange Treppe, die von der Straße hinunter an den einsamen Strand führte. Dort befanden sich ein großer, zwei Meter breiter Fels und viele kleinere Felsen, die bis ins Meer hinein ragten. .

Eine erste Autopsie soll laut den Angaben der Polizei ergeben haben, dass die Wunde an der Stirn des deutschen nicht durch einen Kampf verursacht wurde. Die Polizei geht zunächst davon aus, dass der deutsche alleine unterwegs war und auf den großen Felsen am Strand geklettert ist. Hier könnte er dann an einer glitschigen Stelle auf dem Fels ausgerutscht oder gestürzt sein. Dabei könnte er mit der Stirn auf den Felsen gefallen sein, was auch die Wunde an seiner Stirn erklären würde. Gleichzeitig sagten die Beamten, dass sie bisher aber auch einen Selbstmord noch nicht ausschließen können.

Der Leichnam des 50-jährigen Mannes wurde von den freiwilligen Rettungskräften in ein Krankenhaus in der Provinz Surat Thani eingeliefert. Die Beamten warten jedoch auf das Ergebnis einer weiteren Autopsie, die in der Provinz Surat Thani durchgeführt, bevor sie die genauen Ergebnisse ihrer Untersuchungen und der Autopsie bekannt geben wollen.

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