Sam Mitr holen sich Phuea Thai Politiker um Prayuth bei der Wahl zu unterstützen

Die Gruppe Sam Mitr ( Drei Freunde) die mittlerweile ganz klar als politischer Arm der Militärjunta gilt, hat behauptet, dass sie bei den kommenden Wahlen eine gute Chance habe, die ehemalige regierende Pheu Thai-Partei zu schlagen. Die drei Freunde behaupten weiter, dass in der nächsten Woche drei wichtige Schlüsselfiguren und Abgeordnete der Pheu Thai Partei für Chiang Mai ihrer Partei den Rücken drehen und für die Partei ausfallen werden.

Phirom Pholwiset, ein Koordinator der Gruppe drei Freunde geht sogar noch einen großen Schritt weiter nach vorne und behauptet, die Gruppe sei zuversichtlich, dass sie mehr als 7 Millionen Stimmen im Nordosten und Norden, den politischen Hochburgen von Pheu Thai, gewinnen würde.

Herr Phirom Pholwiset zitierte die neueste Analyse der Gruppe, die auf der aktuellen Anzahl der ehemaligen Abgeordneten, die die Partei bis jetzt hat, basieren soll.

Allein im Nordosten des Landes werde die Gruppe mehr als 50 Parlamentssitze gewinnen, sowohl im Wahlkreis als auch in der Parteiliste, behauptet Herr Phirom felsenfest.

Er glaubte weiter fest daran, dass die Gruppe in jedem Wahlkreis im Nordosten mindestens 30.000 Stimmen erhalten würde.

“Die Wahlkandidaten Liste sieht jetzt schon sehr gut aus. Und ab nächste Woche wird es weitere große Neuigkeiten geben. Da wird es zwei vor drei ehemalige Pheu Thai Abgeordnete für Chiang Mai geben, die zu Sam Mitr übergehen werden”, sagte er weiter.

Er lehnte es auf Nachfrage der Presse ab, diese Behauptung weiter zu erläutern. Herr Phirom sagte nur, dass diese zwei oder drei ehemaligen Abgeordneten die Einladung der Gruppe für die Unterstützung des Premierministers Prayuth Chan o-cha als neuen Premierminister nach der Wahl klar akzeptiert hätten.

Der stellvertretende Vorsitzende der Demokratischen Partei, Herr Sathit Pitecha räumte unterdessen ein, dass die Situation der Partei in Bezug auf ihre ehemaligen Abgeordneten in den östlichen Provinzen nicht sehr gut sei, da andere Parteien hart versuchten, sie zum Überlaufen zu bewegen.

Immerhin, so sagte er weiter, würden alle vier ehemaligen Abgeordneten der Demokraten für Rayong, einschließlich ihm, definitiv in der Partei bleiben, trotz der früheren Medienberichte über ihr Essen mit Schlüsselfiguren in der Sam Mitr Gruppe vor kurzem. / PBS

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3 Kommentare zu Sam Mitr holen sich Phuea Thai Politiker um Prayuth bei der Wahl zu unterstützen

  1. berndgrimm sagt:

    STIN sagt:

    23. September 2018 um 8:49 pm

    So muss es sein! Überraschungen sind immer

    gut!

    ja, für Staaten wie Thailand, Nordkorea usw. – ist es sicherlich für die Regierung in Ordnung.
    Aber für jene, die Demokratie doch bevorzugen, eher nicht.

    Man müsste sich das mal bei uns vorstellen. Die Wahlen sind im Anmarsch und man würde ausser der CDU allen anderen
    Parteien verbieten, Wahlkampf zu betreiben. Unvorstellbar….

     

    Sehr richtig!

    Aber es geht ja nicht nur um die Wahlen die man aufgrund des Militär Senats

    sowieso vorher schon gewonnen hat,

    das Problem in Thailand sind nicht so sehr die "Gewählten"

    sondern viel mehr die Ungewählten!

    Ministerialbürokratie,Justiz,Staatsanwaltschaft,Polizei und Militär!

    Ausserdem, trotz häufiger Ankündigungen sind die Erfolge Somkids

    bei Thaksins Abfällen noch nicht vorzeigbar!

    Ich halte obige Meldung nur für eine Retourkutsche auf die

    Postings von Thaksin.

    Natürlich muss auch klar sein dass je deutlicher die unumstössliche

    Macht der Militärs bzw deren Wirtschftsbosse sichtbar wird,

    umso mehr Mitkassierer werden überlaufen um bei der Verteilung

    des Kuchens auch ein paar Krümel mitzubekommen.

  2. sf sagt:

    So muss es sein!  Überraschungen sind immer

    gut! 

    • STIN STIN sagt:

      So muss es sein! Überraschungen sind immer

      gut!

      ja, für Staaten wie Thailand, Nordkorea usw. – ist es sicherlich für die Regierung in Ordnung.
      Aber für jene, die Demokratie doch bevorzugen, eher nicht.

      Man müsste sich das mal bei uns vorstellen. Die Wahlen sind im Anmarsch und man würde ausser der CDU allen anderen
      Parteien verbieten, Wahlkampf zu betreiben. Unvorstellbar….

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