Regierung will 300 Müllverbrennungsanlagen in 77 Provinzen errichten

Premierminister Prayut Chan-o-cha hat an die Bevölkerung appelliert, sich an der Reduzierung von Müll, insbesondere von Plastikabfall, zu beteiligen. Vor allem die
Touristenorte sollen davon profitieren.

Die Regierung will ein Projekt starten, um das Umweltbewusstsein zu verbessern und Thais und auchTouristen zu ermutigen, die Verantwortung für natürliche Ressourcen und die Umwelt zu teilen. Die öffentliche Hand und der private Sektor sollen ein Kunststoff- und Müllmanagement auf nachhaltige Weise ankurbeln.

Alle zuständigen Regierungsbehörden, wie das Ministerium für natürliche Ressourcen und Umwelt, das Ministerium für Tourismus und Sport und das Innenministerium, sollen so wenig Abfall wie eben möglich verursachen und den Müll nachhaltig entsorgen. Die Behörden werden den Gemeinden Informationen über eine effektive Mülltrennung liefern.

Mehr als 300 Müllverbrennungsanlagen sollen in 77 Provinzen in Thailand gebaut werden, berichtet „NNT“. Die Kampagne gegen Einweg-Kunststoffe der Behörde für Nationalparks, Wildtier- und Pflanzenschutz wird als wichtiger Schritt in die richtige Richtung gesehen, um Thailands natürliche und landschaftliche Schönheit jetzt und in Zukunft zu schützen.

Der Bevölkerung soll bewusst werden, welchen Schaden weggeworfene Kunststoffe der Umwelt zufügen.

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4 Kommentare zu Regierung will 300 Müllverbrennungsanlagen in 77 Provinzen errichten

  1. Wolf5 sagt:

    Die Thais sollten endlich mal aus den Fehlern anderer Staaten lernen.
    Nun sollen also mehr als 300 Müllverbrennungsanlagen in 77 Provinzen in Thailand gebaut werden, berichtet „NNT“.
    Man kann nur hoffen, dass diese Ankündigung (zumindest was die Anzahl der MVA anbelangt)wieder nur eine Ente ist, da der Müll für 300 MVA in Thailand nie zusammenkommen wird.

    Auch die Deutschen glaubten, sie könnten mit den Müllverbrennungsanlagen vieles regeln und mußten erkennen, dass deren Auslastung (trotz gut funktionierenden Müllabfuhren und einer Mehrheit der Bevölkerung, welche in Städten wohnen) nur teilweise gewährleistet werden kann.
    Was bleibt, sind die Kosten, welche wie gewohnt auf die einzelnen Haushalte umgelegt werden.

    So arbeiten derzeit in Deutschland 68 Müllverbrennungsanlagen mit einer Kapazität von rund 20 Millionen Tonnen und etwa 30 Ersatzbrennstoffkraftwerke mit einer Kapazität von rund fünf Millionen Tonnen.
    Weil Betreiber von Müllverbrennungsanlagen z.B. in Nordrhein-Westfalen nicht mehr genug einheimischen Müll zur Auslastung der Überkapazitäten haben, importieren sie Abfall aus dem Ausland. Fast zwei Millionen Tonnen Abfall aus 50 Staaten in aller Welt landeten 2010 auf Deponien und in Verbrennungsanlagen in NRW.
    Schlagzeilen machte der Müllnotstand in Neapel, in dessen Folge Züge mit über 130.000 Tonnen Hausmüll aus Italien nach Deutschland rollten. Dieser Mülltourismus trifft allerdings in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung auf Proteste.

    • berndgrimm sagt:

      Die Thais sollten endlich mal aus den Fehlern anderer Staaten lernen.

      Guter Witz!

      Die lernen ja noch nicht mal aus eigenen Fehlern weil sie ja keine machen!

      Wer nix macht, macht auch nix falsch!

      Der Müll ist in der Tat ein Riesenproblem in Thailand.

      Aber nicht für die Thai:

      Am besten ins Meer und der Müll ist vergessen.

      Von den Müllverbrennungsanlagen phantasiert man nur um Korruptionsgelder

      für Verträge einzufahren.

      Die Müllentsorgung ab Rom südlich wird angeblich von der Mafia beherrscht die

      man nach Angaben der italienischen Behörden aber angeblich besiegt hat.

      Aus Sizilien weiss ich dass die Müllabfuhr von der Mafia beherrscht wird

      und deshalb die Mülltüten in der Landschaft entsorgt werden.

      Aber der Ätna Nationalpark ist wenigstens müllfrei.

      In Thailand schafft man dies ja noch nicht einmal.Im Gegenteil!

      Wir haben in der der Nähe den Khao Khieo Regenwald Park.

      Dort war früher das Befahren mit Auto oder Motosai verboten

      und die Leute mussten die 1-2km bis zum Campingplatz

      oder zum Ranger Zentrum zu Fuss laufen.

      Deshalb kamen nur wenige Thai . Meist Japaner,Chinesen und Farang.

      Seit fast 2 Jahren lässt man Autos und Motosai hinein.

      Jetzt ist es jedes WE voll , vollkommen zugemüllt und die Luft verpestet.

      Die Thai fahren ein paar hundert Meter hinein, machen Picnic neben

      ihrem Auto und lassen den Motor laufen, Anschliessend werfen sie den

      Müll aus dem Autofenster. Die Motosai Fahrer fahren in den Regenwald

      zerstören die wenigen Wanderwege und lassen ihren Müll im Wald. TiT.

      • siamfan sagt:

        Dem schliesse ich mich an!

        Ich den Nachrichten heisst es jetzt, wie toll die THais sind und "DIE FARANGS" sollen endlich auch aufhoeren alles zu verdrecken!!!

        "DIE THAIS", die ja auch aus vielen Volksgruppen bestehen, schmeissen alle "FARANGS" in einen Topf und koennen sie nicht auseinander halten!

        "DER URFARANG" war der, der immer den Abfallbehaelter vergeblich gesucht hat. Das waren die, die es nicht mehr sehen konnten und Straende selbst gereinigt haben, die Halterungen fuer Muellsaecke gebastelt haben, wo die Muellsaecke dann rege in Anspruchgenommen wurden!

        Israelis, Russen, Chinesen, Inder, Afrikaner, … ("FARANG 15.0") haben UEBERHAUPT nichts mit dem Farang 1.0 oder sogar davor den Hippies zu tun!!

        Mein sonst netter Bekannter mit dem CoffeeShop der 3 Jahre auf Samui war, hat sich ja auch zu recht ueber Betrueger, die Ihre Rechnung nicht bezahlt haben, die den Thais den Stinkefinger gezeigt haben, die den Muell ueberall hingeschmissen haben, …. beschwert! Sein Irrtum war, er sagte, DAS waren "FARANGS"!

        Diesen Irrtum begehen viele in TH , auch die Polizei, die Immi, …..

        Ich glaube nicht, die "Farang-Rentner 1.0-XY.0" auf Samui, Pattaya und anderswo, benimmt sich so daneben.

        Auch nicht die Buerger der ehemaligen GUS-Staaten!!

        Da prostituiert sich auch keiner von in TH!

        Da die Thais nicht unterscheiden koennen, tun das fuer sie aber alle!!

        Wir sind jedes Jahr in einen MeeresNP und haben dort uebernachten. Es wurde alles so sauber hinterlassen, wie wir es angetroffen hatten, meist sogar sauberer.

        Dann fing ein Thai an dort ein Ressort zu bauen!

        Wir zahlen ueberall den 10fachen Preis, aber die Ranger machen kaum Dreck von den echten Farangs weg!

        Zur Muellverbrennung mit Heisswasser- und Stromerzeugung siehe auch hier:

        https://der-farang.com/de/pages/regierung-plant-ueber-300-muellverbrennungsanlagen

         

        DA haben wohl gerade einige Befuerworter ihre Beitraege zurueckgezogen!?

        In Samui (und vermutlich auch anderswo) steht eine hochmoderne, VERGAMMELTE Verbrennungsanlage!

        Wo will man denn so kurzfristig das fachpersonal herbekommen und die geeigneten EndlagerungsDeponien!

        In Korat baut wohl der STAAT (Steuerzahler) die Anlage fuer 20MrdTB und sucht einen Privatbetreiber!

        Warum macht der Staat das nicht selbst!???

        DANN hat auch alles seine Ordnung.

        Die Betreiber werden sich sicher gesundstossen und dort auch Gewerbe- und Sonderabfall verbrennen und dann den Sondermuell beim Staat deponieren.

        Hatten wir alles schon!!!

        NoGo in TH!

         

        Wehret den Anfaengen.

         

        Es gibt wie ueberall kein Konzept!!! Nur schnell Ladenhueter verkaufen .

        Das ist voll die Torschlusspanik!!??

        • STIN STIN sagt:

          “DIE THAIS”, die ja auch aus vielen Volksgruppen bestehen, schmeissen alle “FARANGS” in einen Topf und koennen sie nicht auseinander halten!

          das liegt wohl in der Natur der Menschen.
          Gleiches bei den Farangs – alle Thais sind Nutten, alle Moslems sind Terroristen/Islamisten und alle Amerikaner doof.

          In Samui (und vermutlich auch anderswo) steht eine hochmoderne, VERGAMMELTE Verbrennungsanlage!

          nein, leider haben die Japse den Thais eine veraltete Technik angedreht und über den Tisch gezogen.
          Mehrmals wurde versucht, die Anlage wieder anzuwerfen – geht nicht. Zumindest nicht ohne Japse oder Ausländer.

          Wo will man denn so kurzfristig das fachpersonal herbekommen und die geeigneten EndlagerungsDeponien!

          das geht über Privatinvestoren, die am Beginn die BOI-Subventionen erhalten, also 7 Jahre Steuerfrei usw.
          Dann läuft das Ding, da der Privatinvestor dann in 7 Jahren Gewinne einfahren möchte. Läuft in D so ohne Probleme.

          Warum macht der Staat das nicht selbst!???

          weil er keine Fachkräfte dazu hat und Beamte eher i.d.R. kaum motiviert sind, Lösungen zu finden.
          Die bekommen ihren Gehalt, den sitzen sie ab und mit 55 gehen sie in Früh-Rente und tschüss.

          DANN hat auch alles seine Ordnung.

          So in Ordnung, wie der Berliner Flughafen, wie Stuttgart, wie Thai-Airways, wie Alitalia, wie die KH´s in D und TH usw.
          Beamte können nix, ausser die Zeit absitzen. Was will man mit so einem unmotivierten Haufen machen? Siehe Deutsche Bahn….
          Jetzt kommt Privat-Bahn und schon flutscht es bei denen, bei der DB nicht.

          Die Betreiber werden sich sicher gesundstossen und dort auch Gewerbe- und
          Sonderabfall verbrennen und dann den Sondermuell beim Staat deponieren.

          das geht jetzt ohne Probleme. Beamten einen 100er in die Hand gedrückt und schon darf Sondermüll entladen werden – aber von der
          gefährlichen Sorte.
          Hier vertraue ich den Privaten auch mehr – die haben einen Ruf zu verlieren, ihre Lizenz und der Staat kann durchaus Kontrolleure schicken,
          Proben nehmen usw.

          Es gibt wie ueberall kein Konzept!!! Nur schnell Ladenhueter verkaufen .

          das ist richtig, staatliche Müllverbrennungs-Deponien sind in TH in der Tat Ladenhüter, meist laufen die gar nicht.
          Sieht man hingegen in HOT die 1. Versuchsanlage – da läuft es prima. Egat profitiert, der Staat profitiert und die Menschen profitieren.
          WIN/WIN/WIN-Situation.

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